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Sat-Wiki - das Wörterbuch zur Satelliten-Empfangstechnik

Sat-Begriffe beginnend mit

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Abtastrate:

Analoge Signalwerte werden in gleichen Zeitabständen gemessen. Daraus ergibt sich die Abtastrate.


Abzweiger:

Passives Bauelement, das in einem Verteilsystem die Aufgabe hat, einen Teil des Signals von der Stammleitung abzuzweigen. Der Pegel des abgezweigten Signals ist abhängig von der Abzweigdämpfung des Abzweiges.


Access:

Erlaubnis, um codierte Systeme zu benutzen.


Actuator:

Actuator ist ein Schubstangenmotor, der eine Satellitenantenne mit Polarmounthalterung drehen kann. Ein Actuator wird mit einem Steuergerät (Positionierer) oder speziellen Receivern mit integriertem Positionierer verbunden. Die Stärke eines Actuators wird mit Zoll angegeben. Für große Antennen sollte ein hoher Zoll-Wert verwendet werden.

Im Actuator befinden sich zwei Motoren. Der eine ist für das Einfahren, der andere für das Ausfahren der Schubstange zuständig.


AC3:

Audio Coding Nr. 3, eine Norm nach der Dolby Digital verbreitet wird.


ADR:

Abkürzung für ASTRA Digital Radio: Digitale Verbreitung von Hörfunkprogrammen über die ASTRA-Satelliten 1A, 1B, 1C und 1D, die im Tonunterträger von Fernsehprogrammen übertragen werden. Dabei werden je Fernsehkanal max. 12 Stereo- oder 24 Monokanäle übertragen, vgl. DAB. Digitale Hörfunkprogramme auf Subcarrier (Unterträger) analoger TV-Transponder. Ein System welches seit Anfang der 90er Jahre zur Übertragung von digitalen Hörfunkprogrammen auf Tonunterträgern (Subcarrier) hinter analogen TV-Programmen des ASTRA Satelliten-Systems eingesetzt wird.ADR wird auch MPEG-1.5 Layer genannt (MPEG-1/Layer-2) und ermöglicht die Abstrahlung von zwölf Stereo-Hörfunksenders in HiFi-Qualität über einen Tonunterträger (im 180 kHz-Raster mit QPSK moduliert), während im analogen Bereich für Stereo-Programme zwei Tonkanäle (links/rechts) eingesetzt werden.Aufgrund einer recht geringen Marktdurchdringung wird Astra Digital Radio voraussichtlich mit der Einstellung von analogen TV-Programmen über Satellit in Deutschland im Jahr 2010 ein Ende finden.Technisch wäre es möglich, ADR-Signale auch über einen einzelnen Transponder ohne analoge Nutzung anzubieten.ADR ist nicht DVB-kompatibel!!


ADSL:

Asymmetric Digital Subscriber Line

Digitales Übertragungsverfahren, das zu Beginn der 90er Jahre als Weiterentwicklung von HDSL entwickelt wurde.

ADSL ist aber erst seit kurzer Zeit genormt, so dass es noch wenig verbreitet ist.

Es erlaubt auf den Kupferleitungen des Telefonnetzes relativ hohe Übertragungsraten und läßt dabei die analoge Telefonübertragung unangetastet, weil es erst im Frequenzbereich ab 20 kHz arbeitet.

Während mit HDSL breitbandige Duplex-Verbindungen möglich sind, ist ADSL unsymmetrisch ausgelegt.

So stehen im Upstream (vom Nutzer ins Netz) maximal 768 KBit/s und im Downstream maximal 6,144 MBit/s zur Verfügung.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Modems kann ADSL aber nur wenige Kilometer überbrücken.

Damit kann man die Vermittlungsstelle des Netzbetreibers erreichen, der dort für eine Verschaltung mit dem Internet sorgen muß.

ADSL verwendet DMT als Modulationsverfahren.

Wie ISDN besitzt es einen Steuerkanal, der mit einer Kapazität von 16 oder 64 Bit/s für die Signalisierung zwischen Nutzer und Netzknoten vorgesehen ist.

Der Nutzer wird über einen ADSL-Adapter an das System angeschlossen.


AFC:

Automatische Frequenzkontrolle. Elektronischer Schaltkreis, der die ungewollten Abweichungen von der Einstellung eines Empfängers korrigiert, um so den Empfang eines Kanals stabil zu halten.

Die TV-Programmsignale werden auf bestimmten Frequenzen, d.h. elektro-magnetischen Wellen gesendet. Elektromagnetische Wellen sind Schwingungen, und 1 Schwingung pro Sekunde wird als 1 Hertz bezeichnet.

Bekannt ist diese Einheit z.B. vom UKW-Rundfunk, wo die Angaben in Megahertz (MHz) gemacht werden. NDR 2 sendet in Hamburg z.B. auf 87,6 MHz. Rundfunk- und Fernsehprogramme sind bestimmten Frequenzen zugeordnet, die in Bereiche zusammengefasst sind. Der für den Satellitenempfang interessante Frequenzbereich liegt zwischen 10,7–12,75 GHz. Ein Satelliten-Receiver muss den Bereich 950–2050 MHz (0,95–2,05 GHz) verarbeiten können, ein Digital-Receiver sogar einen Bereich bis 2150 MHz.


AlphaCrypt:

Die Augsburger Firma Mascom, seit Jahren Pionier im Bereich des digitalen Fernsehens und Entwickler für Spezialsoftware, hat mit AlphaCrypt ein neues Common Interface Modul (CIM) entwickelt, das es ermöglicht, drei Entschlüsselungsarten in einem Gerät zu vereinen. Seine Premiere feierte AlphaCrypt auf der CeBIT 2001 in Hannover mit großem Erfolg. Denn dieses Modul entschlüsselt nicht nur deutsches Pay-Radio mit der entsprechenden Abo-Karte, sondern eröffnet gleichermaßen den Zugang zu italienischen oder griechischen Programmen wie auch zu Erotikprogrammen. Darüber hinaus bietet AlphaCrypt kleineren Anbietern von verschlüsselten Programmen eine kostengünstige Form der sicheren Codierung. Über Satellit lässt sich das neueste Modul aus der Digitalschmiede Mascom einfach updaten, und es entspricht selbstverständlich auch allen Anforderungen der Landesmedienanstalten bezüglich des Jugendschutzes.

Ein kostenloses Update ermöglicht jedem Besitzer eines AlphaCrypt-Moduls, die bisher schon großzügige Ausstattung des AlphaCrypt-Moduls (Irdeto-, BetaCrypt-und AlphaCrypt-Kompatibilität), mit dem zusätzlichen Entschlüsselungssystem CryptoWorks zu erweitern.

So kann jedes AlphaCrypt-Modul, in wenigen Tagen, mit der aktuellen Firmware 1.10, vom ORF-Transponder auf ASTRA das Cryptoworks-Update durchführen. Da der ORF seine Programme ab dem 7.April schließlich in CryptoWorks verschlüsselt, ist auch der österreichische Markt mit diesem Baustein digitaler Empfangstechnologie bestens bedient.

Die zuverlässige Funktion dieses bewährten MASCOM-Moduls, gepaart mit einfachem Handling (Plug and Play), führen den PayTV-Konsumenten umgehend zum erwarteten Vergnügen. Somit steht mit dem aktuellen AlphaCrypt CI-Modul ein richtungsweisendes und legales Produkt für die Gerätearchitektur zum hochwertigen digitalen Fernsehspaß zur Verfügung.


AGC:

Automatische Gewinnkontrolle. Ein in Empfängern verwendeter Schaltkreis, der die Unterschiede in der Intensität der empfangenen Signale ausgleicht, so das der Empfang der Signale stabil bleibt.


AM - Amplitudenmodulation:

Nach dem AM Prinzip werden alle Rundfunksendungen im Kurz- Mittel- und Langwellenbereich, aber auch terrestrisches Fernsehen (nur das Bild!) ausgestrahlt.


Amplitudenumtastung:

digitales Modulationsverfahren


Analog:

Übertragungstechnik von Bild und Ton, die bisher beim Fernsehen und Radio verwendet wird. Bei der analogen Technik werden die Informationen in ihrer ursprünglichen Form übertragen, also als Signalwellen, die recht anfällig für Störungen sind


Analog

Herkömmliches Signal-Übertragungsverfahren, bei dem es (theoretisch) unendliche viele Zustände gibt. Die Schwingungen des Signals entsprechen genau den Schall- und Bildwellen der Quelle.

Eingangsänderung = proportionale oder gegenproportionale Ausgangsänderung

.


Antennenkabel:

Meist Koaxialkabel, über das Signale im Mikrowellenbereich transportiert wird.


AOP - Argument of Perigae:

Das Argument des Perigäums gibt die Lage des Perigäums in der Bahnebene an. Dieser Winkel wird ebenfalls wie der Winkel RAAN von der Schnittlinie Bahnebene - Himmelsäquator aus gezählt.


Apertur:

Als Apertur bezeichnet man hier den Öffnungswinkel einer Antenne in vertikaler und horizontaler Richtung.


Apex:

Scheitelpunkt


API:

Das Application Programming Interface ist eine Programmierschnittstelle für mögliche Digitalanwendungen wie E-Mail-Dienste, Shoppingdienste oder Programmführer (EPG). Diese Schnittstelle ist eine Art Betriebssystem, auf dessen Grundlage dann Applikationen entwickelt werden können. Diese digitale Applikationen gibt es bereits heute: Beispiele sind RTLWorld, derARD Onlinekanal, das ARD-Lesezeichen oder der Premiere EPG.

API, bzw. das Application Programm Interface beschreibt die Schnittstelle, welche die reibungslose Zusammenarbeit zwischen einem Computerbetriebssystem und den jeweiligen Anwendungsprogrammen ermöglicht.
API ist eine Programmierschnittstelle. Sind die Daten dieser Schnittstelle allen Anwendern bekannt und stehen sie diesen frei zur Verfügung, spricht man von einer "offenen" Schnittstelle.
Eine "offene" Schnittstelle bei digital Receivern würde z.B. allen Herstellern die Produktion von digital Receivern z.B. für den deutschsprachigen Raum für die Betriebssysteme betanova (d-box) und MHP ermöglichen.


 API - Application Programming Interface

Software-Schnittstelle zwischen MPEG-Receiver und den Applikationen z.B. dem EPG.


Apogäum:

Die Bahn seines Satelliten um sein Zentralgestirn ist annähernd als Kreisbahn zu beschreiben, wobei diese in den meisten Fällen nicht rund sondern elliptisch ist. Wenn sich ein Satellit um die Erde bewegt, so nennt man den erdfernsten Punkt der Bahn Apogäum. Die Apsidenlinie ist die gerade Verbindungslinie zwischen den beiden Punkten größter (Apoapsis) und kleinster (Periapsis) Entfernung eines umlaufenden Körpers von seinem Zentralkörper.

Für WO-18 beträgt diese Entfernung 7.176,3 km, für AO-10 sind es 41.835 km. Zieht man nun noch den Erdradius ab so erhält man die maximalste Höhe über der Erdoberfläche (WO-18: 805,3 km, AO-10: 35.464 km).


Apogäumsmanöver:

Am erdfernsten Punkt, dem Apogäum, wo der Transfer-Orbit den angestrebten GEO berührt, muss die Geschwindigkeit erhöht werden. Mit Hilfe des Apogäumsmotors wird der Satellit nach vorn getrieben, wodurch der niedrigste Punkt der Bahn auf der gegenüberliegenden Nachtseite der Erde angehoben wird.

Dies Manöver wird solange wiederholt, bis Apogäum und Perigäum beide auf zirka 36.000 km liegen und der Satellit somit den GEO erreicht hat.


Applikationen:

Alle Darstellungen des DVB-Receivers, die über den normalen Empfang von TV- und Radioprogrammen hinausgehen, z.B. EPG, Home-Shopping, Home-Banking, etc.


ASIUS:

Astra Service Information Update System

Sorgt für den automatischen Download aller ASTRA sendenden Anbieter.


ASK:

Amplitude Shift Keying

siehe Amplitudenumtastung


 Astra:

Über die Astra-Satelliten auf den Positionen 19,2º Ost werden zahlreiche deutschsprachige und europäische Fernseh- und Radioprogramme analog und digital ausgestrahlt.

 

Astra:
Satellitensystem, das von der Société Européenne des Satellites (SES) aus Luxemburg betrieben wird. Die Astra Familie (1A-G) hat inzwischen sieben Satelliten auf der Orbitposition 19,2° Ost für die Übertragung von analogen und digitalen Radio- und Fernsehsignalen.
Fast alle deutschsprachigen TV- und Radioprogramme sind via ASTRA empfangbar. Da bis spätestens 2010 die analoge Übertragung in Deutschland eingestellt werden soll, werden immer mehr Programme digital ausgestrahlt. Neben den deutschsprachigen Programmen sind auch eine Vielzahl ausländischer Programme zu empfangen.


ASTRA

Satellitensystem der SES (Société Européene des Satellites). Analoge und digitale Transponder im Frequenzbereich 10,7-12,75 GHz.


 ASTRA

Satellitensystem der SES (Société Européene des Satellites) welches z.Z. 10 Satelliten (ASTRA 1A bis 1H) auf 19,2° Ost, und ASTRA 2A auf 28,2° Ost umfasst.

Es werden analoge und digitale Transponder im Frequenzbereich 10,7-12,75 GHz zur Verfügung gestellt.


 aTHP:
TechniSat nutzt zur dauerhaften Übertragung der Satelliten-Softwareupdates und der "SiehFern INFO"-Daten die neue advanced TechniSat Home Platform.
Es gibt zwar sehr viele DIGITAL-Receiveranbieter, die damit werben, Softwareupdates über Satellit abzustrahlen, aber was nutzt Ihnen dieses Feature, wenn de facto kein Softwareupdate über Satellit kommt? Es gibt neben TechniSat kaum einen Anbieter auf diesem Markt, der eine konstante Satellitenkapazität, z.B. bei ASTRA, angemietet hat.
Beim Einschalten/Ausschalten der Receiver prüfen diese automatisch, ob eine aktuellere Softwarevariante verfügbar ist und wenn ja, können Sie sich diese einfach über Satellit auf das Gerät spielen lassen.


ATM:

Asynchronous Transfer Mode

Eine Technologie für vermittelte, verbindungsorientierte LANs und WANs. Sie ermöglicht einer theoretisch unbegrenzten Anzahl von Netzbenutzern dedizierte Hochgeschwindigkeitsfestverbindungen sowohl untereinander als auch mit Servern. Als Vermittlungstechnik ("Cell-Relay") soll sie im Breitband-ISDN (B-ISDN) oder auch im Switched Multimegabit Data Service (SMDS-Netze) eingesetzt werden. Aber auch im LAN-Bereich macht ATM mit Hilfe von ATM-LAN-Emulationen mehr und mehr von sich reden. ATM basiert auf einem schnellen Zell-Switching (Pakete fester Größe: 48+5 Byte), das variable Bitraten (je nach Anforderung) ermöglicht. Im Zusammenhang mit ATM spricht man nicht von Nachrichtenpaketen, sondern von Nachrichtenblöcken oder Nachrichtenzellen (s.a. STM, DQDB).

Im ATM genutzte Schnittstellen sind:

 

E3 = 34,368 MBit/s (Zugangsgeschwindigkeit von Datex-M)

DS3 = 44,736 MBit/s

TAXI = 100 MBit/s

STS3/STM1 = 155,52 MBit/s

SDH/STM4 = 622,08 MBit/s


Audio:

Tonsignal. Der hörbare Inhalt eines Radio- oder TV-Programms.


Audiobandbreite:

Charakteristikum des Audio-Zwischenfrequenzbereichs eines Empfängers, dessen Breite sich nach der Modulation (FM-Abweichung) des zu empfangenden Kanals richtet. Die Qualität der Tonwiedergabe kann unter einer nicht angemessenen Audiobandbreite empfindlich leiden.


Ausleuchtzone:

siehe Footprint


Austasten:

siehe Blanking


Außeneinheit:

Ausdruck für die aus folgenden Bestandteilen bestehende Anlage wie z.B. Parabolspiegel, Feedhorn, Polarisator und Konverter (LNB).


Autofokus:

Gerät, das die Ausrichtung einer Antenne je nach Intensität des empfangenen Signals automatisch korrigiert. Es gibt ihn in Empfangsgeräten mit eingebautem Antennen-Positionierer.


AutoInstall:

AutoInstall ist eine TechniSat Software zur automatischen und einfachen Geräteinstallation. Die Erstinbetriebnahme Ihres TechniSat Gerätes wird damit zum Kinderspiel.
Lehnen Sie sich zurück, und befolgen Sie einfach die Anweisungen Ihres digitalen Assistenten. Komplizierte Konfigurationen gehören der Vergangenheit an.


 Automatic Volume Limiter:

Bei einigen Sendern ist die Lautstärke der Werbesendungen wesentlich höher, als im normalen Programm. Durch die AVL - Funktion findet ein automatischer Lautstärkeausgleich zwischen Programm und Werbung statt.


AV:

Erkennungskürzel für ein Taste, einen Anschlussstecker oder einen Bedienungsmodus zur Aktivierung oder zur Verbindung von Audio-Video-Geräten. Die AV-Verbindung z.B. zwischen Receiver und TV-Gerät wird in der Regel über Scart-Kabel hergestellt und bietet bessere Qualität als ein Antennenkabel.


AZ-EL:

Abkürzung für ein Befestigungssystem von Parabolantennen, das auf zwei Achsen eingestellt werden kann: Azimut und Elevation.


Azimut:   

Der Azimutwinkel ist die Koordinate für die Himmelsrichtung. Der Winkel wird gezählt von Norden (0º) über Osten (90º), Süden (180º) und Westen (290º) nach Norden (360º). Beispiel für die Ausrichtung einer Satelliten-Antenne auf die Satelliten Astra 1A-1H (19.2º Ost) für München: Elevation 34.2º, Azimut 169.8º.


Astra:

Die 13 Astra Satelliten werden von "SES Société Anonyme" in Luxemburg betrieben zu denen auch die Satelliten Sirius 2-4 gehören (Stand Oktober 2008). SES Astra sorgt mit seiner Satellitenflotte nicht nur für die Ausstrahlung von über 500 digitalen Radio- und TV-Sendern sondern bietet auch interessante Zusatzdienste wie High Speed Internet "ASTRA2Connect" und interaktives TV mit "BLUCOM". Die Astra Satelliten belegen die Orbitpositionen 19,2° Ost (1F-1L), 28,2° Ost (2A-2D), 23,5° Ost (3A, 1E) und 5,0° Ost (4A und Sirius 2-4). Die Satelliten strahlen aus einer Entfernung von bis zu 36.000 km direkt über dem Äquator mit einer TWTA (Wanderfeldröhre) Ausgangsleistung von 82 W bis 140 W (1F-1L) auf den europäischen Kontinent. Die Satelliten wurden gebaut von Boeing Satellite Systems, EADS Astrium und Lockheed Martin. Den Transport ins All übernehmen dabei die Firmen Arianespace und International Launch Services. Der älteste aktive Astra-Satellit 1F wurde im April 1996 in Betrieb genommen und ist mit seinen 82 W TWTA Abstrahleistung mit einer 60er Sat-Antenne gut in Mitteleuropa zu empfangen, wobei in Italien nur Norditalien erreicht wird. Dem gegenüber leuchtet der neueste 4500 kg schwere Astra 1L auf der 19,2° Ost Position mit seinen 140 W Abstrahleistung (KU-Band) Mitteleuropa so effektiv aus das man mit einem 60er Sat-Spiegel noch in Sizilien Empfang hat.


ASTRA2Connect:

ASTRA2Connect ist völlig unabhängiges High Speed Internet für Deutschland, Österreich und der Schweiz. ASTRA2Connect bietet per Empfangs- und Sendefunktion Breitband-Internet, Internet-Telefonie (VoIP) mit bis zu 1.024 kbit/s Download und bis zu 128 kbit/s Upload über ASTRA 23,5° Ost . Je nach Diensteanbieter ist über die selbe Empfangs-/Sendeanlage die volle TV- und Radio-Vielfalt zu empfangen. Die Empfangs-/Sendeanlage besteht aus einem 80 cm Satelliten-Spiegel mit interaktivem LNB und einem Modem. Diensteanbieter sind die Deutsche Telekom, Filiago, Sonet und StarDSL.


Azimut:

Der Azimut gibt den Winkel für die horizontale (links/rechts) Ausrichtung der Sat-Antenne an. Der Azimut wird in Grad angegeben wobei Norden 0°, Osten 90°, Süden 180° und Westen 270° entspricht.
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BLUCOM:
BLUCOM bietet synchron zum Fernsehprogramm zusätzliche Inhalte der Sende und zeitgleichen Zugriff auf Angebote wie z.B. Gewinnspiele oder Abstimmungen. BLUCOM ist kostenfrei und begleitend zur Sendung automatisch über die Bluetooth-Schnittstelle des Handys empfangbar. Es wird lediglich ein BLUCOM-fähiger Receiver und der BLUCOM-Browser auf dem Mobiltelefon benötigt. Die Antwort auf Gewinnspiele oder Abstimmungen geht per SMS dann zum Sender zurück. Unter anderem folgende Sender bieten BLUCOM-Inhalte: RTL, Sat1, Pro7, N24, MTV, VIVA, 1-2-3tv, AstroTV, DELUXE MUSIC, HSE24, Music1, lastminute.tv, uprom.tv, tvGusto und 2255live (Stand September 2008).


B-Bild:

Datenreduziertes Bild, das aus dem vorangegangenen und einem nachfolgenden Bild vorhergesagt wird.


B-ISDN - Broadband-ISDN


B-MAC

Übertragungssystem für Satelliten-TV Verbindungen. Es handelt sich um eine professionelles System, das für den Direktempfang nicht angewendet wird. B-MAC wurde durch die Digitaltechnik weitgehend verdrängt.


Band:

Als Band bezeichnet man eine Anzahl von Frequenzen zwischen zwei durch technische Vereinbarungen festgelegten Werten.


Bandbreite

Ausdruck für eine Reihe von Frequenzen, die ein bestimmtes Band beinhaltet.


BAT - Bouquet Association Table

Tabelle im digitalen Datenstrom mit Programminformationen. Hier gibt es Informationen zu den Programmen eines Programmanbieters.


BDM Interface:

Wird benötigt für das Aufspielen von Software bzw. Setting-Listen in die d-box.


Beacon

Kommt aus dem Englischen und heisst soviel wie Leuchtfeuer. Ein Beacon ist ein niedrigenergetisches Trägersignal, das von einem Satelliten ausgesendet wird, um die Bodenkontrolle mit telemetrischen Daten, Bahnverfolgungsdaten oder Daten für Experimente zur Signalausbreitung versorgt. Dafür wird meist eine Horn- oder Omniantenne verwendet


Beam:

 Strahlungskeule eines Satellitentransponders. Diese kann einen kreisförmigen elliptischen oder auch anders geformten Querschnitt aufweisen. Der Schnitt der Strahlungskeule mit der Erdoberfläche ergibt die "Ausleuchtzone". Die Form der Ausleuchtzone hängt vom Elevationswinkel des Satelliten und die Größe vom Öffnungswinkel der Sendeantenne ab.


Beam:

Strahlungskeule eines Satellitentransponders. Diese kann einen kreisförmigen, elliptischen oder auch anders geformten Querschnitt aufweisen. Der Schnitt der Strahlungskeule mit der Erdoberfläche ergibt die "Ausleuchtzone". Die Form der Ausleuchtzone hängt vom Elevationswinkel des Satelliten und die Größe vom Öffnungswinkel der Sendeantenne ab. Es gibt z.B. "Superbeam" und "Widebeam".


BER:

BER steht für Bit Error Rate, zu deutsch: Bitfehlerrate. Ein DVB-Datenstrom besteht aus unzähligen Bits. Die BER gibt das Verhältnis der fehlerhaften Bits zur Gesamtmenge der empfangenen Bits an. Aufgrund der Fehlerkorrektur des Receivers kann eine gewisse Anzahl an fehlerhaften Bits kompensiert werden. Ist diese Zahl jedoch zu hoch, treten im digitalen TV-Bild die bekannten Klötzchen auf. Beim digitalen Fernsehen ist nicht der Pegel sondern vielmehr die BER für die Qualität eines Signals ausschlaggebend. Trotz eines ausreichenden Pegels kann die BER zu hoch sein, so dass ein digitales Programm nicht mehr einwandfrei empfangen werden kann.


BER - Bit error rate (Bit-Fehlerrate)

Bezeichnet die Qualität eines empfangenen, demodulierten Datensignals. Je niedriger die Rate, desto besser das Signal.


BER - Bit Error Rate

Bezeichnet die Qualität eines empfangenen, demodulierten Datensignals. Sie gibt Fehlerrate eines digitales Signals an. Je niedriger die Rate, desto besser das Signal. Eine Bit Error Rate von 10-6 bedeutet, daß pro einer Million Bit eines falsch ist.


Beta Crypt:

Ein einzelnes Bit im Datenstrom ist fehlerhaft.


Bitrate:

Übertragungsrate (in Mbit/s) von seriellen digitalen Informationen.


Bitstrom:

Eine Folge von Bits.


Black-Matrix:
Durch den speziellen Röhrenaufbau wird ein kontrastreiches Bild erreicht. Besonders Übergänge von hell auf dunkel können dank Black-Matrix in einer extremen Schärfe wiedergegeben werden


Black-Standard:
Bildröhre, die brilliante Farben und hohen Kontrast, bei geringster Blendung oder Reflexion, auch bei Tages- und Streulicht liefert.


Blackline-S mit Invar-Maske:
Bildröhre, die 80% mehr Kontrast bietet als herkömmliche Röhren. Durch die besonders dunkle Einfärbung ist auch bei hellem Tageslicht ein klare, saubere Farbdarstellung bei hohem Kontrast möglich.
Die bei einer thermostabilen Metallmaske, der sogenannten Invar-Maske, versehene Bildröhre sorgt auch an hellen Bildstellen für klare und saubere Farben ohne Verzerrungen


Blanking - (dt. Austasten)

Das Löschen von Informationen, die nicht auf dem Bildschirm sichtbar werden. Die dabei entstehende "Austastlücke" - der Abstand zwischen den Bildern - wird beim Fernsehen z.B. zur Übertragung des Teletexts benutzt.


Blocker:

Verhindert den "Schreibzugriff" auf die Smartcard, beispielsweise Frei- und Abschaltsignale


Blockartefakte

MPEG verwendet wie JPEG ein Kompressionsverfahren, das darauf beruht, viereckige Bereiche als eigene kleine Einheiten zu behandeln. Das fällt bei starker Kompression oder vielen Änderungen in einer Szene aber leider dadurch auf, dass das Bild durch deutlich sichtbare Klötze von verschwommener, ähnlicher Farbe verunstaltet wird.

siehe auch Klötzchenbildung


Blockcodierung

Digitales Fehlerschutzverfahren. Bei der Blockcodierung wird ein definierter Teil des Bitstroms in einem Block zusammengefasst. Durch ein bestimmtes mathematisches Verfahren werden Quersummen der einzelnen Zeilen und Spalten gebildet und dem Datenstrom angehängt. Der Fehlerschutzdecoder im Empfänger vergleicht die Quersummen mit den Nutzdaten und kann so Fehler erkennen und korrigieren


Block Down Converter:

Eine Vorrichtung, die dazu benutzt wird, das 3,7 bis 4,2 GHz Signal zu UHF und niedrigeren Frequenzen zu konvertieren (unter 1 GHz).


BNC:

Verbindungsstecker oder Buchse für Koaxialkabel zur Übertragung von einem Apparat zu einem anderen.


Bogenmaß:

Winkel werden entweder dezimal, oder eben in Bogenmaß angegeben. Oft sind die Angaben in Atlanten (am Gitter) Werte in Bogenmaß.

Es geht hier um die Angaben kleiner als ein Grad. Beim Dezimalsystem also die Zahl hinterm Komma. Ein Grad wird beim Bogenmaß in 60 Bogenminuten aufgeteilt. Solls noch genauer werden, wo wird jede Bogenminute noch in 60 Bogensekunden aufgeteilt.

Beispiel: 7,25 Grad dezimal, entspricht 7 Grad und 15 Bogenminuten. (25*0,6=15).


Bootloader:

Für Upgrades über die RS232-Schnittstelle und Firmware-Verwaltung verantwortlicher Bereich der Set-Top-Box, Versions-Nummer erscheint bei Verbindung des Gerätes mit dem Stromnetz für wenige Sekunden im Display.


Bouquet:

Beim Digitalrundfunk DVB werden die Programme nicht mehr einzeln ausgestrahlt, sondern in ganzen Programmpaketen. Mehrere Fernseh- und Radioprogramme bilden also gemeinsam ein Bouquet.


Bouquet

Zusammenschluss von Anbietern/Programmen zu einem Programmpaket, das über einen Satellitentransponder übertragen wird. Bis zu zehn TV- oder noch mehr Radioprogramme können so auf einer einzigen Trägerfrequenz moduliert werden.


Bouquet

Eine Kollektion von digitalen Diensten, die als eine Einheit vermarktet werden. Das Wort stammt aus dem Französischen und bedeutet direkt übersetzt 'Blumenstrauß'.


Breite:

siehe Breitengrad


Breitengrad:

In Grad ausgedrückte Entfernung zwischen irgendeinem Ort auf der Erde und dem Äquator. Den entsprechenden Wert erhält man aus geographischen Karten. Es ist wichtig für die Berechnung der Elevation und der Deklination bei der Ausrichtung einer festen oder drehbaren Antenne.


Brennpunkt:

Der Brennpunkt der Parabolantenne ist der Punkt, an dem die von der Satellitenantenne aufgefangenen Strahlen reflektiert und am stärksten gebündelt werden.


Brennweite:

Abstand zwischen dem zentralen Feedhorn und dem Mittelpunkt der Schüssel.


Broadcast:

Nachricht, die an alle Stationen und Empfänger gleichzeitig gesendet wird, wie z.B. Fernseh- und Radiosendungen.


Bruttodatenrate:

Datenrate inklusive der Fehlerschutzcodierung.


BSS - Broadcast Satellite Service


Burstfehler:

Eine Folge von Bits im Datenstrom ist fehlerhaft


Bus:

Basiskörper eines Satelliten. Im Bus sind alle Systeme des Satelliten untergebracht, die für die Steuerung und Energieerzeugung verantwortlich sind, z.B. Mikroprozessoren oder Sonnenreflektoren


Byte:

 

Das Byte [ba?t] ist ein Begriff aus der Digitaltechnik und Informatik, der für eine Zusammenstellung von mehreren (heute fast immer 8) Bit steht. Um ausdrücklich auf eine Anzahl von 8 Bit hinzuweisen, wird auch die Bezeichnung Oktett verwendet.


Byte:

Eine Gruppe von 8, 16, 32 Bits zur Datenübertragung in der Informatik. Größere Einheiten sind Kilobyte (kByte) = 1.024 Byte und Megabyte (Mbyte) = 1.024 kByte.

(Die Abweichung vom metrisch korrekten 1.000 fachen ergibt sich aus der binären Struktur von Daten in der Informatik. So ist 1 kByte = 2 hoch 10 Bytes)
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C - Chrominanz:

Es handelt sich um den Farbsignalanteil beim Fernsehen, zusätzlich zum schwarzweissen Y-Signal.


C-Band:

Frequenzband im Bereich von 3,4 bis 4,2 GHz, wird hauptsächlich in den USA und Asien benutzt und wegen der geringeren Dämpfung bei diesen tieferen Frequenzen in tropischen Gegenden. Für den Empfang von Signalen im C-Band sind Satellitenschüsseln ab 1,50 m Durchmesser notwendig.


CA:

Ist die Abkürzung von "Conditional Access" (eingeschränkter Zugang). CA steht als Oberbegriff für den Vorgang, Sendungen zu verschlüsseln und dann beim Zuschauer wieder zu entschlüsseln.


Conditional-Access-Modul:

Modul eines Pay-TV-Anbieters, das die Teilnehmerdaten und Daten zu den bezahlten Programmen enthält und den Empfang freigibt, vgl. Smartcard.


CA - Conditional Access:

Um codierte Programme (die aus urheberrechtlichen sowie kommerziellen Gründen verschlüsselt sind) entschlüsseln zu können, sind sogenannte Conditional Access Module (CAM) erforderlich. Die Schnittstellen für die CA-Module wurden international genormt. Daraus entstand das Common Interface. Damit der digitale Receiver verschiedene CAMs aufnehmen kann, besitzt er eine oder mehrere Schnittstellen nach dem Common Interfacestandard. Diese CI-Schnittstelle bietet die notwendige Zukunftssicherheit für spätere Erweiterungen des Digitalreceivers.


CAM:

Als Conditonal Access Modul (CAM) wird der Entschlüsselungs-Decoder bezeichnet, der die codierten Fernseh- und Hörfunkisignal wieder entschlüsselt und bei digitalen Receivern, welche den Empfang von Pay-TV, also verschlüsselten Programmen erlauben, fest integriert ist.


CAM - Conditonal Access Modul

Als CAM wird der Entschlüsselungs-Decoder bezeichnet, der die codierten Fernseh- und Hörfunksignale wieder entschlüsselt und bei digitalen Receivern, welche den Empfang von Pay-TV, also verschlüsselten Programmen erlauben, fest integriert ist.


Carrier:

Englisches Wort für eine Trägerfrequenz zur modulierten Übertragung von Audio- und/oder Videosignale.


Cassegrain:

Parabolantenne, die aus der Prime Focus Antenne hervorgegangen ist und der ein Subreflektor hinzugefügt wurde.


CAT - Conditional Access Table:

Auf einem verschlüsselten Transponder wird ein eigener Datenstrom übertragen der alle nötigen Informationen zur Entschlüsselung von Pay-TV Programmen enthält.


CATV:

Abkürzung für Community Antenna Television. Empfang von Rundfunk- und Fernsehprogrammen über eine Gemeinschaftsantenne. Bei Kabelfernsehnetzen international angewandt als cable television oder Breitbandkabelnetze.


CATV - Community Antenna Television (Cable Television):

Empfang von Rundfunk- und Fernsehprogrammen über eine Gemeinschaftsantenne. Bei Kabelfernsehnetzen international angewandt als cable television oder Breitbandkabelnetze


CBR - Constant Bit Rate:

Die Bitrate ist hier fest. Dadurch ergeben sich je nach Programminhalt- unterschiedliche Videoqualitäten.


CCIR - Comité Consultatif International des Radiocommunications


CCITT - Comité Consultatif International de Télégraphique et Téléphonique


CI:

Das Common Interface (CI) ist eine nach DVB genormte Universalschnittstelle in der Set-Top-Box in die wahlweise ein entsprechendes Entschlüsselungsmodul gesteckt werden kann, in welches man die Smartcard des jeweiligen Pay-Veranstalters einführen kann. Receiver mit Common Interface werden auch als CICAM-Receiver bezeichnet, da in einen Common Interface-Einschubschacht das Entschlüsselungsmodul (CAM) der jeweiligen Verschlüsselungsart geschoben werden kann.


CI - Common Interface:

Standardisierte Schnittstelle zwischen IRD und dem Pay-TV-Decoder (CAM) in PCMCIA-Technik. Löst die proprietären CAM-Lösungen ab. CI's lassen aber auch die Möglichkeiten für Anschlüsse und Entwicklungen an PC, Mobiltelefone etc. offen. Neuste MPEG-Receiver enthalten mehrere CI's. Damit können auch unterschiedliche Pay-TV-Entschlüsselungssysteme im gleichen IRD verwendet werden z.B. für den Empfang der Schweizer TV-Programme und des skandinavischen Pay-TV-Packets. Denkbar wäre damit sogar die Integration der Kirchschen d-Box-Verschlüsselungstechnik in ein PCMCIA-Modul.

 

CICAM:
CICAM- Receiver sind DVB- Receiver, die multicryptfähig sind. CICAM vereint in der Begriffsbildung die DVB- Standards Common Interface ("CI") und Conditional Access Modul ("CAM").

CICAM- Receiver werden von allen führenden europäischen Set-Top-Boxen-Herstellern produziert und gelten als alleinig zukunftssichere Set-Top-Boxen. Sie haben die Möglichkeit, über die integrierte gemeinsame Schnittstelle ("CI") diverse Verschlüsselungssysteme (CA- Module) aufzunehmen, die es ermöglichen, mit einer entsprechenden Smartkarte diverse Dienste zu empfangen.


CICAM:

Standard der Multicrypt-Schnittstelle von DVB-Receivern.


Cinch-Stecker:

Genormte Steckverbindung mit Innen- und Außenleiter, um einpolige, abgeschirmte Verbindungen herzustellen.


Clarke:

Arthur C. Clarke - Amerikanischer Physiker, der die Position der geostationären Umlaufbahn mathematisch bestimmt hat.


CNR - Carrier to Noise Ratio:

CNR (C/N) bezeichnet das Verhältnis zwischen der Leistung eines Trägers (Carrier) und der einer Störung (Noise) ein Träger hat, wenn er gesendet wird, sehr wenig Störgeräusche. Je weiter Sendestation und Empfangsstation voneinander entfernt sind, desto größer ist die Störung, oder desto starker das Rauschen. Je starker das Rauschen, desto niedriger der C/N und desto schlechter die Qualität des TV-Signals. Der C/N wird in Dezibel gemessen und muss immer über dem Threshold Level (Schwellwert) des Empfängers liegen.


COFDM - Coded Orthogonal Frequency Division Multiplexing


Combiner:

Der Combiner besitzt zwei Eingänge und einen Ausgang sowie einen integrierten Umsetzer für einen Frequenzbereich. Dadurch kann ein bestimmter Sat-ZF Bereich (ZF= Zwischenfrequenz) auf einen anderen Frequenzbereich umgesetzt werden, wodurch die gesamte Sat-ZF optimal belegt werden kann.

Der Combiner ermöglicht die Einkabelverteilung von 2 Sat-ZF-Bereichen mit unterschiedlicher Polarisationsebene und von verschiedenen Satelliten. Es gibt auch Combiner, welche die Einkabelverteilung von terrestrischen und Sat-ZF-Frequenzen ermöglichen.


Common:

Einheitsschnittstelle der Set-Top-Boxen der meisten Pay-TV-Anbieter (nicht DF1 und Premiere) für Kartenleser im PCMCIA-Format oder für CA-Module, vgl. Smartcard.


Common Interface:

Einfache Nachrüstung von CAM-Modulen für die Entschlüsselung von Pay-TV

Programmen durch freie Steckplätze im digitalen Receiver. (s. CI)


Common Interface (CI):
Das Common Interface ("gemeinsame Schnittstelle") ist eine standardisierte Einheitsschnittstelle für Pay-TV-Decoder. Diese Schnittstelle dient den DVB-Receivern zum Anschluss eines CA- Moduls (Conditional Access-Moduls) zur Entschlüsselung von Pay- TV- Programmen.
Dadurch muss nicht für jedes Pay- TV- Angebot eine eigene Box angeschafft werden. Bei Bedarf sind CA- Modul und entsprechende Smart- Card austauschbar, wodurch der Receiver flexibel für verschiedene Verschlüsselunsgsysteme eingesetzt werden kann.
Das Common Interface ist in den USA gesetzlich für Kaufboxen vorgeschrieben. Auch in Europa will das Europäische Parlament diese Hardwarekomponente für Receiver durchsetzen. Das Common Interface sichert einen freien Boxenmarkt


Common Interface (CI)

Einheitsschnittstelle digitaler Set-Top-Boxen für PCMCIA-Module mit Kartenleser für Smart-Card fast aller Pay-TV-Anbieter.


Conax

Digitales Verschlüsselungssystem, wird vorrangig in Skandinavien eingesetzt und gilt als Standard in den nordischen Ländern.

Die norwegische Telenor vertreibt die Lizenz für diese Verschlüsselung.


Conditional Access (CA):
Smartcard- System, das den Zugang zu verschlüsselten Angeboten von Pay- TV- Programmen kontrolliert. Conditional Access bedeutet wörtlich übersetzt "bedingter Zugang".
Durch dieses spezielle Übertragungssystem wird das übertragene Datensignal nur einer bestimmten Kundengruppe (gegebenenfalls gegen Bezahlung) zugänglich gemacht.
Bei den CA- Systemen unterscheidet man zwischen einer embedded (fest eingebauten) CA-Lösung und sogenannten CA- Modulen. Bei der embedded-Lösung befindet sich das CA-System integriert im Receiver, bei der modularen Lösung wird das gewünschte Verschlüsselungssystem in Form eines CA- Moduls (CAM) in den Receiver eingesteckt.
Beispiele für in Europa eingesetzte Verschlüsselungssysteme sind IRDETO, VIACCESS, Nagravision, Cryptoworks, Videoguard und CONAX.


Conditional Access (CA)-System

Kontrolliert den Zugriff des Nutzers auf Leistungen und Programme, die aus urheberrechtlichen sowie kommerziellen Gründen verschlüsselt sind.


Conditional Access Modul:

Das CAM ist ein steckbarer Einschub (Modul), der die Entschlüsselungselektronik für ein bestimmtes Betriebssystem enthält. Dieses Modul, mit integriertem Kartenleser, wird in den Common Interface Slot (Modulschacht) eines CICAM- Receivers eingeschoben und ermöglicht mit einer gültigen Smart-Card den Empfang von Pay- TV- Diensten.
Das CA-Modul ist klassischer Bestandteil des DVB- Multicrypt- Standards.


Corotor:

Eingetragenes Warenzeichen der Firma Chaparral, welches ein spezielles Polarisationssystem im C-Band bezeichnet. Es handelt sich dabei um ein ein spezielles Feedhorn, welches den gemeinsamen Empfang von C-Band und Ku-Band ermöglicht. Ein Corotor ist nur mit einer Parabolantenne einsetzbar und es enthält einen Polarizer und zwei Flansch - eins für das Ku-Band LNB das andere für das C-Band LNB.


CP - Circular Polarization:

Zirkulare Polarisation

siehe auch dazu RHCP und LHCP


CRC - Cycle Redundancy Check:

Kontrolle der Daten auf Fehler unter Zufügung eines Fehlerwortes.


Cryptoworks:

Digitales Verschlüsselungssystem, entwickelt von der Firma Philips. Das als sicher geltende System wird bislang unter anderem von Viacom für sein digitales Bouquet auf Hot Bird 1 sowie von RTL für die Verschlüsselung seiner Regionalfenster für Österreich und die Schweiz eingesetzt. Nach einer Entscheidung des ORF Wien wird die Cryptoworks-Verschlüsselung für die Programme ORF1 und ORF2, vor über 1 Jahr als Provisorium genutzt, spätestens im Herbst 2000 aufgegeben und durch das Irdeto/BetaCrypt-Verfahren ersetzt.
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DiSEqC:

Übersicht DiSEqC Level:

• Mini-DiSEqC: Umschaltung zwischen 2 LNBs (Position A/B)
• DiSEqC Level 1.0: Umschaltung zwischen 4 LNBs, Mehrteilnehmerempfang von bis zu 16 Sat-ZF-Ebenen
• DiSEqC Level 1.1: Umschaltung zwischen 4 LNBs, Mehrteilnehmerempfang von bis zu 16 Sat-ZF-Ebenen, zusätzlich geeignet für DiSEqC-Einkabelanlagen und Anlagen mit kaskadierten Bauteilen.
• DiSEqC Level 1.2: Umschaltung zwischen 4 LNBs, Mehrteilnehmerempfang von bis zu 16 Sat-ZF-Ebenen, zusätzlich geeignet für Drehanlagen, DiSEqC-Einkabelanlagen und Anlagen mit kaskadierten Bauteilen.
• DiSEqC Level 1.3 (USALS): Umschaltung zwischen 4 LNBs, Mehrteilnehmerempfang von bis zu 16 Sat-ZF-Ebenen, zusätzlich geeignet für Drehanlagen (mit erweitertem Befehlssatz), DiSEqC-Einkabelanlagen und Anlagen mit kaskadierten Bauteilen.
• DiSEqC Level 2.0: entspricht Level 1.0 mit Datenaustausch/-bestätigung (bidirektional)
• DiSEqC Level 2.1: entspricht Level 1.1 mit Datenaustausch/-bestätigung (bidirektional)
• DiSEqC Level 2.2: entspricht Level 1.2 mit Datenaustausch/-bestätigung (bidirektional)
• DiSEqC Level 2.3: entspricht Level 1.3 mit Datenaustausch/-bestätigung (bidirektional)


Mini-DiSEqC:

unidirektional

Umschaltung zwischen 2 LNBs (Position A/B)

Monoblock-LNB, Loop-through-LNB, Relais, Generator, Testgeräte

Mini-DiSEqC (auch Tone Burst, DiSEqC kompatibel oder Simple-DiSEqC genannt) ermöglicht lediglich ein weiteres Schaltkriterium (Sat-Position A/B) neben den bisherigen 14/18 Volt und 22 kHz. Das Mini-DiSEqC-Signal ist ein Burstsignal, das auf das 22 kHz-Signal aufgesetzt wird. Für Position A wird das 22-kHz-Signal durchgehend gesendet, für Position B getastet. Receiver mit Mini-DiSEqC-Funktion können Di-SEqC-Multischalter (Levels 1.0 und 2.0) nur zusammen mit 14/18 Volt und 22 kHz steuern. Relais in Mini-DiSEqC-Technik können auch von Receivern mit Level 1.0 und höher gesteuert werden. Bauteile mit Mini-DiSEqC dürfen kein DiSEqC-Logo tragen.


DiSEqC Level 1.0:

unidirektional

Umschaltung zwischen 4 LNBs, Mehrteilnehmerempfang von bis zu 16 Sat-ZF-Ebenen

Multischalter, Monoblock-LNB, Loop-through-LNB, Relais, Generator, Testgeräte

Level 1.0 arbeitet mit dem kompletten DiSEqC-Befehlssatz und ermöglicht die Schaltbefehle „Polarisation“, „Frequenzband“, „Sat-Position“ und „Option“ digital auf dem Datenburst unterzubringen. Dieses „One-Way-System“ erlaubt lediglich die Einbahn-Kommunikation vom Receiver zu den Sat-Bauteilen.


DiSEqC Level 1.1:

unidirektional

Umschaltung zwischen 4 LNBs, Mehrteilnehmerempfang von bis zu 16 Sat-ZF-Ebenen, zusätzlich geeignet für DiSEqC-Einkabelanlagen und Anlagen mit kaskadierten Bauteilen.

Multischalter, Monoblock-LNB, Loop-through-LNB, Relais, Generator, Testgeräte, Einkabelanlagen, teilnehmergesteuerte Aufbereitungssysteme

Level 1.1 ist eine Weiterentwicklung von Level 1.0 und beherrscht zusätzliche Steuerbefehle insbesondere für neuartige DiSEqC-Einkabelanlagen. Bei Level 1.1 werden die DiSEqC-Befehle mehrmals gesendet. In Kaskade montierte DiSEqC-Produkte werden so garantiert erreicht. Es sind bis zu 64 Sat-Positionen anwählbar.


DiSEqC Level 1.2:

unidirektional

Umschaltung zwischen 4 LNBs, Mehrteilnehmeremp-fang von bis zu 16 Sat-ZF-Ebenen, zusätzlich geeignet für Drehanlagen, DiSEqC-Einkabelanlagen und Anlagen mit kaskadierten Bauteilen.

Multischalter, Monoblock-LNB, Loop-through-LNB, Relais, Generator, Testgeräte, Einkabelanlagen, teilnehmergesteuerte Aufbereitungssysteme, Drehmotoren

Level 1.2 wurde gegenüber Level 1.1 um zusätzliche Befehle zur Steuerung einer Drehanlage erweitert. Damit kann eine Drehanlage komplett über das normale Koaxialkabel gesteuert und mit Strom versorgt werden. Erste Receiver, Positioner (zum Nachrüsten bisheriger Receiver) und Rotoren kommen nun in den Handel.


DiSEqC Level 1.3:

unidirektional

Umschaltung zwischen 4 LNBs, Mehrteilnehmerempfang von bis zu 16 Sat-ZF-Ebenen, zusätzlich geeignet für Drehanlagen, DiSEqC-Einkabelanlagen und Anlagen mit kaskadierten Bauteilen. Multischalter, Monoblock-LNB, Loop-through-LNB, Relais, Generator, Testgeräte, Einkabelanlagen, teilnehmergesteuerte Aufbereitungssysteme, Drehmotoren

Level 1.3 ist ähnlich wie Level 1.2 speziell für Drehantennen entwickelt worden und enthält zusätzlich noch einige weitere Kommandos.


DiSEqC Level 2.0:

bidirektional; Level 2.0 basiert auf Level 1.0, die Kommunikation erfolgt aber in beiden Richtungen (bidirektional). Der Receiver sendet DiSEqC-Befehle zu den Bauteilen. Diese bestätigen ihm die Befehle. Sämtliche elektronischen Sat-Peripheriebauteile können sich so am Receiver anmelden und die empfangenen Befehle bestätigen. Der Anlagen-Aufbau wird damit zum Kinderspiel.

Umschaltung zwischen 4 LNBs, Mehrteilnehmerempfang von bis zu 16 Sat-ZF-Ebenen

Multischalter, Monoblock-LNB, Loop-through-LNB, Relais, Generator, Testgeräte

Level 1.0 arbeitet mit dem kompletten DiSEqC-Befehlssatz und ermöglicht die Schaltbefehle „Polarisation“, „Frequenzband“, „Sat-Position“ und „Option“ digital auf dem Datenburst unterzubringen. Dieses „One-Way-System“ erlaubt lediglich die Einbahn-Kommunikation vom Receiver zu den Sat-Bauteilen.


DiSEqC Level 2.1:

bidirektional; Level 2.1 basiert auf Level 1.1, die Kommunikation erfolgt aber in beiden Richtungen (bidirektional). Der Receiver sendet DiSEqC-Befehle zu den Bauteilen. Diese bestätigen ihm die Befehle. Sämtliche elektronischen Sat-Peripheriebauteile können sich so am Receiver anmelden und die empfangenen Befehle bestätigen. Der Anlagen-Aufbau wird damit zum Kinderspiel.

Umschaltung zwischen 4 LNBs, Mehrteilnehmerempfang von bis zu 16 Sat-ZF-Ebenen, zusätzlich geeignet für DiSEqC-Einkabelanlagen und Anlagen mit kaskadierten Bauteilen.

Multischalter, Monoblock-LNB, Loop-through-LNB, Relais, Generator, Testgeräte, Einkabelanlagen, teilnehmergesteuerte Aufbereitungssysteme

Level 1.1 ist eine Weiterentwicklung von Level 1.0 und beherrscht zusätzliche Steuerbefehle insbesondere für neuartige DiSEqC-Einkabelanlagen. Bei Level 1.1 werden die DiSEqC-Befehle mehrmals gesendet. In Kaskade montierte DiSEqC-Produkte werden so garantiert erreicht. Es sind bis zu 64 Sat-Positionen anwählbar.


DiSEqC Level 2.2:

bidirektional; Level 2.2 basiert auf Level 1.2, die Kommunikation erfolgt aber in beiden Richtungen (bidirektional). Der Receiver sendet DiSEqC-Befehle zu den Bauteilen. Diese bestätigen ihm die Befehle. Sämtliche elektronischen Sat-Peripheriebauteile können sich so am Receiver anmelden und die empfangenen Befehle bestätigen. Der Anlagen-Aufbau wird damit zum Kinderspiel.

Umschaltung zwischen 4 LNBs, Mehrteilnehmeremp-fang von bis zu 16 Sat-ZF-Ebenen, zusätzlich geeignet für Drehanlagen, DiSEqC-Einkabelanlagen und Anlagen mit kaskadierten Bauteilen.

Multischalter, Monoblock-LNB, Loop-through-LNB, Relais, Generator, Testgeräte, Einkabelanlagen, teilnehmergesteuerte Aufbereitungssysteme, Drehmotoren

Level 1.2 wurde gegenüber Level 1.1 um zusätzliche Befehle zur Steuerung einer Drehanlage erweitert. Damit kann eine Drehanlage komplett über das normale Koaxialkabel gesteuert und mit Strom versorgt werden. Erste Receiver, Positioner (zum Nachrüsten bisheriger Receiver) und Rotoren kommen nun in den Handel.


DiSEqC Level 2.3:

bidirektional; Level 2.3 basiert auf Level 1.3, die Kommunikation erfolgt aber in beiden Richtungen (bidirektional). Der Receiver sendet DiSEqC-Befehle zu den Bauteilen. Diese bestätigen ihm die Befehle. Sämtliche elektronischen Sat-Peripheriebauteile können sich so am Receiver anmelden und die empfangenen Befehle bestätigen. Der Anlagen-Aufbau wird damit zum Kinderspiel.

Umschaltung zwischen 4 LNBs, Mehrteilnehmerempfang von bis zu 16 Sat-ZF-Ebenen, zusätzlich geeignet für Drehanlagen, DiSEqC-Einkabelanlagen und Anlagen mit kaskadierten Bauteilen. Multischalter, Monoblock-LNB, Loop-through-LNB, Relais, Generator, Testgeräte, Einkabelanlagen, teilnehmergesteuerte Aufbereitungssysteme, Drehmotoren

Level 1.3 ist ähnlich wie Level 1.2 speziell für Drehantennen entwickelt worden und enthält zusätzlich noch einige weitere Kommandos.


DisiCon LNB

 

Das DisiCon LNB ist patenrechtlich von TechniSat geschützt!

 

Beschreibung von Technisat:

 

Mit der speziell von TechniSat entwickelten digitalen TechniSat DisiCon-Verteilung ist es erstmals möglich, eine kostengünstige digitale Mehrteilnehmer-Anlage in Baumstruktur aufzubauen. Hierbei können mehrere Sat-Antennensteckdosen hintereinander über nur ein Kabel mit einer Vielzahl von digitalen Sat-Programmen versorgt werden.

 

Wie funktioniert die DisiCon-Verteilung?

Das verwendete DisiCon-LNB (Empfangselektronik) ist ein Frequenzversatz-LNB, d.h. die Frequenzen werden nicht wie bei einer herkömmlichen Mehrteilnehmeranlage mit Hilfe eines Multischalters verteilt, sondern technisch so verschoben, dass die digitalen Programme hintereinander über nur ein Kabel übertragen werden. Die TechniSat Digital-Receiver können einfachst auf diese DisiCon Frequenzen eingestellt und in eine solche Mehrteilnehmeranlage integriert werden:

Entweder durch Aktivierung des Suchlaufs, über ein kostenloses Update aus dem Internet (www.technisat.de) oder auch durch die Einstellung direkt ab Werk.

 

Wo setzt man die digitale DisiCon-Verteilung ein?

Insbesondere für Altbauten, bei denen kein neues Koaxkabel verlegt werden kann, ist diese Weltneuheit die einzigartige Möglichkeit sich die digitale deutsche FreiSAT-Welt, Premiere und ORF ins Haus zu holen. Alle Kunden, deren Häuser noch über eine Reihenschaltung oder Baumstruktur als Kabelnetz verfügen und die dieses Kabel nicht erneuern möchten oder aus baulichen Gegebenheiten nicht austauschen können, bietet die DisiCon-Verteilung die ideale Lösung. Auch Besitzer älterer analoger ISISAT-Frequenzversatz Sat-Anlagen können mit der neuen DisiCon-Technik einfachst umgerüstet werden. Voraussetzung für die DisiCon-Verteilung sind vorhandene 75 Ohm-Koaxkabel mit Abschirmungswerten < 75dB und SAT-taugliche Reihenverteilsteckdosen. Es müssen dann lediglich noch Außenelektronik (DisiCon LNB) und Receiver (Digital-DisiCon-Receiver) getauscht werden.

 

Wie viele Teilnehmer können an die DisiCon-Außenanlage angeschlossen werden?

Bis zu acht Teilnehmer können problemlos an die DisiCon-Außenanlage angeschlossen werden. Bei Einsatz von Verstärkern sind auch noch größere Anlagen realisierbar. Skizze hier!


Display

Beleuchtete Anzeige, auf der normalerweise Zahlen oder Buchstaben erscheinen. Deshalb heißt er mitunter auch alphanumerischer Display. In Satellitenreceivern zeigt er die jeweiligen Empfangskanäle und sonstige Empfangsparameter an. In der Informatik bezeichnet man auch einen normalen Computerbildschirm als Display.


DNR - Dynamic Noise Reduction

System der Rauschreduzierung im Audiobereich. DNR hebt die Stärke der höchsten Frequenzen bei der Aufzeichnung, z. B. auf Magnetband an, und stellt die normale Stärke bei der Wiedergabe wieder her.


Dolby Digital (AC 3)
Tonformat, das sechs Kanäle diskret überträgt. AC 3 Sendungen werden derzeit teilweise zum Beispiel von Pro 7 oder Premiere gesendet


Dolby Digital

Dolby Digital 5.1 (DD) ist ein Tonübertragungsverfahren, welches ermöglicht, digitalen Surround-Ton auf einer Heimkinoanlage wiederzugeben. Bei diesem Tonsystem gibt es folgende Kanäle: Links, Rechts, Center (wird zwischen Links und Rechts angeordnet), Rear Links, Rear Rechts (Rückenlautspecher - hinter Sitzposition) und Subwoofer (Tieftöner/Bass)


Dolby Digital 5.1

Dolby Digital ist ein Tonübertragungsverfahren, welches ermöglicht, digitalen Surround-Ton auf einer Heimkinoanlage wiederzugeben.


Dolby Prologic

System ähnlich dem Dolby Surround System. Die Technik der digitalen Verzögerung wird ausgenutzt, um eine größere dynamische Leistung des Zentralkanals zu erreichen, oder um ihm den Vokalkanal zuzuteilen, während auf den anderen vier Lautsprechern Special Effects verbreitet werden.


Dolby Surround

System der Bearbeitung von Audioinformationen in Filmen, Fernsehfilmen und Videoclips. Man erreicht mit diesem System eine akustische Einbeziehung des Zuschauers in das Geschehen. Das Klangambiente wird künstlich rekonstruiert, indem den klassischen Stereokanälen (vorne rechts und vorne links) drei Klangpunkte hinzugefügt werden: Der Zentralkanal, sowie die Kanäle hinten rechts und links.


Downlink

Damit bezeichnet man den Weg vom Satelliten zum Empfänger, also zum Receiver. Die Frequenz mit der hier gesendet wird ist die Downlink-Frequenz. Manche nennen sie auch Empfangsfrequenz. Das ist die Frequenz, die auch in den meisten Tabellen rund um den Satelliten-Direktempfang angegeben ist. Das Gegenstück hierzu ist der Uplink.


DPCM:

Bei aufeinanderfolgenden ähnlichen Bildinhalten wird bei diesem Verfahren nur die Differenz-Information übertragen.


Drehantenne:

Satellitenantenne, die mit Hilfe eines Motors auf verschiedene Orbitpositionen (Satelliten) gedreht werden kann.


DSC - Digital Serial Components


DSP - Digital Signal Processing

Veränderung am Audio-Signal, die von eigens dazu bestimmten elektronischen Bestandteilen durchgeführt wird, um die Eigenschaften des Signals zu verbessern oder um Spezialeffekte zu erzielen.


DSR:

Digitales Satellitenradio auf dem Kopernikussatelliten und auf dem Kabel der meisten Gemeinschaftsantennenanlagen. Qualitativ hochwertiges Radio (hohe Tonqualität auf einem einzigen Satellitenträger) aber erfolglos.


DTH - Direct to home

Empfang von Satellitenprogrammen in einem Haushalt über eine eigene Satelliten-Empfangsantenne.


DTO - Direct To Office


DTS - Decoding Time Stamp


DTS - Digital Theatre Sound

Digitales Tonsystem im Kino- und Consumer-Bereich.


DTVB - Digital Television Broadcastimg


Dual Feed

Spezialfall des Multifeed-Empfangs zum Empfang von zwei Satelliten mit einer einzigen Antenne. Wird auch als schielender Empfang bezeichnet, da eines oder beide LNB seitlich auf den Brennpunkt der Satellitenschüssel schielt. Die Grundvoraussetzung für dieses System ist, dass die Satelliten nicht weiter als 13° auseinander liegen. Das System wird hauptsächlich zum gleichzeitigen Empfang von ASTRA 19° Ost und EUTELSAT 13° Ost verwendet.


Dual LNB:

Konverter für ältere analoge Gemeinschaftsantennenanlagen mit getrenntem Ausgang für horizontale und vertikale Polarisation im Unterband. Skizze hier!

(So ein LNB kann durchaus auch für digitale Anlage genutzt werden, aber eben nur im Unterband.)


Dual-Band LNB:

Konverter zum Empfang der Frequenzbereiche 10,95 bis 11,7 und 12,5 bis 12,75 GHz.


Durchgangsdämpfer:

Verringerung des Signalpegels an jedem Ausgang, z. B. bei Verteilern innerhalb einer Empfangsanlage.


DVB

Digital Video Broadcasting (DVB) ist eine einheitliche Norm für die digitale Übertragung von Video-, Audio und Computerdaten, auf die man sich geeinigt hat. Für den Satellitenempfang heißt die Norm entsprechend DVB-S. Alle digitalen Receiver in Deutschland entsprechen dieser Norm. Die DVB-Tauglichkeit erkennt der Laie am Aufdruck DVB auf der Frontseite des Receivers.


DVB
(Digital Video Broadcast)
DVB ist ein in Europa entwickelter Standard für digitale Fernsehübertragung. Dieser Digitalübertragungsstandard (MPEG- Standard) ist in allen in Europa üblichen Set-Top-Boxen integriert. Beispielsweise ist das CA- System eines Receivers im "Common- Scrambling- System" spezifiziert. Die Art der Übertragung wird durch Hinzufügung eines weiteren Buchstabens an das DVB- Kürzel beschrieben (S= Satellit, C= Kabel, T= Terrestrik).


DVB - Digital

Im Gegensatz zur analogen Signalübertragung, bei der beliebig viele unterschiedliche Signal- (Spannungs-) werte vorkommen, werden bei der digitalen Signalübertragung ausschließlich die Werte High=1 und Low=0 verwendet. DVB-S steht für Satelliten-, DVB-T für terrestrische- und DVB-C für Kabelübertragung. Wird ein analoges TV-Signal nach PAL-Standard digitalisiert, muss das Fernsehbild in einzelne Bildpunkte zerlegt werden. Es entstehen 20,7 Mio Bildpunkte pro Sekunde. Jeder Bildpunkt benötigt zur Digitalisierung 8 Bit, d.h. es müssen rund 166 Mio Bits pro Sekunde übertragen werden. Das ist unmöglich, deshalb muss die Datenmenge reduziert werden, vgl. MPEG.


DVB - Digital Video Broadcasting

Digitale Verbreitungsnorm von Video- und Tonsignalen in digitalisierter Form nach dem MPEG-Standard. DVB-S steht für Satelliten-, DVB-C für Kabel- und DVB-T für terrestrische Übertragung. Ab 2010 sollen auch über die Hausantenne nur noch digitale Signale übertragen werden.


DVB 2000

Betriebs-Software für die d-box und Nokia MediaMaster, entwickelt von Dr. Overflow.

Updates in unregelmäßigen Abständen bringen immer neue Verbesserungen für den Nutzer, sehr geeignet für Besitzer von Drehanlagen und "DXer", welche Signale von unterschiedlichen Satelliten schnell und einfach empfangen und auswerten möchten.


DVB-C

Neben DVB-S für den Empfang von Satellitensignalen gibt es DVB-C (Cable), welche die Norm für digitale Kabelsignale darstellt. Die einzelnen Normen unterscheiden sich in diversen Spezifikationen, die aufgrund der unterschiedlichen Übertragungswege der Signale differenziert werden. So unterscheidet sich z.B. bei DVB-S und DVB-C die Modulation. Während bei der Satellitenübertragung QPSK zum Einsatz kommt, ist es bei der Signalverbreitung im Kabel QAM.


DVB-C
Bezeichung für digitalen Kabelempfang im DVB-Standard.


DVB-S

Bezeichnet wird mit "Digital Video Broadcasting Satellit" das technische

Verfahren für die Übertragung digitaler Signale per Satellit.


DVB-S
Bezeichung für digitalen Satellitenempfang im DVB-Standard.


DVB-T

Entsprechend den anderen Normen ist DVB-T die Spezifikation für digitale terrestrische Signale. Darüber hinaus hat sich DVB-T auch als Bezeichnung für das digitale terrestrische Fernsehen durchgesetzt. DVB-T ist in Berlin und Brandenburg bereits im Regelbetrieb und wird andernorts noch in Projekten getestet. Der Vorteil gegenüber des analogen terrestrischen Fernsehens: Man kann bis zu 20 TV-Programme und Datendienste in digitaler Qualität über die Hausantenne empfangen.


DVB-T
Bezeichung für digitales terrestrischer Fernsehempfang im DVB-Standard.


DVB - Digital Video Broadcasting

Übertragung von Video- und Tonsignalen in digitalisierter Form. DVB-S steht für Satelliten-, DVB-T für terrestrische und DVB-C für Kabelübertragung.


Dämpfung

Verlust von Signalstärke, der normalerweise in Dezibel ausgedrückt wird. Dämpfung kann in den Verbindungskabeln zwischen Antenne und Receiver auftreten, sowie in dem Raum, der eine Sendeantenne von einer Empfangsantenne trennt.
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Elevation:

Die Elevation ist der vertikale (oben/unten) Erhebungswinkel in Grad. Umso höher dieser Elevationswinkel ist desto höher muß die Antenne nach oben in den Himmel gerichtet werden. In Deutschland liegen die Elevationswerte z.B. für die Satelliten Astra 19,2° zwischen 27° Elevation im Norden (Flensburg) und 35° Elevation im Süden (Garmisch-Partenkirchen).


EB / NO:

Ein Maß (dB) für den Rauschabstand eines digitalen Signals. Werte unter 5 dB sind in der Regel untauglich für einen gesicherten Empfang.


EBU: - European Broadcasting Union

Europäische Rundfunk Union


ECM: - Entitlement Control Message

Kontrollinformation zur Entschlüsselung von Signalen, zugeschnitten auf den Empfänger.


EDTV:- Extended Definition Television

Übertragung nach ITU R-601 mit einer Datenrate zwischen 6 und 8 MBit/s.


Eingangs-ZF:

Für den Empfang sämtlicher Programme ist eine Eingangs-ZF von 920/950 bis 2150 MHz erforderlich.


Einkabelmatrix:

Matrix zur Verteilung von Satellitenprogrammen in der 1.Sat-ZF bei Kabelnetzen in Baumstruktur. Steuerung mit UFOmircro-Befehlen.


EIRP: - Effective Istropic Radiated Power

Effektiv vom Satelliten abgestrahlte Leistung. Es handelt sich hier um die Maßeinheit für die Ubertragungsleistung eines Satelliten in sein Zielgebiet. Sie wird in dBW (Dezibel bezogen auf 1 Watt) angegeben und in Footprintkarten dargestellt.


EIT: - Event Information Table

Tabelle im Datenstrom mit Programminformationen für die übertragenen Programme und Programmen auf anderen Transpondern. Die Informationen in der EIT werden für die elektronische Programmzeitung, dem EPG, genutzt.


Eklipik:

Oberbegriff für elliptische und damit auch kreisförmige Bahnen um einen Massenmittelpunkt.


Elementarstrom:

siehe PES


Elevation:

Der Elevationswinkel (Erhebungswinkel) gibt die Erhebung der Antenne bezogen auf die Waagerechte zum Satelliten an. Je weiter nördlich sich die Empfangsanlage befindet, desto kleiner wird dieser Winkel. In Deutschland schwankt der Elevationswinkel für die Satelliten ASTRA 1A-1H (19.2º Ost) zwischen 26.9º im Norden (Flensburg) und 34.2º im Süden (München).


Elevation:
Elevation ist der Erhebungswinkel und wird ebenfalls in Grad ausgedrückt. Es handelt sich um den Winkel, um den die Antenne in Bezug auf den theoretischen Horizont "gekippt" werden muß, um sie genau auf den gewünschten Satelliten auszurichten.
» siehe Azimut


Elevation:

Neigungseinstellung der Satellitenantenne zum Satelliten


Elevation:

Unter Elevation versteht man den vertikalen Winkel (Neigungseinstellung) den die Antenne annehmen muss, um den gewünschten Satelliten "sehen" zu können. Azimut ist also die horizontale Anpeilung. Elevation die vertikale Anpeilung.

Einen Azimut-/Elevationsrechner finden Sie hier auf SatLex unter Technik!


Embedded:

Ein CA-Modul kann sowohl frei im Handel erworben werden, als auch fest in einem Receiver integriert sein. In diesem Fall spricht man von einem embedded (englisch für „eingebettet“) Modul. Die Verschlüsselung NDS/Videoguard ist z.B. nicht als CAM, sondern nur als embedded Modul innerhalb eines Receivers erhältlich. Als Folge muss man sich, um ein Programm empfangen zu wollen, das in NDS/Videoguard verschlüsselt ist, eine weitere Set-Top-Box anschaffen.


EMM: - Entitlement Management Message

Regelt den Zugang zu bestimmten Diensten (z.B. Pay-TV oder Datendiensten) einzelner oder mehrerer Nutzer. Gezielte Schaltung einzelner Decoder.


Empfangsgebiet:

An dem Satelliten befinden sich Sendeantennen, die ähnlich aufgebaut sind, wie die Empfangsantennen hier am Boden. Die Antennen sind so geformt, dass sie ein relativ genau definiertes Gebiet auf der Erde versorgen. Jeder Satellit hat seine eigene Charakteristik, die auf der Erde durch verschiedene Empfangsfeldstärken bemerkbar ist. In der sog. Kernausleuchtzone (beim Satellitensystem ASTRA ist es Westeuropa) genügen zum Individualempfang 60 cm "Schüsseln". Bei abnehmender Empfangsfeldstärke müssen entsprechend größere Antennen gewählt werden. Die Satelliten des Eutelsat-Systems arbeiten mit verschieden ausgerichteten Antennen, sowie mit unterschiedlicher Sendeleistung. Dies erschwert den einwandfreien Empfang dieser Satelliten-Position mit dem sog. "Hot Bird". Von dieser Position sind die Programme auch mit einer 60 cm Antenne empfangbar. Die Empfangsfeldstärke, oder besser noch die erforderliche Antennengröße, ist in sog. "Footprints" verzeichnet.


EPG:

EPG ist die Abkürzung für Electronic Program Guide und kann als elektronische Programmzeitschrift bezeichnet werden. Der EPG bietet neben Anfangs- und Endzeiten der Sendungen auch diverse Hintergrundinformationen zu diesen. Je nach Anbieter ist der EPG mit verschiedenen Features wie z.B. Timer-Funktionen, Jugendschutzsperre u.ä. ausgestattet. Nicht jeder Receiver kann jeden EPG darstellen. So können beispielsweise die EPGs von ARD, ZDF und RTL nur auf Boxen mit F.U.N.-Spezifikation empfangen werden.


EPG (Electronic Programm Guide):
Der EPG ist eine Art elektronische Programmzeitschrift, die eine komfortable Vorschau und nützliche Hintergrundinformationen zu den aktuellen und folgenden Sendungen enthält. Vorteil des EPG ist auch die direkte Programmierung eines entsprechenden Videorecorders. Zur Zeit gibt es verschiedene EPG-Anbieter. So entwickelten RTL mit RTL World, ARD mit dem ARD-Lesezeichen und Premiere World mit T.O.N.I. einen jeweils eigenen Programmführer. TechniSat bietet seit geraumer Zeit mit "SiehFern INFO" einen plattform- und programmübergreifenden, redaktionell bearbeiteten Programminformationsdienst, der fast alle deutschsprachigen Programme inklusive der Premiere World-Programme sowie diverse englischsprachige Programme enthält.


EPG: - Electronic Programme Guide

Elektronischer Programmführer.


EPG: - Electronic Program Guide

Elektronischer Programmführer (Programmzeitschrift), der bei digitalen Programmen in der Regel ausgestrahlt wird und über das laufende und nachfolgende Programm informiert. Die zur Erstellung notwendigen Daten können problemlos im Datenstrom eines Programmes oder Bouquets übertragen werden. Die vom Programmanbieter gelieferten EPG-Daten müssen natürlich von dem Receiver verstanden und verarbeitet werden können. Dies geschieht über das sogenannte Application Programming Interface (API).


Erdeinfang:

Die Infrarotsensoren auf der "Bauchseite" des Satelliten erfassen die Erde bei einer etwa 300 Kelvin entsprechenden Wellenlänge. Sobald die Erde in das Gesichtsfeld des Sensors eintritt, halten Regelkreise den Satelliten zur Erde hin ausgerichtet.


Erdmasse:

5.976 + 24 Kg


Erdradius:

6.371,032 km


Erhebungswinkel:

siehe Elevation


ES: - Elementary Stream

Kodierter Datenstrom für Audio und Video.


ETS - European Telecommunication Standard


Euro AV:

siehe SCART


Eurocrypt:

Eurocrypt ist ein Verschlüsselungsverfahren das bei, in D-MAC oder D2-MAC ausgestrahlten Programmen, Anwendung findet. Zum Einsatz kommen zwei verschiedene Varianten: Eurocrypt M und S. Moderne Eurocrypt-Decoder sind in der Lange, beide Variationen zu verarbeiten.


Eurovision:

In Genf ansässige Organisation mit der Aufgabe, den Radio-und TV-Programmaustausch der verschiedenen europäischen Staaten zu koordinieren.


EUTELSAT:

Europeen Telecommunication Satellite Organisation. Europäische Behörde, die den Satellitenservice für die Mitgliedstaaten verwaltet.


Eutelsat:
Dieser europäische Satellitenbetreiber besitzt im All eine große Anzahl von Satelliten die zahlreiche ausländische Programme übertragen. Die für Deutschland wichtigen Hotbird-Satelliten befinden sich auf 13° Ost.

 

EUTELSAT:

Europäischer Satellitenbetreiber mit Sitz in Paris. Viele Orbitpositionen und europäische Kunden. Transponder im Frequenzbereich 10,7-12,75 GHz.


EUTELSAT: - Europeen Telecommunication Satellite Organization

Europäischer Satellitenbetreiber mit Sitz in Paris. Viele Orbitpositionen und europäische Kunden. Transponder im Frequenzbereich 10,7-12,75 GHz.


Extras/Module: (SAT/ADR)
Sat-Modul:

Bei der neuen TechniSat TV- Geräte Generation kann die Ausstattung durch ein analoges Sat- Modul zum Empfang analoger TV- und Radio- Satellitenprogramme ergänzt werden. Für die Programmfülle stehen 500 Speicherplätze zur Verfügung. Der Einbau des Sat- Moduls kann auch nachträglich vor Ort durch einen Fachhändler erfolgen.


ADR-Zusatz-Modul:

(nur in Verbindung mit Sat-Modul)
Bei allen TechniSat 100 Hz TV- Geräten, die mit einem Sat- Modul ausgestattet sind, kann ein ADR- Modul zum Empfang der über 85 ADR- Radioprogramme nachgerüstet werden. ADR (Astra Digital Radio) wird in CD-Qualität ausgestrahlt.


Exzentrität:

Die Ausrichtung einer Ellipse; Form einer Ellipse.
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F-Band:


Zwischenfrequenzband, das von Satellitenempfängern benutzt wird. Als Standardband wird der Bereich von 950 bis 1.750 MHz bezeichnet. Von 1.750 bis 2.150 MHz ist vom erweiterten Band die Rede.


Faltungscodierung:

Fehlerschutzverfahren, welches auch als "Viterbi Code" oder "innerer Fehlerschutz" bezeichnet wird. Eine Fehlerschutzkodierung wird kontinuierlich dem laufenden Datenstrom hinzugefügt.


FBAS: - Farbe, Bild, Austastung, Synchronisation


FDM: - Frequency Divion Multplexing

Übertragungssystem, das es ermöglicht, Tausende von Telefongesprächen auf einem Transponder zu übertragen.


FEC: - Forward Error Correction

Eine Technik, die die Fehlerrate bei der Datenübertragung senkt. Zusätzliche Bits werden in den Datenstrom eingefügt, sodass beim Empfang Fehlerkorrektur-Algorithmen angewendet werden können. Siehe auch Viterbi.


Feed:

Anderer Name für LNB, aber auch für Reportage-Übertragung via Satellit.


Feedhorn:

Element im Brennpunkt der Parabolschüssel, das die größtmögliche Menge von Signalen sammelt, die der Parabolspiegel reflektiert. Dies muss geschehen, ohne dass Signale, die von den Spiegel umgebenen Objekten reflektiert werden, miteinbezogen werden. Auch Störungen durch Objekte und Oberflächen, die sich hinter der Schüssel befinden, müssen ausgeschlossen werden.


Fehlerschutz:

Verfahren, um Übertragungsfehler erkennen und ausgleichen zu können.


Feldstärkenmesser:

Ein von den Fachleuten benutztes Instrument zum Messen der Signalstärke eines Radio- oder TV-Kanals. Das gleiche Instrument ist nützlich für die präzise Ausrichtung der Antenne, damit die maximale Signalstärke erreicht wird, und für die Überprüfung der Signalpegel bei den Anschlüssen von Gemeinschaftsanlagen.


Fernsehformat:

siehe Kodifizierung


Fernsehnorm:

siehe Kodifizierung


FFT: - Fast Fourier Transformation


Firmware:

Englische Bezeichnung für eine spezielle von einem Gerätehersteller geschriebene Software, die einen grundlegenden oder den vollständigen Betrieb eines Gerätes gewährleistet. Eine Firmware wird in Form eines ROM oder EPROM in einem Gerät integriert und ist somit leicht aktualisierbar.


Fische:

Weiße oder schwarze Flecken auf dem Bildschirm bei falsch eingestellter Satellitenantenne, falscher Frequenzeingabe oder schlechtem Wetter bei zu geringen Pegel bzw. zu geringem Rauschabstand. Dieses treten bei analogen Signalen auf.


Flachantenne:

Flachantennen, auch Planarantennen bezeichnet, haben eine flache Bauweise. Dieser Antennentyp findet im Ku-Band für den Empfang leistungsstärkerer Satelliten besonders im Campingbereich eine gewisse Rolle.


Flansch LNB:

Es handelt sich hierbei um einen LNB ohne integriertem Feedhorn. Es hat den Vorteil, daß für den gewünschten Verwendungszweck ein spezielles Feedhorn angebracht werden kann. Solche Feedhörner findet man unter den Bezeichnungen C120 oder WR75. Vorwiegend werden Flansch LNB für Multifeed-Anlagen eingesetzt, da sehr schmale Feedhörner angeschraubt werden können, um einen entsprechend geringen Abstand (2 oder 3 Grad) zwischen den einzelnen LNB zu realisieren.

Inzwischen gibt es auch die Möglichkeit, den geringen 3° Abstand mit einem speziellem LNB zu realisieren. Hierbei handelt es sich um eine neue Art von Monoblock LNB.


FM:- Frequenzmodulation

Eine Modulationsmethode, bei der das Grundbandsignal die Frequenz der Trägerwelle variiert.


FM:-Schwelle

Siehe Schwelle


Footprint:

Ausleuchtzone, die ein Satellitenüberträger am Erdboden anstrahlt. Sie entspricht dem geographischen Bereich, in dem das jeweilige TV- oder Radioprogramm empfangen werden kann. Graphisch wird der Footprint als eine Reihe von mehr oder weniger konzentrischen Kreisen dargestellt, von denen jeder einzelne eine in dBW ausgedrückte Übertragungsleistung anzeigt. Meist wird statt dessen die innerhalb der Linie nötige Antennengröße angegeben.

Während im Kernbereich der Ausleuchtzone das Signal am stärksten ist und entsprechend kleine Antennen für einen optimalen Empfang ausreichen, werden in den Randgebieten der Ausleuchtzonen zum Teil erheblich grössere Satelliten-Schüsseln benötigt.


FEC:

FEC steht für Forward Error Correction oder auch Vorwärtsfehlerkorrektur. Die FEC besteht aus verschiedenen Codes, die verhindern sollen, dass während der Übertragung des DVB-Transportstroms zu viele Daten aufgrund externer Störfaktoren verloren gehen. Die FEC besteht aus einem Reed-Solomon- und dem Viterbi-Code. Mit Hilfe der FEC können unvollständige Daten im Receiver komplettiert werden und sind somit noch brauchbar. Ohne die FEC würde von einem DVB-Datenstrom aufgrund atmosphärischer Störungen nicht viel übrig bleiben.


FEC
Forward Error Correction: Digitalen Signalen werden Daten zur Fehlerkorrektur beigefügt. Ziel dieser Fehlerkorrektur ist es, typische Fehler, die auf der Übertragungsstrecke entstehen, zu erkennen und zu korrigieren. Dadurch ist auch bei schlechtem Wetter ein störungsfreier Empfang realisierbar.


Focal Length

siehe Brennweite


Focal Point

siehe Brennpunkt


Footprint

Ausleuchtungszone eines Satelliten bzw. eines Beams des Satelliten. Während im Kernbereich der Ausleuchtzone das Signal am stärksten ist und entsprechend kleine Antennen für einen optimalen Empfang ausreichen, werden in den Randgebieten der Ausleuchtzonen zum Teil erheblich grössere Satelliten-Schüsseln benötigt.


Footprint (Ausleuchtzone)
Die Ausleuchtzone ist die Fläche auf der Erde, das durch die HF- Wellen eines Satelliten "abgedeckt" wird. Innerhalb dieses Footprints ist der Satellitenempfang mit einer entsprechenden Sat- Antenne ohne Probleme möglich.
Die digitalen ASTRA- Satelliten haben eine wesentlich höhere Abstrahlleistung als die ASTRA- Brüder der ersten Generation. Hierdurch ist es nicht nur möglich, die ASTRA- Digitalprogramme auch mit kleinen Spiegelgrößen europaweit in einwandfreier Qualität zu empfangen. So ist schon ab einer Spiegelgröße von 33 cm der digitale Sat-Empfang realisierbar.


Form der Bahnellipse

Die Form einer Ellipse wird durch zwei Angaben beschrieben. Dies können die große Halbachse, die numerische Exzentrizität, die Umlaufzeit bzw. Mean Motion sein. Neben der Beschreibung der Form der Bahn und ihrer Lage im Raum benötigt man noch die Angabe wo sich der Satellit zu einem bestimmten Zeitpunkt befindet.


Free-to-Air (FTA)

"Free-to-air" macht deutlich, dass ein entsprechendes Programm bzw.

Programme unverschlüsselt übertragen werden und somit für jedermann frei empfangbar sind.

Digitale FTA-Empfänger sind in aller Regel ausschließlich für den Empfang von "freien" Programmen ausgestattet und sind nicht nachrüstbar, um im Bedarfsfall Pay-TV zu entschlüsseln.


Free-To-Air (FTA)
Im Unterschied zu Pay-TV steht FTA für frei zu empfangende digitale TV- und Radioprogramme, auch Free-TV oder FreiSAT Programme genannt. FTA DVB-Receiver können nur die frei empfangbare (unverschlüsselte) DVB-Programme empfangen.


Free-to-Air

Im Unterschied zur d-box sind mit Free-to-air-Receivern ausschließlich freie Programme empfangbar.


Free-TV

Sendungen im Free-TV können von allen Interessenten frei empfangen werden. Die Finanzierung der Programme erfolgt entweder durch Rundfunkgebühren und Werbung oder ausschließlich über Werbeeinnahmen.


FreiSAT
FreiSAT steht für "Freiheit, die vom Himmel kommt" . Das sind Programme und Dienste, die ohne monatlichen Zusatzgebühren empfangen werden können.


Frequenz

Eine Maßeinheit für die Anzahl von vollendeten Schwingungen in der Sekunde, welche in Schwingungen pro Sekunde oder Hertz bzw. Hz angegeben wird. Also sind 950 MHz mit 950 Millionen Schwingungen in der Sekunde gleichzusetzen.


Frequenz

Eine Maßeinheit für die Anzahl von vollendeten Schwingungen in der Sekunde, welche in Schwingungen pro Sekunde oder Hertz bzw. Hz angegeben wird. Also sind 950 MHz mit 950 Millionen Schwingungen in der Sekunde gleichzusetzen.

Ein Kilohertz (kHz) entspricht tausend Schwingungen pro Sekunde, ein Megahertz (MHz) einer Million, ein Gigahertz (GHz) einer Milliarde Schwingungen.


Frequenzband

Die Frequenzen sind in Bandbereiche eingeteilt. Die in dieser Tabelle angegebenen sind nach den IEEE Standard. Militärische Frequenzbänder haben oft die gleiche Bezeichnung, aber andere zugeordnete Frequenzen. Eine Differenz besteht auch zwischen den militärischen Frequenzbändern vor und nach 1970.


Frequenzhub

Der Frequenzhub bezeichnet die Video-Kontraststärke (Video-Kontrastpegel). Er wird in MHz/V gemessen und ist abhängig von der Modulation der verschiedenen Satelliten. Für ASTRA liegt der Hub bei 16 MHz/V, während er für EUTELSAT zwischen 22 und 25 MHz/V variiert.


Friedhofsorbit

Ausgediente Satelliten werden auf eine Umlaufbahn etwa 200 km oberhalb des GEO verschoben. Dort bewegen sie sich langsamer als die Erdgeschwindigkeit und driften somit hinaus ins Weltall.


FUN (Free Universe Network)
Unabhängige Plattform, die Mindeststandards für interaktive Set-Top-Boxen spezifiziert hat. Dazu gehören die OpenTV- Software und das Common Interface.


F.U.N.

Free Universe Network (F.U.N.) ist eine Medien- und Technikallianz, deren Ziel es ist, einen offenen, monopolfreien und wettbewerbsorientierten Digitalmarkt zu schaffen. Schon jetzt weisen Receiver mit F.U.N.-Spezifikationen (auf Basis von Open TV) den Weg zu einer einheitlichen Multimedia Home Platform (MHP). F.U.N.-kompatible Anwendungen gibt es von ARD, ZDF, RTL und weiteren Anbietern. F.U.N.-Receiver werden u.a. von den Firmen Panasonic, TechniSat, Echostar und galaxis angeboten.


FUN - Free Universe Network

FUN sieht Decoder mit offenen Schnittstellen in der Hard- und Software vor. Durch ein Steckkartensystem sollen für heutige und zukünftige Pay-TV Anbieter individuelle Zugangsberechtigungen ermöglicht werden. FUN steckt derzeit noch in den Startschuhen. Die Zukunft wird zeigen, was daraus wird.


FSK - Frequency Shift Keying

Umtastung der Trägerfrequenz in Abhängigkeit vom Datenangebot. Wird wegen der benötigten größeren Bandbreite fast nur in Glasfaserübertragung angewandt.


FSS - Fixed Satellite Service


FSS-Band

Unter dem FSS-Band versteht man im Ku-Band den Frequenzbereich von 10,7 bis 11,7 GHz.


FTA - Free-to-Air

Im Unterschied zur d-box sind FTA-Receivern ausschließlich für den Empfang freier Programme (unverschlüsselt übertragen) ausgestattet und sind nicht nachrüstbar, um auch Pay-TV zu entschlüsseln zu können.
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G/T Verhältnis:

Als G/T (Gewinn/Temperatur) wird das Verhältnis zur Rauschtemperatur des Konverters bezeichnet. Das G/T einer Antenne wird auch als Gütefaktor benannt und häufig benutzt, um über die Spiegelgröße und Güte eine Aussage zu machen. Dabei gilt, dass der G/T Wert um so höher ausfällt, je größer die Antenne ist. Der G/T Wert ist frequenzabhängig und steigt mit der Frequenz.


GA:

Eine Gemeinschaftsantennenanlage (GA) besteht dann, wenn sich mehrere Haushalte eine gemeinschaftliche Empfangsanlage, für terrestrische und/oder Satellitenprogramme teilen.


GEO: - Geosynchronous Earth Orbit

siehe Geostationär


Geostationär:

In ca. 36.000 km Höhe über dem Äquator bewegen sich die Satelliten mit derselben Geschwindigkeit, mit der die Erde sich um ihre Achse dreht. Für den Betrachter scheinen die Satelliten am Himmel still zu stehen.


Geostationär:

Geostationär bezeichnet man Körper, die sich über dem Äquator mit der Geschwindigkeit der Erde bewegen. Für den Betrachter scheinen die Körper still zu stehen (immer am selben Punkt). Sie umkreisen die Erde in 35.880 Kilometer Höhe (Clarke Belt) über dem Äquator in der gleichen Geschwindigkeit, in der sich die Erde um die eigene Achse dreht.

Der Clarke Belt wurde erstmals 1945 vom Science Fiction Autor Arthur C. Clarke im Magazin Wireless World postuliert.

GEO-Satelliten eignen sich wegen ihrer festen Position sehr gut für Fernseh- und Rundfunk Übertragungen. Sie sind jedoch groß und teuer. Bei Übertragungen kommt es zu einer Verzögerung von einer Viertelsekunde (Echo).


Geschwindigkeitsmodulation:

Die exakte Steuerung des Elektronenstrahls durch die Geschwindigkeitsmodulation in der extrem flachen Blackline S- Farbbildröhre sichert eine noch kontrastreichere Trennung von Helligkeitsänderungen auf dem Bildschirm. Selbst an senkrechten Linien und Kanten werden Schärfe und Brillanz des Bildes drastisch verbessert. Eine thermisch verformungsbeständige Invarmaske verhindert Farbfehler auch bei sehr hellen Bildern.


Gewinn:

In Dezibel ausgedrückte Maßeinheit, die die Verstärkungsmöglichkeiten einer Parabolantenne oder eines Verstärkers ausdrückt. Gewinn ist das Gegenteil von Dämpfung. Der Gewinn einer Antenne hängt vom Durchmesser des Parabolspiegels und von ihrer Effizienz ab. Je größer, desto besser!


GEZ: (Gebühreneinzugszentrale der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten)

Zentrale, die Rundfunkgebühren einzieht und verwaltet.


GGA:

Eine Großgemeinschaftsanlage kommt dem Kabelfernsehen schon sehr nahe und ist bei größeren Gebäudekomplexen oder Siedlungen anzutreffen. Eine GGA kann mehrere 100 Teilnehmer haben. Meist werden eine Auswahl von Satellitenprogrammen auf VHF- oder UHF Kanälen übertragen und sind so ohne Satellitenreceiver empfangbar.


GHz:

Gigahertz oder eine Milliarde Schwingungen pro Sekunde.


Gier-Wende:

Die beiden Sonnensensoren, die der Satellit für die Erdsuche benötigt, sind am hinteren Ende angebracht. Da der Orbiter zur Erde blickt, wird der Satellit um 180 Grad gedreht. Dieses Manöver wird als "Yaw Slew" oder Gier-Wende bezeichnet.


Global Beam:

Dieser Terminus beschreibt einen Satellitentransponder, welcher den ganzen, vom Satelliten aus sichtbaren Teil der Erde überträgt. Bei der geostationären Position bedeutet dies 40% der gesamten Erdoberfläche.


GMT: - General Mean Time / Greenwich Mean Time

General Mean Time bzw. Greenwich Mean Time ist die gemittelte Sonnenzeit am Nullmeridian. Theoretisch durchquert um 12:00 GMT die Sonne den Mittagskreis (Meridian) und hat dabei ihren höchsten Stand am Himmel (obere Kulmination). Aufgrund der ungleichmäßigen Geschwindigkeit der Erde auf ihrer elliptischen Umlaufbahn weicht dies um bis zu 16 Minuten von tatsächlichen Mittagsdurchgang ab, was sich jedoch über das Jahr ausgleicht. GMT folgt dabei einer gedachten mittleren Sonne, die sich mit konstanter Geschwindigkeit im Laufe eines Jahres entlang des Äquator bewegt. Eine genauere Methode der Zeitmessung ist es, die Zeitintervalle zwischen den Meridiandurchgängen eines Fixsterns zu messen (siderische Zeit).


GMT war bis Anfang 1972 offizielle Weltzeit. Da die Erdrotation jedoch nicht ganz gleichmäßig ist, wurde sie mittlerweile durch die mit Atomuhren gemessene UTC (Coordinated Universal Time) ersetzt. UTC ist an GMT synchronisiert, der Zeitunterschied beträgt maximal 0,9 Sekunden. Um dies zu erreichen, werden regelmäßig Schaltsekunden in UTC eingefügt.


GOP: - Group Of Pictures


Gravitationskonstante:

6.672-11 m^3 Kg^-1 s^-2


Greenwich:

Greenwich ist ein international bekannter Stadtteil von London. Dort stand neben einer Marineakademie das 1675 gegründete "Royal Observatory", eine Sternwarte, deren Standort 1884 als Nullmeridian des internationalen Koordinatensystems bestimmt wurde. Nach Greenwich wurde die Greenwich Mean Time benannt - vor Einführung der Universal Time Coordinated die Weltzeit.

Lage: / 51°28'38" Nord - 0°0'0" Ost/West

Greenwich wurde 1997 in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen.


Gregory System:

Parabolantenne, die aus einer Offsetantenne hervorgegangen ist, indem ihr ein Subreflektor hinzugefügt wurde, um die Effizienz und den Gewinn der Antenne zu steigern.


Große Halbachse:

Die einfachste Beschreibung der Ellipsenform erfolgt über die große und kleine Halbachse. Der halbe Abstand zwischen den Brennpunkten der Ellipse beträgt dann e^2=a^2-b^2

Für geostationäre Satelliten ist a ungefähr 36.000 km, für DO-17 ist a ~ 800 km
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H/H-Mount:

Motor mit Getriebe und integrierter Halterung zum Drehen von kleineren bis mittleren Parabolspiegeln. Dabei wird nur der Azimut abgefahren. D.h., sollte sich ein Satellit im inklinierten Orbit befinden, kann dieser nicht exakt angesteuert werden. In diesem Fall müsste man auf einem Motor mit einer Zweiachssteuerung zurückgreifen.


Halbtransponder:

Eine Methode, zwei Fernsehsignale über einen einzigen Transponder zu übertragen, indem man die Abweichung und das Leistungsniveau jedes Fernsehsignals reduziert.


Halterung:

AZ/EL-Halterungen werden für feststehende Satellitenanlagen und Polarmount bzw. Horizontmount für motorgesteuerte Drehanlagen benötigt.


HDMI (High Definition Multimedia Interface):
Der HDMI Anschluss (19-poliger Miniaturstecker mit einer Breite von 21mm) überträgt die komplette Bandbreite (bis zu 5 Gbit/s) der bekannten digitalen Video- und Audio-Daten.
Bei der Übertragung von HDTV muss der HDMI-Anschluss HDCP (digitaler Kopierschutz) unterstützen.


 HDready:

Alle Displays die das Gütesiegel tragen, müssen folgende Mindestanforderungen erfüllen:

#                  Mindestauflösung von 720 Zeilen Format 16:9         



# HDTV taugliche Eingänge

# Analog: YUV Komponenteneingang HDMI

# Digital: HDMI (HDCP Kopierschutz implementiert)           

# Die HDTV Videoeingänge müssen die beiden HDTV Formate 720p und 1080i wiedergeben können.


HDTV:  

High Definition Television: hochauflösendes Fernsehen für analoge Standards. Entwicklung ruht bzw. wird als Grundlage für die Weiterentwicklung des PAL-Standards zum PAL plus eingesetzt.


HDTV:
HDTV steht für High Definition TV (Hochauflösendes Fernsehen). HDTV wurde weltweit als digitaler TV Standard eingeführt. HDTV wartet im Breitwandformat mit enorm scharfen Konturen, satten Farben und enormer Tiefenschärfe auf. Die Vorteile von HDTV werden durch die wesentliche Erhöhung der Bildauflösung (Zeilen und Linien) erreicht.

Die Auflösung des PAL Verfahrens bietet bei größeren Bildschirmdiagonalen mit 576 Zeilen und 720 Linien eine nicht mehr zufriedenstellende Bildwiedergabe, das Bild wirkt grob (einzelne Bildpunkte werden erkennbar). In der heutigen Zeit nimmt die Anzahl der Fernsehgeräte mit großen Bildschirmdiagonalen und Bildformat 16:9 stetig zu. Hier wird eine wesentlich höhere Auflösung gefordert. Diese Andorderungen erfüllt HDTV.


HDTV Standard 720p
720p/720 Zeilen/1280 Linien/50/60 Hz "progressive" (Vollbildverfahren) / 921600 Bildpunkte


HDTV Standard 1080p
1080p/1080 Zeilen/1920 Linien/50/60 Hz "interlaced" (Halbbildverfahren)/über 2 Millionen Bildpunkte


HDTV - High Definition Television:

Hochauflösendes Fernsehen mit einer bis zu 6 mal höhere bzw. feinere Auflösung als PAL oder NTSC, jedoch es besteht keine Kompatibilität dazu. Die Grundlagenforschung für HDTV begang schon 1964. Bereits 1979 wurde das erste mal mit HDTV übertragen. Die in Japan entwickelte Norm ruht bzw. wird als Grundlage für die Weiterentwicklung des PAL-Standards zum PAL Plus eingesetzt. Die Übertragung der Farbe erfolgt nach Komponenten getrennt.

Die Hauptmerkmale des HDTV sind ein größeres Bildschirmformat (16:9), die doppelte Anzahl von Abtastzeilen (von jetzt 625 auf 1.250) und digitale Tonqualität.

 

HDTV = 1920 x 1080 = 2.073.600 Pixel

HDTV+ = 1920 x 1200 = 2.304.000 Pixel

PAL = max. 768 x 560 = 430.080 Pixel

NTSC = max. 768 x 480 = 368.640 Pixel


HDTV-S: - High Definition TV

Hochauflösendes TV über Satellit unter MPEG mit einer Datenrate von 22 bis 30 MBits/s.


Head Pipes:

siehe Wärmeaustauschröhren


Header:

Kopf eines Datenpakets.


Hemi-Beam:

Hemisphärenstrahl ist eine Abstrahlungsart, wie sie vornehmlich im C-Band eingesetzt wird. Man erreicht

mit dem Hemi-Beam etwa die Hälfte der Hemisphäre und deckt so etwa 20% der Erdoberfläche ab.


Hertz:

Maßeinheit für eine Frequenz, die die Anzahl der Oszillationen oder vollendetet Schwingungen in der Sekunde angibt.


HF: - Hoch-Frequenz

siehe HF-Band


HFC:

Hybrid Fibre Coax - Bezeichnung für eine Hybrid-Lösung im Anschlussbereich von Netzteilnehmern, bei denen Glasfaser nicht durchgängig vom Sender bis zum Empfänger verlegt, sondern ab einer bestimmten Stelle auf ein bereits vorhandenes Koaxial-Kupfer-Kabel zurückgegriffen wird.


High-Band:

Das High-Band umfasst den Frequenzbereich von 11800 bis 12750 Mhz. Dieser Bereich wird meist für die digitale Austrahlung von Programmen genutzt. (sh. auch: Low-Band).


Homeshopping:
Home- oder Teleshopping bedeutet "zuhause einkaufen". Dies sind also Programme, die das bequeme Einkaufen aus dem Fernsehsessel ermöglichen. Das Einkaufen kann mit Hilfe von Fernsehen und Telefon, PC oder Set-Top-Box erfolgen.


Hot Bird:

Die Hot Bird-Satelliten des Betreibers Eutelsat auf der Position 13º Ost übertragen zahlreiche analoge und digitale Programme, viele davon europäischen Ursprungs.

 

Bezeichnung von EUTELSAT für ihre leistungsstarken Satelliten. Diese befinden sich alle kopositioniert auf der 13° Ost Position.


Hotelmode:

Mit dieser Funktion kann z.B. die Maximallautstärke eines Fernsehgerätes begrenzt werden. Ebenso kann der Sendersuchlauf und die Programmierung elektronsich verriegelt werden. Diese Programmierfunktionen können dann nur noch nach Eingabe eines Sicherheitscodes vorgenommen werden können. Dieses Feature ist nicht nur für Hotels und Pensionen interessant, auch Eltern können so die Programmierung des Gerätes vor unbeabsichtigter Änderung schützen.


Hörschwelle:

Je nach Frequenz ist das menschliche Gehör unterschiedlich empfindlich. Außerdem müssen Töne eine bestimmte Mindestlautstärke haben, damit sie wahrgenommen werden können. Töne, die der Mensch nicht hören kann, weil sie zu hoch oder zu tief sind, werden beim digitalen Fernsehen oder Radio einfach nicht mit übertragen. Dadurch ergeben sich enorme Dateneinsparungen.

.


Hyperband:

Das Hyperband ist ein Frequenzbereich im Kabelnetz, der sich oberhalb von 300 MHz befindet (S21-S41). Im Hyperbandbereich (300-450 MHz) wird das digitale Fernsehsignal in die Kabelnetze eingespeist.


Hz:

Hertz. Maßeinheit für eine Frequenz, die die Anzahl der Oszillationen oder vollendet Schwingungen in der Sekunde angibt.


100 Hz:
Bei der 100 Hz- Technik wird durch einen technischen Trick eine Verdoppelung der Bildwechselfrequenz von 50 Hz auf 100 Hz vorgenommen. Eine Bildwechselfrequenz von 100 Hz ist vom menschlichem Auge nicht mehr wahrnehmbar. Das Fernsehbild wirkt flimmerfrei und ist somit eine Wohltat für die Augen.


HDTV:
HDTV steht für High Definition TV - das hochauflösende Fernsehen. HDTV steht damit für eine brillante Bilddarstellung. Ein HDTV-Bild enthält bis zu fünfmal so viele Pixel wie das alte PAL-Bild, teilweise sogar mehr als 2.000.000!
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I-Bild:

Datenreduziertes Vollbild


IEEE: - Institute of Electrical and Electronic Engineers


IF-Band:

Zwischenfrequenzband, das von Satellitenreceivern benutzt wird:

950 - 1.750 MHz (Standardband)

950 - 2.050 MHz (erweitertes Band)

700 - 2.050 MHz (nochmals erweitertes Band)


I: - Inphase


IMUX: - InputMUltipleXer


Inclination:

Die Inclination ist die Neigung der Bahnebene gegenüber der Himmelsäquatorebene. Geostationäre Satelliten haben immer eine Bahnneigung von ungefähr 0° (z. B. ASTRA 1G hat eine Bahnneigung von 0.35° ) Bei Satelliten mit polaren Bahnen beträgt die Bahnneigung mehr als 60°. Diese Satelliten fliegen also immer über die Polargebiete.


Inclined Orbit:

Altersschwache Satelliten, die vor dem Ende ihrer Lebensdauer stehen, werden in den sogenannten "inclined orbit" versetzt, um für einen gewissen Zeitraum weiterhin zur Übertragung von Fernseh- und/oder Hörfunksignalen, Datendiensten, Überspielungen oder ähnlichen Zwecken eingesetzt zu werden. Satelliten sparen im "inclined orbit" erheblich Energie, da sie nicht konstant auf einer bestimmten Position, sondern in einem bestimmten Gradbereich schwanken (Aufgabe der Nord/Süd-Stabilität). Für den Empfang von Satelliten im "inclined orbit" wird eine Sat-Antenne mit Nachführung benötigt, um den Bahnen des Satelliten zu folgen, andernfalls kann der Satellit nur beim Durchlauf des sogenannten "Nulldurchganges" (Position, die der Satellit unter normalen Umständen, also nicht im "inclined orbit", konstant hätte) empfangen werden.


Inklinierter Orbit:

siehe Inclined Orbit


Innerer Fehlerschutz:

Wird auch als Faltungscodierung bezeichnet.


Intelsat:

International Telecommunication Satellit Consortium. Aus mehr als 150 Ländern gebildete Organisation, die eine Satellitenflotte betreibt, die heute für die größeren Interkontinentalverbindungen genutzt wird.


INTELSAT:

Internationale Satellitenbetreiberorganisation mit mehr als 150 Mitgliedsländern mit Sitz in Washington D.C.


Interaktives TV:

Fernsehen, bei dem der Zuschauer aktiv ins Geschehen eingreifen kann, zum Beispiel durch Beteiligung am Programm oder die Auswahl eines bestimmten Kamerawinkels bei Sportübertragungen.


Interleaving:

Verwürfelung von Teilen eines Datenstroms zur Erleichterung der Fehlerkorrektur. Auftretende Bündelfehler werden auf mehrere Blöcke verteilt, um die Korrekturunfähigkeit eines Einzelblocks zu verhindern.


IRD (Integrated Receiver Decoder):
Set-Top-Box mit eingebautem Decoder für Pay-TV-Angebote.
» siehe STB (Set-Top-Box)


IRD: - Integrated Receiver Decoder

Diese Abkürzung wird für Satellitenreceiver mit integriertem Decoder zum Empfang von Pay-TV benutzt.


irdeto:

Digitales Verschlüsselungssystem, wird vornehmlich in Italien, Griechenland und den Niederlanden eingesetzt.


Irdeto:

Digitales Verschlüsselungssystem, entwickelt von der NetHold-Tochtergesellschaft Irdeto und der Kirch-Tochter BetaResearch.

Die Norm Irdeto gilt als recht unsicheres Codiersystem und wird in Italien, Griechenland und den Niederlanden eingesetzt.

In der Vergangenheit wurde Irdeto als analoges Verschlüsselungssystem, beispielsweise von FilmNet, eingesetzt, hat jedoch keinerlei Gemeinsamkeit mit der gleichnamigen digitalen Codierungsart.


Iridium:

Das Iridium-System ist ein drahtloses Kommunikationsnetz, das mit 66 Satelliten in erdnaher Umlaufbahn, und bodengestützten drahtlosen Systemen die weltweite Erreichbarkeit mit Handy und Pager garantiert. Die Satelliten befinden sich in einer Höhe von 780 km und sind dadurch nah genug um Signale von einem Handgerät senden und empfangen zu können. Die Satelliten sind netzförmig miteinander verknüpft. Dieser Verbund ist mit den Iridium-Gateways auf der ganzen Erde verbunden. So ist es möglich mit den öffentlichen Telefonwählnetzen und Mobilfunknetzen in Kontakt zu treten.


Irrelevanzreduktion:

Unnötige Daten werden nicht übertragen, z.B. Töne unter- und oberhalb der Hörschwelle.


ISDN: - Integrated Services Digital Network

ISDN ist ein digitales Kommunikationsnetz für den Transfer von Daten, Text, Sprache und Bildern über Telefonleitungen. Langfristig soll das analoge Telefonnetz durch die ISDN-Technologie ersetzt werden. Ein ISDN-Basisanschluß besteht aus zwei Datenkanälen (B-Kanäle) und einem Steuerkanal (D-Kanal).


ISI: - Inter-Symbol Interference


iSIPRO:
Der kostenlose Programmlistenmanager.

Die Ingenieure von TechniSat Digital haben mit dem Programmlistenmanager ISIPRO eine Applikation entwickelt, die in digitalen Satellitenreceivern die Programmlistenpflege so einfach und komfortabel wie möglich gestaltet.
Die Daten für ISIPRO werden von TechniSat kostenfrei und regelmäßig über eine dauerhaft angemietete Kapazität via ASTRA 19,2° Ost an alle digitalen Satellitenreceiver mit ISIPRO-Feature gesendet.


ITU :- International Telecommunication Union
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J-Band:

Frequenzband zwischen 5,85 und 8,20 GHz


JND: - Just Noticable Differences


Junk Orbit:

siehe Friedhofsorbit
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K-Band:

Frequenzband zur Übertragung zwischen 10,9 und 36 GHz.


Ka-Band:

Frequenzband zur Übertragung zwischen 17 und 36 GHz.

Downlink: 17,7 - 21,2 GHz

Uplink: 27,5 - 31 GHz

Ausserdem noch: 33 - 36 GHz

Das Ka-Band wird unter anderen zur Datenübertragung (Internet) genutzt.


Kabelkopfstation:

Die Kopfstation wird beim Kabelempfang benötigt, um die Satellitensignale zu empfangen und in das Kabelnetz einzuspeisen.


Kabelkopfverstärker:

Verstärker mit eingebautem Netzteil und geeigneter Verstärkung für den Einsatz in Kabelkopfstationen zur Kompensierung der Kabel- und Verteilverluste.


Kanal:

Teil eines Frequenzbandes, der nach einem bestimmten Aufteilungsverfahren zugestellt wird. Ein TV-Kanal besteht aus zwei Frequenzen, eine für den visuellen und eine für den auditiven Inhalt. Jeder Kanal wird mit einem numerischen Kürzel gekennzeichnet (ausgenommen die europäischen Fernsehkanäle, die auf dem Frequenzband 40-230 MHz abgestrahlt werden, und die mit Buchstaben gekennzeichnet sind).


Kaskade:
Erweiterungsmöglichkeit eines Multischalters um weitere Ausgänge für weitere Teilnehmer.


Kelvin:

Die Rauschzahl wird bei C- und S-Band LNB in ° (Grad) Kelvin angegeben. Je niedriger der Wert um so besser das LNB.


Kindersicherung:
Ihre Kinder sollen nicht unbeaufsichtigt fernsehen dürfen? Kein Problem: Mit der Kindersicherung der TechniSat Fernsehgeräte können Sie das Gerät gegen unbefugte Benutzung sperren.


Klötzchenbildung:

Trotz FEC können während der Übertragung digitaler Signale noch Fehler auftauchen. Verstümmelt ankommende Datenpakete zeigen sich in einer geringeren Bildschirmauflösung. Die einzelnen Bildpunkte werden als Quadrate sichtbar.

siehe auch Blockartefakte


Koaxialkabel:

Element, mit dem die elektrischen Verbindungen zwischen Antenne und Empfänger hergestellt werden. Es handelt sich um einen speziellen Leiter, der aus einem Innenleiter und einem Außenleiter besteht. Die beiden sind durch ein Material voneinander isoliert, das einen sehr geringen Signalverlust garantiert. Das Koaxialkabel wird auch abgeschirmtes Kabel genannt, weil der Außenleiter dazu dient, den Innenleiter vor äußeren Störungen zu bewahren, und so einen Signalverlust des Innenleiters minimiert. Für den Satellitenempfang sollen nur hochwertige Kabel mit geringer Dämpfung (z.B. 27 dB/100m @ 2.000 MHz) verwendet werden, um im Kabel möglichst wenig an Signal-Qualität einzubüssen.


Koaxkabel:

siehe Koaxialkabel


Kodifizierung:

Begriff, der das System bezeichnet, in dem ein Videosignal übertragen wird.

Einige Normen sind analog, etwa PAL, SECAM und NTSC.

Andere sind digital: D2-MAC, HD-MAC, MPEG.


Komfort-FB:
Die Komfortfernbedienung ist eine Funktionsfernbedienung, mit der Sie bis zu vier Geräte steuern können.


Komprimierung:

siehe Digital-Komprimierung


Konstellationsdiagramm:

Messtechnische Darstellung eines digitalen Signals.


Kontrollbox:

Kubusähnliches Raumsegment, in dem sich die auf einer Orbitposition stationierten Satelliten plus minus einem zehntel Grad befinden. Ein zehntel Grad bedeutet in der Höhe von 36.000 km zirka 72 km, wodurch sich eine Länge der Kontrollbox von ungefähr 140 km ergibt.


Konverter:

Empfangseinheit im Brennpunkt des Parabolspiegels, Umsetzter vom Frequenzbereich des Satelliten in die Zwischenfrequenz des Receivers.


Kopfstation:

In einer Kopfstation werden die von den Satelliten ausgestrahlten Programme empfangen und in der Regel auf eine VHF oder UHF Frequenz umgesetzt und in die terrestrische Hausanlage miteingespeist. In der Anlage werden diese Signale genauso behandelt wie die terrestrisch empfangenen Programme. Bis hierher klingt das wie der ideale Satellitenempfang. Leider haben Kopfstationen auch Nachteile.

Die Anzahl der Programme ist schon stark eingeschränkt durch den zur Verfügung stehenden Frequenzbereich für die terrestrischen Signale. Außerdem müssen die zu empfangenden Programme an der Kopfstation fest eingestellt werden. Fast alle der bisher existierenden Kopfstationen sind nur für den analogen Empfang vorgesehen.

Heute gibt es Kopfstationen, mit denen alle Sender, also auch digitale Sender, empfangen werden können und als ZF-Signale weitergeleitet werden. Von der Kopfstation führt zu jedem Teilnehmer ein Kabel. Dort speist dieses Kabel einen Satellitenreceiver. Im Gegensatz zu den anderen Satanlagen stehen aber bei den Kopfstationen nicht alle Programme gleichzeitig am Receiver zur Verfügung, sondern die Auswahl erfolgt im Receiver und die Kopfstation liefert auf dieses Kabel nur das eine Programm. Die Steuerung der Programmauswahl an der Kopfstation erfolgt auf verschiedene Arten.


Kopositionierung:

Positionierung von mehreren Satelliten auf einer Orbitposition (innerhalb eines Raumwürfels mit etwa 70 km Kantenlänge). Mit großen Satellitenspiegeln (kleiner Öffnungswinkel) sind die Feldstärkenunterschiede durch die nicht deckungsgleichen Sendeantennen (geringe Orbitpositionsabweichungen) von kopositionierten Satelliten nachweisbar.


Kreisel-Eichung:

Ein Drallrad im Inneren des Satelliten stabilisiert diesen in der gewünschten Lage, ähnlich einem großen Kreisel.


Kreuzpolarisation:

Wenn ein LNB Probleme damit hat, die horizontale und vertikale Polarisationsebene auseinander zu halten, dann spricht man von Kreuzpolarisation, was zur Folge hat, dass das Bild erheblich gestört wird oder sogar komplett ausfällt.


Ku-Band:

Teil des K-Bandes von 10,7 - 17,5 GHz, das zur Abstrahlung / Uplink (14 - 17,5 GHz) und zum Empfang / Downlink (10,7 - 12,75 GHz) benutzt wird. Wird hauptsächlich in Europa benutzt.
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Begriffe mit "L" oder ↑ wieder nach oben ↑

 


L-Band:

Frequenzband zur Übertragung zwischen 1,0 und 2,6 GHz. U.a. verwendet von Meteosat (Wettersatellit).


Lage der Bahn im Raum:

Zur Lagebeschreibung eines Körpers im Raum benötigt man immer drei Angaben, die durch die Wahl des Koordinatensystems bestimmt werden. In der Astronomie und Raumfahrt werden meistens Kugelkoordinaten verwendet. Der Ursprung dieses Koordinatensystems wird in den Erdmittelpunkt gelegt. Die Grundebene ist die Ebene des Himmelsäquators. Das ist die Ebene, in der der Erdmittelpunkt und der Erdäquator liegen. Die Schnittlinie zwischen scheinbarer Himmelskugel und Äquatorebene erreicht genau im Osten und im Westen den Horizont und steht im Süden am höchsten (immer 90° - geographischer Breite). Schaut man im Winter zum Sternbild Orion, so markieren die drei Gürtelsterne diese Schnittlinie. Das unscheinbare Sternbild Fische liegt ebenfalls auf dieser Linie und in diesem Sternbild liegt der Widderpunkt. Vom Widderpunkt (auch Frühlingspunkt genannt, weil hier die Sonne zum Frühlingsanfang steht) aus wird in östlicher Richtung die eine Koordinate dieses Koordinatensystems gezählt. In der Satellitenbahnberechnung erfolgt dies in Grad. Eine weitere Bezugslinie ist die Gerade, die durch den Erdmitelpunkt und die geographischen Pole führt. Der Durchstoßpunkt durch die nördliche Himmelskugel liegt hier in der Nähe des Sternbildes Kleiner Wagen (offiziell Kleiner Bär). Auch hier wird die Gradzählung verwendet, wobei auf der Himmelsäquatorebene mit 0 Grad nach Norden aufsteigend begonnen wird.


Längengrad:

Die Winkelentfernung eines Punktes östlich oder westlich eines willkürlich festgelegten Meridians, normalerweise vom Greenwich Meridian. Die Entfernung wird gemessen in bezug auf eine idealisierte Form (Kugel, Ellipsoid) der Erde.


Längenwinkel:

Siehe Azimut


LCD: - Liquid Cristal Display


LDTV: - Low Definition Television


LEO: - Low Earth Orbit

LEO-Satelliten, das heißt sie fliegen in niedrigen Umlaufbahnen (Flughöhe von 600 bis 1.600 Km) um die Erde (MM ist >10) und sie haben nahezu kreisförmige Bahnen. Im Gegensatz dazu stehen die deep-space Satelliten und die geostationären Satelliten. LEO-Satelliten stellen die größte Anzahl von Satelliten-Systemen im Weltraum. Sie sind besonders klein, leicht und billig. Durch die geringe Entfernung zur Erde, kommt es zu keiner Signalverzögerung. Außerdem benötigen die Endgeräte wenig Energie, so daß diese Satelliten-Systeme sehr gut für Satelliten-Telefonie geeignet ist. Durch das dichte Netz der vielen Satelliten ist ein komplexes Steuersystem für den Datenaustauch notwendig.


Leuchtfeuer:

siehe Beacon


Level:

siehe Schwelle


LHCP: - Left-Hand Circular Polarization

Linksdrehende Polarisation

siehe auch dazu RHCP


LNA: - Low Noise Amplifier


LNB:

Low-Noise-Blockkonverter. Auch LNC genannt. Das ist ein Gerät, welches die hohen Empfangsfrequenzen auf niedrigere Frequenzen, die der analoge- oder digitale Receiver versteht, umsetzt.

Von hier aus geht's dann via Kabel zum Receiver. (Siehe hierzu auch: Single-LNB, Twin-LNB, Quattro-LNB, Quatwin-LNB und Universal-LNB).

 

LNB (Low Noise Block Converter):
Das LNB, oder auch LNC genannt, ist der Empfangskopf, der im Brennpunkt der Sat- Antenne montiert wird. Er verstärkt und konvertiert die Satellitensignale, die dann vom Sat- Receiver weiterverarbeitet werden können.


LNB - Low Noise Blockconverter (Speisesystem)

Setzt die down link-Satellitenfrequenzen in die 1.Sat-ZF um.


LNB: - Low Noise Blockconverter

Ein Speisesystem welches auch LNC genannt wird. Empfangseinheit im Brennpunkt des Parabolspiegels, welche die hohen Downlink-Satellitenfrequenzen (z.B. Ku-Band 10,7 bis 12,75 GHz) auf eine für den Receiver geeignete Frequenz (1. Sat-Zwischenfrequenz, 950 bis 2.150 MHz) umsetzt.


LNB-Tilt:

LNB-Tilt (LNB-Skew) bezeichnet die Drehung des LNB ausgehend von seiner senkrechten (vertikalen) Position im Halter. Es dient zur genauen Einstellung des Polarisators, um die bestmögliche Empfangsqualität zu erreichen.

 

Bei feststehenden Sat-Antennen muss man den LNB-Tilt per Hand einstellen. Bei DiSEqC-Drehanlagen bzw. ein-achsige Motoren stellt sich LNB-Tilt automatisch durch die Drehung der Antenne mit ein. Dagegen muss bei zwei achsigen Motoren ein Polarizer den Tilt anpassen.

 

Den LNB-Tilt gibt man in Grad an. Beim Einstellen des LNB nach dieser Angabe, sollte man immer von hinter der Sat-Schüssel schauen. Das Einstellen fällt somit viel leichter, denn man schaut genau aus der Perspektive der Sat-Schüssel.

Ein Wert z.B. von 33° bedeutet, dass man den LNB um 33° nach rechts bzw. nach Westen bzw. im Uhrzeigersinn drehen muss.

Ein Wert z.B. von -33° bedeutet, dass man den LNB um 33° nach links bzw. nach Osten bzw. gegen den Uhrzeigersinn drehen muss.

Bei einer Drehanlage sollte sich der LNB-Tilt automatisch durch die Drehung der Sat-Schüssel einstellen.


LNBF: - Low Noise Blockconverter Feedhorn

Ein LNB mit Feedhorn wird LNBF genannt. Üblicherweise wird das "F" in Europa aus der Schreibweise weggelassen!


LNC: - Low Noise Converter

siehe LNB


LOF: - Lokaloszillatorfrequenz

Angabe in MHz oder GHz, je nach LNB und empfangenem Frequenzbereich unterschiedlich.

Im Ku-Band gilt: Empfangsfrequenz des Receivers = Sendefrequenz des Satelliten - LOF

Im C-Band gilt: Empfangsfrequenz des Receivers = LOF - Sendefrequenz des Satelliten


Loop-Through LNB:

Eine bereits weiterentwickelte Version von LNB's die mit dem sogenannten Loop-Through Signal arbeiten, ermöglichen das Durchschleifen eines zweiten LNB. Dieses Loop-Through LNB dient dann als Slave zur Kommunikation mit dem Receiver. Diese Steuerungsmöglichkeit steht bereits ab DiSEqC 1.0 zur Verfügung. Skizze hier!


Low-Band:

Das Low-Band umfasst den Frequenzbereich von 10700 bis 11800 Mhz. Dieser Bereich wird meist für die analoge Ausstrahlung von Programmen genutzt. (siehe auch: High-Band).


Low-Band

siehe Unterband


Luminanz:

Jener Teil, der im Videosignal für die Helligkeitsinformationen eines Fernsehbildes verantwortlich zeichnet.


LNB-Tilt: siehe Polarisationsvoreinstellung


LNB-Skew: siehe Polarisationsvoreinstellung



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MAC: - Multiplex Analogue Components

Analoges Übertragungssystem, bei dem die Komponenten Bild und Ton zeitlich hintereinander übertragen werden, wobei sie unterteilt werden in Luminanz-, Chrominanz-, Audio und Dateninformationen. Der Ton wird digital übertragen.


MCPC ("Multiple Channel Per Carrier"):
System, bei dem auf jedem Satellitenkanal (Satellitentransponder) pro Trägerfrequenz mehrere Programme übertragen werden (so werden z.B. im Programmbouquet von ZDF.vision die Sender ZDF, ZDF.info, ZDF.doku, ZDF Theaterkanal, arte, 3sat, EuroNews, EUROSPORT und Kinderkanal übertragen). Im analogen Zeitalter konnte nur ein einziges TV- Programm pro Transponder übertragen werden.


MCPC: - Multi Channel Per Carrier

Bei der digitalen Übertragung von TV- und Radioprogrammen wird erheblich weniger Datenrate benötigt als bei der bisherigen Analogtechnik. Hier kann man auf nur einem Satellitentransponder bis zu 10 digitale Fernsehprogramme und jede Menge Radiokanäle übertragen. Bei MCPC werden pro Transponder mehrere Programme gleichzeitig übertragen.


Mean Anomaly:

Die Mean Anomaly (Mittlere Anomalie, MA) gibt die Positon des Satelliten in der Bahnebene an. Der MA-Wert ist der Winkel in der Bahnebene zwischen Perigäum - Erdmittelpunkt - Satellit.

Ein voller Umlauf sind 256 MA-Abschnitte (MA = 256 entspricht 360°).

Für den MA-Wert 0 befindet sich der Satellit im Perigäum, für den MA-Wert 128 steht der Satellit im Apogäum.


Mean Motion:

Gibt an, wieviel Umläufe ein Satellit pro Tag ausführt.

Es gilt: MM = 86.400 / T, wenn T in s angenommen wird.

Für geostationäre Satelliten ist MM=1, Satelliten mit niedrigen Bahnen (sogenannte LEO´s) haben oft MM zwischen 10 und 15 ( FO-20), bei Satelliten mit hohen Orbits ist MM oft in der Nähe von 2.

Für WO-18 ist MM = 14,3014, für AO-10 dagegen MM = 2,0588.


Mediaguard:

siehe SECA


MegaText:
Zur schnelleren und besseren Videotextverarbeitung. Die Videotext- Seiten werden im Hintergrund automatisch gespeichert und werden somit bei Abruf in kürzester Zeit angezeigt. So können Sie auch ausführliche Texte in Echtzeit durchblättern.
» siehe TOP-FLOF


Mehrteilnehmeranlage:

Empfangsanlage, die mehrere Receiver versorgt, z.B. in Hochhäusern und Hotels, auch GA genannt.

Einige Konfigurationsbeispiele finden Sie hier!


MEO:- Medium Earth Orbit

 

MEO-Satelliten haben eine Flughöhe von 9.600 km und mehr. Um eine flächendeckende Versorgung der Erde zu erreichen, sind zwei Dutzend Satelliten in der mittleren Bahn notwendig. Sende- und Empfangsgeräte brauchen für die Übertragung von Daten zu den MEO-Satelliten relativ viel Energie.


Meridian:

Vertikale Bezugslinie, die auf die Erdoberfläche projeziert wird, um die Ortung eines bestimmten Punktes der Erde zu erleichtern. Ein Meridian ist eine imaginäre halbkreisförmige Linie, die durch beide Erdpole geht. Der Meridian von Greenwich ist der Bezugspunkt für die Erdkoordinaten.


Mesh:

Gittergeflecht für große Antennen damit die mechanische Belastung nicht zu hoch wird.


MHP:

Die Multimedia Home Platfomm (MHP) soll eine Normierung der multimedialen Angebote für Zuschauer gewährleisten. Die Programmiersprache von MHP basiert auf Java. Start von MHP-Boxen und MHP-Anwendungen in Deutschland soll der 1. Juli 2002 sein. Ob dann allerdings auch schon in den Kabelnetzen MHP-Boxen verfügbar sein werden, ist fraglich.


MHP (Multimedia Home Plattform):
Standard für digitale Zusatzdienste auf Basis der DVB-Norm. Diese standardisierte Programmier- Schnittstelle soll als zukünftiger Universaldecoder dienen. MHP definiert die technische Schnittstelle des IRD (API) und ermöglicht es, unterschiedliche Anbieter über MHP- taugliche Endgeräte (Set-Top-Boxen) zu empfangen.
Es soll Zusatzdienste zum Fernsehprogramm bringen, die neben interaktiven Angeboten auch Internet per Fernseher ermöglichen. MHP basiert u. a. auf der Softwareplattform Java. MHP wird jedoch nicht, wie bisweilen angenommen wurde, das Common Interface ersetzen.


MHP: - Multimedia Home Plattform

Eine technische Plattform, die auf der Programmiersprache Java basiert. Der offene Standard erlaubt allen Diensteanbietern unabhängige Applikationen auf jedem MHP-tauglichen DVB-Receiver.


MHz:

Abkürzung von Megahertz. Maßeinheit für Radio- und TV-Übertragungsfrequenz.en.

Ein Megahertz entspricht einer Million vollendeter Schwingungen in der Sekunde.


MHz: - Megahertz

Ein Megahertz entspricht einer Million vollendeter Schwingungen in der Sekunde.

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Middleware:

Bezeichnung für die Software, die die "virtual machine" (Betriebssystem) einer Set-Top-Box darstellt. Die Middleware (z.B. Open-TV/MHP) gewährleistet den Betrieb der Software von Hersteller (z.B. Menü) oder der TV-Sender (z.B. EPG).


Millimeter-Band:

Frequenzband zwischen 40 und 300 GHz.


Mini-DiSEqC:

siehe Tone-Burst


Modem:

Ein "Modulator-Demodulator" ermöglicht die Übertragung digitaler Daten über ein Kabel (z.B. Telefonleitung oder Breitbandkabel). Einige Set-Top-Boxen haben ein solches Modem bereits eingebaut.


Modem:
Modulator/Demodulator: Gerät, zum Modulieren und Demodulieren von Signalen. Z.B. zur Modulation von Computersignalen für die Telefonleitung und umgekehrt.


Modulator:

Elektronisches Gerät, welches Ton- und Bildsignale auf eine Trägerfrequenz überträgt und so gewissermaßen ein neues Signal erzeugt. Der Modulator wird in den Videorecorder und den Satellitenreceiver eingebaut, um das Antennenkabel für die Verbindung mit dem Fernsehgerät zu nutzen. In den Satelliten-Gemeinschaftsanlagen wird der Modulator dazu benutzt, einen TV-Kanal zu erzeugen, auf dem man ein Satellitenprogramm verteilen kann, und zwar gemeinsam mit den terrestrischen Kanälen, ohne das Netz und die Teilnehmerbuchsen zu verändern.


Modulator:

Elektronisches Gerät, das Ton- und Bildsignale auf eine Trägerfrequenz überträgt und so gewissermaßen ein neues Signal erzeugt. Der Modulator wird in den Videorecorder und den Satellitenreceiver eingebaut, um das Antennenkabel für die Verbindung mit dem Fernsehgerät zu nutzen.


Monoblock LNB:

Monoblock LNBs sind spezielle LNB-Konstruktionen, um einen einfachen Empfang von Satelliten in 3° oder 6° Abstand zu garantieren. Die Konstruktion beinhaltet 2 Single-LNBs, einen DiSEqC-Schalter und einen Ausgang. Am Ausgang kann direkt ein digitaler Receiver angeschlossen werden. Üblicher Abstand zwischen den zwei LNBs ist 6°.

Skizze hier!

 

Neulich gibt es aber auch solche Monoblock LNBs, die den bekanntlich problematischen 3° Abstand problemlos empfangen können.

Skizze hier!


MOS: - Mean Opinion Score


MPEG:

MPEG steht für Motion Picture Expert Group. Mit MPEG werden die von dieser Expertengruppe entwickelten Spezifikationen zur Datenkompression bezeichnet. Durch die Reduzierung der Datenmenge werden digitale Übertragungssysteme erst rentabel. Die Spezifikationen werden in MPEG-1, MPEG-2, MPEG-3 und MPEG-4 unterschieden, wobei MPEG-2 der Standard für die Übertragung von DVB-Signalen ist. Hinter MPEG-3 steckt das vom Fraunhofer Institut entwickelt MP3-Verfahren, dass zur Reduktion von Audiodaten genutzt wird.


MPEG:
MPEG wurde von der Motion Pictures Expert Group entwickelt. MPEG wird als Kompressionsverfahren bei DVB-Übertragungen von Video, Audio und Daten eingesetzt.

Es reduziert die zu übertragende Datenmenge erheblich und ermöglicht damit die kommerzielle Nutzung digitaler Übertragungssysteme. Der MPEG-Standard wird unterteilt in MPEG 1, MPEG 2, MPEG 3 und MPEG 4. MPEG 2 ist der Übertragungsstandard, der bei der Übermittlung von DVB- Signalen genutzt wird.


MPEG - Motion Picture Expert Group

Eine Norm für digitale Komprimierung von Fernsehbildern bis zu einer Datenrate von 1,5 MBit/s. Das MPEG-1 System wird seit einiger Zeit für Optical Discs verwendet und ist qualitativ vergleichbar mit einer mittelmäßigen Videocassette. MPEG-2 hat bessere Eigenschaften und eignet sich für Broadcast-Übertragungen.


MPEG-1:
Kompressionsstandard für Multimedia-Anwendungen bis zu einer Datenrate von 1,5 Mbit/s.


MPEG-1.5:

Vorläufer des heute weit verbreiteten MPEG-2. In dieser noch nicht so ausgereiften Variante senden nur noch wenige Anbieter.


MPEG-2:
Kompressionsstandard als Erweiterung von MPEG-1 bis zu einer Datenrate von 100 Mbit/s (Gesamtdatenrate)..


MPEG-2:

Datenreduktionsverfahren für Bild und Ton. Anders als beim analogen Verfahren (hier werden pro Sekunde 25 Vollbilder mit allen Informationen übertragen) berücksichtigt das MPEG-Verfahren nur die tatsächlichen Bildänderungen.


MPEG-2:

Datenreduktionsverfahren für Bild und Ton nach ISO-IEC-Standard 13818.

Die Systemcodierung ist definiert im Teil 1, die Videocodierung im Teil 2, Audiocodierung im Teil 3. Anders als beim analogen Verfahren (hier werden pro Sekunde 25 Vollbilder mit allen Informationen übertragen) berücksichtigt das MPEG-Verfahren nur die tatsächlichen Bildänderungen. MPEG-2 arbeitet mit maximal 100 MBit/s (Gesamtdatenrate).


MPEG-3:

Wurde in MPEG-2 integriert.


MPEG-4:

Bietet höhere Bildqualität bei niedrigeren Datenraten und die Möglichkeit der Bildskalierung und der Manipulation. Wird für diverse Überspielungen für geschlossene Benutzergruppen angewendet.


ms: - Millisekunden


MSE: - Mean Squared Error


Multicrypt:
Das Multicrypt- Verfahren ist ein Standard nach DVB und ermöglicht den Empfang von Programmen mit verschiedenen Verschlüsselungssystemen (CA- System) durch eine "gemeinsame Schnittstelle" - dem Common Interface (CI).

Der Programmanbieter fügt senderseitig seinem Bouquet die Kennung seines CA- Systems hinzu. Das typische Empfangsgerät für die im Multicrypt- Verfahren gesendeten Bouquets ist ein CICAM- Receiver. Dieser verfügt über ein CI (Common Interface), in das ein entsprechendes CA- Modul zur Entschlüsselung des gewünschten Bouquets von außen eingesteckt werden kann. Lizenzrechtliche Vereinbarungen zwischen Boxenhersteller und dem Verschlüsselungsanbieter sind nicht notwendig.

Derzeit stehen das Simulcrypt- und das Multicryptverfahren in Europa auf dem politischen Prüfstand. Das Europäische Parlament fordert in einer Entschließung vom 1. März 2001 die Festschreibung des Multicrypt- Standards.


Multicrypt:

Das Multicryptverfahren ermöglicht den Empfang von Programmen mit verschiedenen CA-Systemen durch eine besondere Schnittstelle (Common Interface) in der Set-Top-Box. Auf diese Weise können in einer Box unterschiedliche CA-Systeme mit PCMCIA-Modulen zur Anwendung kommen. So können beliebige CA-Systeme in einer Box zur Anwendung kommen ohne vertragliche Vereinbarungen zwischen dem Veranstalter und dem Lizenznehmer eines zweiten Schlüssels. Im Gegensatz zum Simulcrypt-Verfahren also eine offene und konsumentenfreundliche Lösung.


Multifeed:

Unter Multifeed versteht man den Empfang mehrerer Satellitenpositionen mit nur einem Spiegel. Dabei werden vor der Antenne mehrere LNBs angebracht. Die häufigste Multifeed-Kombination ist ASTRA 19,2° Ost und Eutelsat 13° Ost. Hierbei wird ein LNB im Brennpunkt des Spiegels, das andere „schielend“ neben dem ersten montiert. Obwohl sich das zweite LNB nicht im Brennpunkt der Antenne befindet, reicht die Signalstärke noch aus, um ein einwandfreies digitales Fernsehbild zu erhalten. Bei entsprechend großen Spiegeln lassen sich auch mehr als zwei Konverter installieren.


Multifeed:

Eine Technik, die den Empfang mehrerer Satelliten mit nur einer festen Antenne ermöglicht. Das System basiert auf der "Defokussierung" des Parabolreflektors, indem man mehrere LNB anbringt.


Multimedia:

Verschiedene bislang getrennte Medien wie Telefon, Computer, Fernsehen und Radio werden miteinander vernetzt.


Multiplex:
Datenstrom, der einen oder mehrere Services innerhalb eines Kanals enthält.


Multiplex:

System, mit dem man mehrere Informationen bzw. Radio- oder TV-Kanäle auf einem Träger übertragen kann. Beim DSR werden 16 Radiokanäle in hoher Qualität auf dem gleichen Träger mit digitalem Multiplex-System übertragen. Beim D2-MAC werden die Ton-, Daten-, Luminanz- und Chrominanz-Informationen zeitversetzt mit analogem Multiplex-System übertragen. In der Fernsprechkommunikation können mit dem Multiplex-System Millionen von Gesprächen über eine Funkverbindung übertragen werden.


Multiplexer:

Der Multiplexer fügt die einzelnen Transportströme, die der Satellit von der Uplinkstation empfängt zu einem einzigen Datenstrom zusammen, der dann vom Orbiter abgestrahlt wird. Das Multiplexing muss dabei nicht unbedingt beim Satelliten stattfinden, es kann ebenfalls schon durch die Uplinkstation geschehen, so dass im Uplink ebenfalls nur ein einziger Transportstrom, den Satelliten erreicht.


Multischalter:

Das ist ein elektronischer Umschalter, der den Anschluss von mehreren Satellitenreceivern an eine Antenne erlaubt.


Multischalter:

Ermöglicht den Anschluss mehrerer Teilnehmer an eine Satellitenantenne.


Multischalter:

siehe Multiswitch


Multiswitch:

Wird auch Multischalter genannt. Um Satellitensignale zu verteilen reicht es nicht aus, nur einen herkömmlichen Verteiler zu benutzen. Jeder Teilnehmer muss zwischen verschiedenen Empfangsebenen, Frequenzbereichen und evtl. auch verschiedenen Satelliten umschalten können. Nur so ist ein Empfang aller Programme möglich. Dazu ist ein elektronischer Umschalter nötig, der sogenannte Multiswitch. Je nach Anzahl der Anschlüsse gibt es verschiedene Modelle. Von 4-fach bis 16-fach mit nur analoger (alt) oder analoger und digitaler Umschaltmöglichkeit. Eine Einspeisung von herkömmlichen terrestrischen Programmen ist bei vielen Modellen ebenfalls möglich. Bei Analog und Digital-Empfang von 2 Satelliten ist auch eine andere Umschalttechnik interessant und zwar die sogenannte DiSEqC-Umschaltung, welche sowohl Multiswitch als auch Receiver beherrschen müssen.


MUSICAM: - Masking Pattern Adapted Universal Integrated Coding and Multiplexing

Audio-Kodierung unter Nutzung des maskierenden Eigenschaften des menschlichen Gehörs in verschiedenen Frequenzbereichen.

 .


Mute:

Englisch für Stumm. Die Funktion schaltet das Tonsignal ab, wenn man beispielsweise beim Fernseher schnell mal telefonieren möchte.


MUX: - MUltipleXer
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Nagravision:

Analoges und digitales Verschlüsselungssystem, vor allem in Deutschland, Spanien und der Schweiz sehr populär. Während Syster für die analogen Programme Premiere analog und TeleClub sowie CANAL+ Spanien eingesetzt wird, nutzt auch der digitale Pay-TV Anbieter Via Digital diese Verschlüsselung. Auch in den spanischen Kabelnetzen werden die Pay-TV Kanäle durch der Telefonica überwiegend in dieser Norm codiert.

Seit 01.11.2003 benutzt auch der deutsche Pay-TV Anbieter Premiere eine gesonderte Art dieses Verschlüsselungverfahrens.


Narrow:

Englischer Ausdruck für "eng", womit normalerweise ein enges Frequenzband, Narrow Band gemeint ist. In der Satellitentechnik bezeichnet man damit im Videobereich Frequenzen unter 27 MHz, im Audiobereich Frequenzen unter 200 kHz.


Nebenkeulendämpfung:

Unterdrückung der Nebenzipfel im Strahlungsdiagramm einer Antenne. Wichtig für die Störsicherheit gegen benachbarte Satellitensignale auf gleicher Frequenz und Polarisationsebene.


Netzwerksuche:

Auf einigen Transpondern wird im digitalen Datenstrom eine Liste mit den Daten weiterer Transponder übertragen, um somit beispielsweise das Auffinden aller Programme eines Anbieters, welcher mehrere Transponder-Frequenzen belegt, zu erleichtern. Die auf diese Art übertragenen Daten sind jedoch oft falsch oder unvollständig. Die Funktion der Netzwerksuche lässt sich bei der FTA-Software von Nokia auch ausschalten, bei BetaNova hingegen besteht diese Möglichkeit nicht. Um möglichst korrekte und aktuelle Daten aller Anbieter in die Suche einzubinden, verfügt die DVB 2000 über eigene "Netzwerk-Listen" und bietet somit deutlich bessere Suchergebnisse.


NID:

Als NID wird die sogenannte Programm-Kennummer oder auch Netzwerk-ID bezeichnet - eine Zahl 0 und 8191 (dezimal) und 0x0000 und 0x1FFF (hexadezimal).

Über diese Netzwerk-ID werden beispielsweise die EPG-Daten zugeordnet.


NIT: - Network Information Table

NIT ist eine Tabelle im digitalen Datenstrom in der Informationen über ein oder mehrere Programmpakete, aber auch über eine ganze Satellitenposition enthalten sein kann.


Noise:

Rauschen, Störung. Der unerwünschte Teil einer TV- oder Radioübertragung, der vor allem durch thermische Einflüsse bedingt ist. Die Qualität eines vom Satelliten empfangenen Signals wird als Verhältnis zwischen der Signalstärke (Carrier) und dem Rauschen (Noise) ausgedrückt = C/N.


Noise Figure:

siehe Rauschzahl


Noise Measure:

siehe Rauschmaß


Noise Temperature:

siehe Rauschtemperatur


NRZ: - Non-Return-to-Zero


NSS: - New Skies Satellites

Im Zuge der Teilprivatisierung von INTELSAT kam es zur Gründung des unabhängigen Satellitenbetreibers NSS. NSS verfügt über fünf ehemaliger INTELSAT Satelliten und agiert als vollständig selbstständiges Unternehmen.


NTSC: - National Television System Committee

TV-System, das in Amerika, Kanada und in Japan in Gebrauch ist. Es basiert auf der Übertragung des Helligkeitssignals zusammen mit den Differenzsignalen zweier Primärfarben. Die dritte Farbe wird erreicht aus den beiden Differenzfarben und dem Helligkeitssignal gewonnen. Dieses System leidet unter ständigen Phasenverschiebungen, was Farbabweichungen zur Folge hat. Wegen dieses angeborenen Mangels wird NTSC auch "Never-Twice-the-Same-Colour" genannt, zu deutsch: "Niemals zweimal die gleiche Farbe".

 

Die Auflösung beträgt 525 Zeilen, 480 sichtbar bei 30 Bilder bzw. 60 Halbbildern pro Sekunde. Die genaue Auflösung kann je nach Medium variierren.

Auflösung bei CD-I:

   Normal: 384 x 240 Pixel

   Double: 768 x 240 Pixel

   High: 768 x 480 Pixel

Auflösung bei Video-CD: 352 x 240 Pixel


Nullmodem-Kabel:

Ein Kabel, welches zwei Rechner über die seriellen Schnittstellen verbinden kann. Damit lässt sich eine einfache Datenübertragung herstellen, die zum Überspielen von Informationen benutzt werden kann.


Numerische Exzentrizität:

Diese Zahl beschreibt die Form der Ellipse.

Es gilt eps^2= 1-b^2/a^2 = e^2/a^2

Für eine Kreisbahn ist eps = 0, je gestreckter die Ellipse umso mehr nähert sich eps dem Wert 1. Für eps = 1 wird die Ellipse zur Parabel (eps > 1 hyperbolische Form ), die Satellitenbahn ist nicht mehr geschlossen, der Satellit entweicht in die Tiefen des Weltalls.

Bsp.: RS-15: 0,014, AO-10: 0,602


NVOD:

Mit "Near Video on Demand" ist ein spezielles Verfahren gemeint, das den Abruf von Sendungen zu bestimmten Zeiten (z.B. stündlich) ermöglicht. Auf diese Weise kann der Zuschauer bzw. Zuhörer selbst mitbestimmen, zu welchem (siehe dort) verwechselt werden.


NVOD: - Near Video On DemandZeitversetzte Abstrahlung derselben Information (z.B. ein Spielfilm) über mehrere Kanäle oder im Multiplexverfahren über einen Kanal, um die Zugriffszeit zu verkürzen.
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Oberband:

Frequenzbereich 11,7 bis 12,75 GHz eines Satelliten. Hier werden meist nur digitale Programme ausgestrahlt.


Oberes (Frequenz-)Band:

Frequenzbereich 11,7 bis 12,75 GHz eines Satelliten.


Octo LNB:

Acht Universal LNB in einem Gehäuse mit bereits integriertem Multischalter und acht Ausgängen. Erlaubt den parallelen, unabhängigen Anschluss von acht Receivern (8 Teilnehmer). Skizze hier!


OFDM: - Orthogonal Frequency Division Multiplex


Öffnungswinkel:

engl. Half-power beam-width

 

Den Öffnungswinkel einer Sat-Antenne kann man auch als den "Blickwinkel" der Sat-Antenne zum Satelliten bezeichnen. Er wird in Grad angegeben und hängt von der Bauform und Größe der Sat-Antenne ab. Um Störungen durch benachbarte Satelliten zu vermeiden, ist es empfehlenswert, dass der Öffnungswinkel möglichst unter 3 Grad liegt. Dies ist der Fall bei Sat-Antennen ab einer Schüsselgröße von 60 cm.


Offsetantennen:

Das sind mittlerweile mit Abstand die meisten Sat-Antennen. Sie sind nicht kreisrund, wie eine echte Parabolantenne, sondern oval. Die Offsetantenne ist quasi eigentlich nur ein kleiner Ausschnitt aus einer grossen Parabolantenne. Weiters Unterscheidungsmerkmal ist, dass der LNB nicht zentral, sondern weiter unten angebracht ist. Die Offsetantenne schaut im Gegensatz zu Planar- oder Parabolantennen scheinbar nicht zum Satelliten, sondern auf einem Punkt der weiter abwärts liegt. Bei der vertikalen Ausrichtung (Elevationswinkel) ist heutzutage meist ein schon korritgierter Wert an der Halterung eingestanzt. Man stellt also hier getrost den Elevationswinkel ein. Ist dies nicht der Fall, so muss man vom Elevationswinkel einen Korrekturwinkel abziehen. Anleitung beachten!


Offsetantenne:

Satellitenantenne, deren Schüssel-Fläche einen Ausschnitt aus einem Paraboloid in ovaler Form darstellt. Die Spiegelfläche ist also nicht mehr rund, sondern oval (Ellipse) und symmetrisch. Der Feed ist dabei nicht im Zentrum montiert, sondern seitlich (offset). Dies hat den Vorteil, dass die Schüsselfläche (aus der Sicht des Satelliten) nicht durch den Feed beschattet wird. Ein weiterer Vorteil ist, dass durch die aufrechtere Lage, sich weniger Schnee im Schüssel ansammeln kann, da die Reflektorfläche der Offsetantenne regelrecht nach vorn gekippt ist. Offsetantennen "schauen" also nicht direkt zum Satelliten wie eine Prime Focus Antenne, sondern um etwa 25° nach unten. Trotzdem erscheint eine Offsetantenne für den Satelliten als runder Kreis und zwar mit ihrem horizontalen Durchmesser.


Öko-Netzteil:
Bei TechniSat wird Umweltschutz groß geschrieben. Das beginnt bei der Verwendung von Kunststoff- Recyclaten und Recycling- Wasserlacken, geht über die Senkung des Stromverbrauchs durch ein Öko- Netzteil, das den Stromverbrauch auf auf ein Minimum senkt und endet bei umweltverträglichen Verpackungskonzepten


OMT: - Ortho-Mode-Transducer

System, bei dem zwei LNB miteinander verbunden sind. OMT wird bei Gemeinschaftsanlagen genutzt, um gleichzeitig Kanäle mit vertikaler und horizontaler Polarität zur Verfügung stellen zu können.


OMUX: - Output MUltipleXer


Onlinehilfe:

Begriff aus der Computerwelt, bezeichnet am Bildschirm abgegebene Anleitungshilfe.


Open TV:

Betriebssytem für interaktives digitales Fernsehen. Ist für den elektronischen Programmführer von ARD und ZDF erforderlich. Anwendungsbereiche: Dienstleistungen, EPG, Home Shopping, Pay per View, Spiele. Freie private Programme sind empfangbar, vgl. EPG.


OpenTV Inc.:

ist eine kalifornische Unternehmung (gegründet von Thomson Multimedia und Sun Microsystems) die Software für interaktive digitale Fernsehdienste bietet. OpenTV Inc. hat Vereinbarungen mit 14 Settopboxen-Herstellern, sowie verschiedenen Anbietern von Pay-TV und FTA Programmen.

OpenTV ist ein weltweit verbreitetes Betriebssystem für digitale Receiver (Set-Top-Boxen), welches unter anderem den interaktiven Programmführer von ARD Digital (Lesezeichen, Onlinekanal) darstellen kann. Die Lemon-"Volksbox" und auch der Humax 5600 unterstützen beispielweise OpenTV, die d-box hingegen nicht.

Andwendungsbereiche: Dienstleistungen, EPG, Home-Shopping, PPV, Spiel.


Optisch:

Übertragungsverfahren, bei dem anstatt mit "langsamen" elektrischen Signalen mit Licht-Signalen gearbeitet wird, z.B. Glasfaserleitung.


Optischer Sensor:

Der optische Sensor erfüllt, wie auch das Reed Relais, die Steuerung einer drehbaren Antenne. Der optische Sensor ist im Drehmotor eingebaut und zerlegt kleine Antennendrehungen in Impulse, die es ermöglichen, Satellitenpositionen in einem Positionierer abzuspeichern. Die Impulse werden hier mit einer Lichtschranke erzeugt. Der optische Sensor ist weniger verbreitet als der Reedsensor.


Orbit:

Als Umlaufbahn oder Orbit wird die Bahnkurve bezeichnet, auf der sich ein Objekt periodisch um ein anderes (massereicheres, zentrales) Objekt bewegt. Diese Bahn hat idealisiert die Form einer Ellipse. Da ständig Kräfte von außerhalb auf ein solches Zweikörpersystem wirken, kann die Bahnform keine mathematisch exakte Ellipse sein.


OSD: - On Screen Display

Darstellung von Befehlen und Datenlisten in Menüform auf dem Fernsehbildschirm, mit denen alle Funktionen des Apparats über die Fernbedienung gesteuert und programmiert werden können.


Oszillantion:

Damit ist die Frequenz gemeint, die der Oszillator im LNB momentan als 750 MHz für die niedrigen Frequenzen (auch low band) hier sind beim Astra 1a- 1d die analogen Programme angesiedelt. Und 10600 MHz (auch high band) hier sind ab Astra 1e die digitalen Programme aufgeschaltet. Alte LNB's haben nur eine Oszillatorfrequenz z. Bsp. 9750 MHz (nicht digitaltaug-lich) oder bei noch älteren nur die 10000 MHz (empfängt noch nicht einmal alle analogen Programme). Das Umschalten der Oszillatorfrequenz wird meist mittels des vom Receiver gelieferten 22-KHz-Signals realisiert.


Oszillatorfrequenz:

Feste Frequenz, um die die hohe Eingangsfrequenz des Satellitensignals im LNB herabgesetzt wird (LOF = Lokale Oszillatorfrequenz).


OTA: - Over-the-Air

OTA heißt auf Deutsch übersetzt so viel wie "automatische Software-Update-Funktion". Es ist eine Möglichkeit Daten ohne Kabel auf dem Receiver zu bekommen. Die Daten werden direkt über einen Satelliten auf dem Receiver geschickt. So sind Software-Updates in kürzester Zeit möglich.

Orbitposition: Die Orbitposition gibt den Standort des jeweiligen Satelliten auf der Erd-Umlaufbahn an.
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Begriffe mit "P" oder ↑ wieder nach oben ↑

 


P-Bild:

Datenreduziertes Bild, das aus dem vorangegangenen Bild vorhergesagt wird.


PAL:

PAL (=Phase Alternating Line) ist ein Verfahren zur Farbübertragung beim analogen Fernsehen (als Alternative zum älteren US-amerikanischen NTSC-Standard). Umgangssprachlich wird der Begriff PAL häufig für die Gesamtheit aller Parameter der Fernsehnorm verwandt.


PAL
576 Zeilen/720 Linien/"interlaced" (Halbbildverfahren)/414720 Bildpunkte


PAL - Phase Alternation Line

Fernsehsystem, das in vielen europäischen und außereuropäischen Staaten (z.B. Australien) genutzt wird. Die Auflösung beträgt 625 Zeilen, 580 sichtbar bei 25 Bildern bzw. 50 Halbbildern pro Sekunde. Die genaue Auflösung kann je nach Medium variierren

Auflösung bei CD-I (Compact Disc Interactive):

   Normal: 384 x 280 Pixel

   Double: 768 x 280 Pixel

   High: 768 x 560 Pixel

Auflösung bei Video-CD: 352 x 288 Pixel

Auflösung bei DVD: 720 x 576 Pixel


PAL Plus:

Mit PAL kompatibles Übertragungssystem, das den Vorteil hat, Fernsehbilder im Format 16:9 mit einer höheren Qualität übertragen zu können.

 

Pan:


 

Horizontale Verschiebung eines Bildes auf dem Bildschirm.


Panda 1:

siehe Wegener


Parabolspiegel:

Gebräuchlichste Form für Satelliten-(Empfangs-)antennen. Konzentriert die elektro-magnetischen Wellen im Speisesystem (LNB).


Parabolspiegel:

Gebräuchlichste Form für den parabolisch geformten Reflektor einer Satellitenantenne. Konzentriert die elektro-magnetischen Wellen im Speisesystem (LNB). Je größer der Reflektor, desto größer der Gewinn einer Satellitenantenne und damit auch eine größere Schlechtwetterreserve.


Parental Control:

System, das den Eltern erlaubt einzelne Programme die ihre Kinder nicht sehen dürfen zu sperren.


Parental Lock:

Englische Bezeichnung für eine Kanalsperrfunktion in Satellitenreceivern.

Diese Funktion kann den Zugriff auf einen oder mehrere Kanäle auf Zuschauer beschränken, die einen vorher vereinbarten Code kennen (Kindersicherung).


PAS:

PanAmSat, weltweit erster privater Satellitenbetreiber. PAS unterhält eine weltweit operierende Satellitenflotte.


PAT - Program Association Table:


MPEG-Tabelle, beschreibt den Inhalt des Transportstroms.


Pay-per-Channel:
Pay-per-Channel ist eine Form des Pay-TV. Der Kunde zahlt pauschal für einen Kanal oder ein Bouquet (z. B. PREMIERE WORLD). Der Kunde kann im Angebot selbst nicht selektieren, sondern bekommt dieses vom Programmanbieter zusammengestellt und gegen eine monatliche Gebühr geliefert.


Pay-per-view:

Der Zuschauer bezahlt im Pay-per-view Modus nur für Sendungen, die er wirklich anschaut. Bei Premiere World, bislang einziger Pay-TV Anbieter für Satelliten-Zuschauer in Deutchland, werden aktuelle Spielfilme sowie zu einem späteren Zeitpunkt auch Konzert-Events und Sportübertragungen gegen eine Extra-Gebühr angeboten.


Pay-per-View (PPV):
Pay-per-View ist eine Form des Pay-TV. Der Kunde zahlt lediglich für Sendungen, die er sich wirklich ansieht und die aufgrund seiner Bezahlung freigeschaltet werden. Eine pauschale Übertragung von Inhalten erfolgt nicht.


Payload:

Dateninhalt eines Datenpakets.


Pay-TV:

Bezahl-Fernsehen, in Deutschland bislang durch Premiere analog und Premiere World vertreten.

Im Gegensatz zu den durch Werbung bzw. Gebühren finanzierten Program-men stellen die Einnahmen aus den Abonnement-Gebühren der Zuschauer die Hauptfinanzierung des Senders dar.

Um die verschlüsselten Fernsehsendungen unter Einsatz eines Decoders und einer entsprechenden Smartcard, dem "Schlüssel", zu decodieren, müssen zusätzliche Gebühren entrichtet werden.


Pay-TV:
Bezahlfernsehen oder auch Pay-TV bezeichnet codierte Fernsehprogramme, zu denen nur berechtigte Nutzer Zugang haben. Der Zuschauer bezahlt hier eine monatliche Gebühr an den Programmanbieter und hat dafür die Möglichkeit, Filme ohne Werbeunterbrechung zu sehen oder exklusive Sportereignisse live mitzuerleben.
Der Dienstanbieter finanziert sich dabei zu einem großen Teil aus den vom Zuschauer aufzubringenden Gebühren und nicht wie im Free-TV durch Werbung im Programm. Für den Anbieter steht daher im Vordergrund, dass eine Nutzung seiner Programme/Dienste ohne Bezahlung ausgeschlossen wird. Formen des Pay-TV sind Video on Demand, Pay per Channel und Pay per View.


PC: - Personal Computer


PCMCIA:

Abkürzung für Personal Computer Memory Card International Association Standard, vgl. Smartcard.


PCMCIA:
Standard aus dem Computerbereich. Alle CA-Module entsprechen diesem Standard.


PCMCIA:

Abkürzung für Personal Computer Memory Card International Association, Standard


PCMCIA: - Personal Computer Memory Card International Association

Modul-Technik, die der PC-Welt entlehnt wurde und zur Aufnahme des CA-Interface als interne Decoderschnittstelle dient. Man unterscheidet folgende PCMCIA Typen:

Typ I = 3,3 mm

Typ II = 5,5 mm

Typ III = 11 mm

Digitale Receiver besitzen in der Regel zwei Typ II bzw. einen Typ III Einschub (zwei Typ II sind ein Typ III).


PCR: - Program Clock Reference

Mindestens alle 100 Millisekunden wird für jedes im Transport Stream transportierte Signal eine Zeitmarke gesetzt, um die Systemzeit des Decoders zu synchronisieren. Ist in der Regel mit der Video-PID identisch.


Perigäum:

Die Bahn seines Satelliten um sein Zentralgestirn ist annähernd als Kreisbahn zu beschreiben, wobei diese in den meisten Fällen nicht rund sondern elliptisch ist. Wenn sich ein Satellit um die Erde bewegt, so nennt man den erdnächsten Punkt Perigäum. Die Apsidenlinie ist die gerade Verbindungslinie zwischen den beiden Punkten größter (Apoapsis) und kleinster (Periapsis) Entfernung eines umlaufenden Körpers von seinem Zentralkörper.

Für WO-18 beträgt diese Entfernung 7.160,9 km, für AO-10 sind es 10.372 km. Zieht man nun noch den Erdradius ab so erhält man die minimalste Höhe über der Erdoberfläche (WO-18: 789,9 km, AO-10: 4.000,9 km).


PES - Packetized Elementary Stream

Einzelner Videodatenstrom, Audiodatenstrom oder Zusatzdatenstrom.


PID:

Im digitalen Datenstrom übertragener Packet Identifer, kurz PID, wird für beispielsweise Video, Ton und Teletext jeden einzelnen Kanal zugeordnet.


PID: - Packet IDentification

Einzelne im Transportstream enthaltene Pakete müssen gekennzeichnet sein. Die Kennzeichnung ist ein vierstelliger Kode, getrennt nach Audio und Video. So wird z.B. eine Überschreibung von SCPC-Signalen verhindert.


PIN Code: - Personal-Identification-Number

Zahlen oder Buchstabenkombinationen zum Sperren und Öffnen von Geräten und Programmen.


PIP: - Picture-In-Picture

Fernsehsystem, bei dem ein zweites Fernsehbild in einem kleinen Feld innerhalb des eigentlichen Fernsehbildes dargestellt ist.


Planarantennnen:  

Manche nennen sie auch Flachantennen. Sie sind oft im mobilen Bereich anzutreffen. Wenn sie flachgestellt werden, bieten sie eine geringe Aufbauhöhe und es läuft kein Wasser rein. Nachteile: Der LNB kann nicht getauscht werden, da er integriert ist. Bei gleicher Empfangsleistung ist eine Planarantenne wesentlich kostspielier als eine Offsetantenne.


PLL: - Phase-Locked Loop

System, das eine sehr genaue und konstante Einstellung des Tuners auf die zu empfangende Frequenz gewährleistet.


PMT: - Program Map Table


POC: - Playout-Center:

In einem Playout-Center befinden sich Geräte zur Codierung, Multiplex-Bildung, Modulation und Satellitenausstrahlung der digitalen Signale. Ausserdem findet hier die Sendeabwicklung und Überwachung der einzelnen Programme statt.


Polarisation:

Um in einem begrenztem Frequenzband so viele Programme wie möglich unterzubringen, werden die eine Hälfte horizontal polarisiert, die andere Hälfte vertikal polarisiert gesendet. Dadurch beeinflussen sich die Programme nicht bei ungefähr gleicher Sendefrequenz. Die elektromagnetischen Wellen erreichen also unsere Empfangsanlage phasenverschoben, um 90 Grad. Durch die Betriebsspannung des LNB, geliefert vom Receiver, wird im LNB-Gehäuse entschieden, ob nun die horizontalen- oder die vertikalen Wellen Einlass zum LNB finden. Diese Schaltspannung beträgt je nach zu empfangender Polarisation 13 oder 18 Volt.


Polarisation:

Es ist die Ebene, die der elektrischen Komponente einer elektromagnetischen Welle entspricht (Schwingungsrichtung). Bei der Satellitenübertragung nutzt man zwei verschiedene Ebenen: die horizontale und die vertikale (lineare Polarisation), um das Frequenzspektrum besser auszunutzen. Das System basiert darauf, dass man die Bänder zweier aneinander angrenzender Kanäle teilweise übereinander positioniert. Die Interferenz, die dabei entstehen könnte, wird verhindert, indem man die beiden Kanäle unterschiedlich polarisiert. Außerdem gibt es auch eine zirkulare Polarisation (rechtszirkular und linkszirkular), die allerdings für C-Band typisch ist.


Polarisationstrennung:

Wichtig für die Kanaltrennung im Receiver. Bei schlechter Polarisationstrennung können sich benachbarte Kanäle stören.


Polarizer:

Instrument, das beim Satellitenempfang zum Einsatz kommt. Damit wird der Empfang eines angrenzenden Kanals mit einer anderen elektromagnetischen Polarität als der des gewünschten Kanals unterdrückt. Der Einsatz eines Polarisators ist bei motorgesteuerten Antennen unerlässlich.


Polarizer (magnetisch):

Element der Parabolantenne, welches aus einer Spule und einer zirkularen Wellenführung besteht. Der Strom in der Spule erzeugt ein magnetisches Feld, welches in der Lage ist, zu polarisieren oder die elektrischen Felder zweier Kanäle mit unterschiedlicher Polarität in die gleiche Richtung zu orientieren. Mit dieser Technik ist es möglich, einen Kanal einer Polarität zu empfangen, wahrend man einen Kanal einer anderen Polarität unterdrückt.


Polarizer (mechanisch):

Polarisator mit der gleichen Aufgabe wie der magnetische Polarisator, von dem er sich allerdings in seiner Funktionsweise unterscheidet. Die Polarität wird unterdrückt, indem man eine kleine Dipolantenne mittels eines Impulse gebenden Mikromotors ausrichtet


Polarmount:

Mechanisches Halterungssystem von Parabolantennen, das vor allem bei motorgesteuerten Drehanlagen genutzt wird. Die Polarmounthalterung ermöglicht das Schwenken der Antenne entlang der Polarachse. Die Antenne wird von einem linearen Stellantrieb bewegt.


Polarotor:

Eingetragenes Warenzeichen von Chaparral das einen von dieser Firma hergestellten mechanischen Polarisator bezeichnet.


POP - Picture-Out-Picture:

TV-System bei Fernsehern mit 16:9 Bildschirm, bei dem außerhalb des eigentlichen Bildschirms andere Bilder im 4:3 Format reproduziert werden.


Positionierer:

Der Positionierer übernimmt die Drehsteuerung einer drehbaren Satellitenanlage. Zwar gibt es Positionierer auch als eigene Stand-Alone Geräte, meist aber werden sie in Satellitenreceivern der Oberklasse fix integriert.


Power Yu:

Digitales Verschlüsselungssystem, arbeitet im Gegensatz zu allen anderen Systemen nicht auf "Smartcard"- Basis, sondern setzt einen autorisierten, freigeschalteten Empfänger durch den Programmanbieter voraus. In Europa u.a. bei AFRT TV (Hot Bird 5, 13º Ost) und diversen rumänischen Digitalprogramm im Einsatz.


Power Vu:

Digitales Verschlüsselungssystem des Herstellers Scientific Atlanta. PowerVu arbeitet im Gegensatz zu allen anderen Systemen nicht auf Smartcard-Basis, sondern setzt einen autorisierten, freigeschalteten Empfänger durch den Programmanbieter voraus. In Europa u.a. bei AFRTS TV (HotBird 5, 13° Ost) und diversen rumänischen Digitalprogrammen (ProTV, Antena1, TVR1, TVR2) im Einsatz. Die meisten DVB-Receiver können diesen Standard nicht oder nur unzureichend verarbeiten.


PPC: - Pay-Per-Channel


PPM: - Pay-Per-Movie

Gebühren für tatsächlich gesehene Filme.


PPV: - Pay-Per-View

Der Zuschauer bezahlt im Pay-Per-View Modus nur für Sendungen, die er wirklich anschaut. Bei Premiere World, bislang einziger Pay-TV Anbieter für Satelliten-Zuschauer in Deutschland, werden aktuelle Spielfilme sowie zu einem späteren Zeitpunkt auch Konzert-Events und Sportübertragen gegen eine Extra-Gebühr angeboten.


Prädikationsverfahren:

Bei Bewegungsabläufen im Bildinhalt werden nur in bestimmten Abständen neue Dateninformationen übertragen. Um einen fließenden Bewegungsablauf zu erreichen, werden in der Set-Top-Box die fehlenden Bewegungsschritte selbstständig errechnet.


PRBS: - Pseudo-Random Binary Sequence


Prepaid-Karte:

Wie bei Mobil-Telefonen plant Premiere World, künftig auch Prepaid-Karten anzubieten. Der Abonnent kann einen bestimmten Betrag auf seine Smartcard "aufbuchen" und somit beispielsweise Pay-per-view Angebote nutzen, ohne den Film direkt per Modem oder Telefon zu bestellen. Für die Nutzung der Pay-per-view Angebote wird der fällige Betrag automatisch abgebucht.


Prime Focus:

Empfangssystem, bei dem der Brennpunkt im Zentrum der Schüssel liegt. Bei der Prime Focus Antenne hat die Schüssel eine kreisrunde Form.


Prime Focus Antenne - PFA:

Prime Focus Satellitenantennen kann man sich als einen Teil aus einer Kugel herausgeschnitten vorstellen. Prime Focus Antennen sind kreisrund. Die Empfangseinheit sitzt im Brennpunkt, hier auch Mittelpunkt des Kreissegments. Prime Focus Antennen werden vor allem bei größeren Antennendurchmessern angewendet.


Programmsuchlauf:
Die TechniSat DVB- Receiver haben einen komfortablen, automatischen Programmsuchlauf. Dieser ermöglicht die automatische Programmsuche auf einem bestimmten Satelliten. Ebenso ist durch den Transpondersuchlauf die gezielte Suche eines bestimmten Programmes möglich.
Die neu gefundenen Programme können nach dem Suchlauf in eine favorisierte Programmliste übernommen werden. Das hat den Vorteil, dass Sie nach einem Suchlauf keine komplett neue Programmliste vorfinden, sondern nach Belieben neue Programme in die bestehende Programmliste einfügen können.
Fast wöchentlich werden neue digitale TV- und Radioprogramme aufgeschaltet. Sie sollten daher einmal im Monat einen Sendersuchlauf starten.


PSI: - Program Specific Information

PSI für die auf der Empfängerseite wichtigen Informationen, die das Demultiplexing ermöglichen. Dazu gehören die PID, Access-Infos und private Daten.


PSK: - Phase Shift Keying


PSNR: - Peak Signal to Noise Ratio


PSTN: - Public Switched Telephone Network


PTS: - Presentation Time Stamp

Syncronsignal für die Elementarströme eines Programms untereinander.

Polarisationsvoreinstellung: Die Polarisationsvoreinstellung (auch LNB-Skew oder LNB-Tilt genannt) ist die Drehung des LNBs im LNB-Halter der Sat-Antenne ausgehend von der vertikalen Grundeinstellung 0° (Senkrecht). Bei einem positiven LNB-Tilt muss das LNB, aus der Sicht der Sat-Antenne zum Satelliten, nach rechts also im Uhrzeigersinn gedreht werden, bei negativen Skew-Werten muss das LNB nach links entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht werden. An den LNB-Köpfen befinden sich Gradangaben zur Erleichterung dieser Einstellung. Bei Anlagen mit DiSEqC-Drehmotoren bleibt das LNB im LNB-Halter in der 0° Grundeinstellungda durch den besonderen abgewinkelten Aufbau vom DiSEqC-Motor die Polarisationsvoreinstellung automatisch mit der Drehbewegung auf den Satelliten erfolgt.
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QAM
QAM ist die Abkürzung für Qadraturamplitudenmodulation. Aufgrund der besonderen Eigenschaften der Signalübertragung im Kabel, kann hier die QPSK-Modulation nicht genutzt werden. Daher greift man auf QAM zurück. Hierbei liegen die zu übertragenden Daten in der Amplitude des Trägers. Weil im Kabel QAM, via Satellit aber QPSK genutzt wird, muss das Signal an Kabelkopfstationen ummoduliert werden.


QAM (Quadrature Amplitude Modulation)
Modulationsstandard beim Kabelempfang.


QAM - Quadratur-Amplituden-Modulation

Digitales Modulationsverfahren mit Phasenumtastung, das bei Übertragungen in Kabelnetzen verwendet

wird.


QPSK

 

 

QPSK steht für Quadratur Phase Shift Keying. Die QPSK-Modulation wird bei der Satellitenübertragung eingesetzt. Dabei wird das Signal des Trägers in vier verschiedene Zustände (Phasen) versetzt, in denen die Daten übertragen werden. Im Gegensatz zur QAM ist QPSK weniger störanfällig bei Amplitudenschwankungen, die aufgrund der atmosphärischen Störungen bei Satellitenübertragungen auftreten können.

 

QPSK (Quadrature Phase Shift Keying)
Modulationsstandard bei der Satellitenübertragung.


QPSK - Quadratur Phase Shift Keying

Digitales Modulationsverfahren, das bei Satellitenübertragung verwendet wird.


QPSK - Quadratur Phase Shift Keying

Vierstufige Phasenumtastung bei konstanter Trägeramplitude als digitales Modulationsverfahren, die bei Satellitenübertragung verwendet wird.


Quad-LNB

 

 

LNB mit vier gleichwertigen Ausgängen. An jedem Ausgang stehen alle Empfangs-Ebenen zur Verfügung. Dieser LNB ist zum direkten Anschluss an bis zu vier Receivern geeignet. Und zwar ohne Multischalter. Denn der ist hier schon drin! Quad-LNB's gibt's seit 1999.


Quad LNB

Vier Universal LNB in einem Gehäuse mit bereits integriertem Multischalter und vier Ausgängen. Erlaubt de


Quantisierung

 

Jedem gemessenen Wert der Abtastrate wird ein entsprechender fester Spannungswert zugeteilt. Dies nennt man Quantisierung.

ein parallelen, unabhängigen Anschluss von vier Receivern (4 Teilnehmer). Skizze hier!


Quattro-LNB

 

 

LNB mit vier Ausgängen. Jeder Ausgang ist für eine andere Empfangsebene zuständig. Dieser LNB ist nicht zum direkten Anschluss von Receivern geeignet! Sinnvoll ist er heutzutage nur um mehr als vier Teilnehmer über Multischalter zu versorgen.


Quatro-LNB
Empfangskopf im Brennpunkt der Satantenne mit vier Ausgängen. Dadurch stehen gleichzeitig sowohl die beiden Polarisationsebenen (horizontal und vertikal) des Low- Bandes als auch die beiden Polarisationsebenen des High- Bandes zur Verfügung. Um dem Teilnehmer alle Empfangsebenen zugänglich zu machen, ist die Verwendung eines Multischalters erforderlich. Quatro- LNBs werden zum Aufbau von Mehrteilnehmeranlagen eingesetzt.


Quattro LNB

Universal-LNB für Gemeinschaftsantennenanlagen mit je einem separaten Ausgang für die horizontale und vertikale Polarisationsebene des Unter- und Oberbandes (vier Anschlüsse). Ein Quattro LNB ist nicht zum direkten Anschluss von Receivern geeignet, sondern über Multischaltern für den Anschluss von mehr als vier Teilnehmer. Skizze hier!


Quattro-Switch LNB

 

siehe Quad LNB



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R-Band

 

siehe Ka-Band


RAAN - Right Ascension of Ascending Node

 

RAAN ist der Winkel des aufsteigendenen Knotens. Da die Erde in der Satellitenbahnebene liegt, geht die Schnittgerade zwischen Himmelsäquatorebene und Bahnebene ebenfalls durch den Erdmittelpunkt. Der Winkel, den diese Gerade mit der Gerade Erdmittelpunkt - Frühlingspunkt bildet ist der Winkel des aufsteigenden Knotens - RAAN. Als Bezugspunkt gilt der Punkt, an dem der Satellit von der Südseite her durch die Himmelsäquatorebene auf die Nordseite wechselt, also über der Himmelsäquatorebene aufsteigt. Das RAAN wird in der Himmelsäquatorebene gezählt.


Radio-Taste
Neben dem Angebot an TV-Programmen sind über die meisten Satelliten auch zahlreiche Radioprogramme in bester Tonqualität empfangbar. Über die Radio-Taste der Fernbedienung ist mit TechniSat- Receivern der Wechsel zum Radio-Empfang bequem und schnell zu realisieren.


Rauschmaß

 

Maßeinheit in dB für Störungen unter den Empfangssignalen in einem LNB, die die Empfangsqualität mindern. Je geringer das Rauschmaß ist, desto weniger externe Störungen werden vom LNB aufgenommen und mitverstärkt. Gute LNBs verfügen heutzutage über Rauschmaßzahlen von 0,3dB bis 0,7dB.


Rauschtemperatur

 

Im Grad Kelvin °K ausgedrücktes Äquivalent zum thermischen Rauschen.

Bei der Auswahl eines Empfangssystems ist es wichtig, die Rauschtemperatur der Antenne und jedes an der Verarbeitung des vom Parabolspiegel aufgefangenen Signals beteiligten Geräts zu berücksichtigen. Die Summe der verschiedenen Temperaturen nennt man Rauschtemperatur des Systems. Sie entspricht der Rauschstärke des gesamten Empfangs5ystems. je höher die Rauschtemperatur, desto schlechter ist der Empfang.


Rauschzahl

 

siehe Rauschmaß


RCA-Anschluß

 

Buchse oder Stecker zur Verbindung von Audio- und Videosignalen.


RDS - Radio Data System


Receiver

 

 

Bereitet die vom LNB kommenden Signale für das Fernsehgerät auf.


Receiver
» siehe STB (Set-Top-Box)


Receiver

Empfangsgerät, dass die vom LNB kommenden Signale aufbereitet und zum Fernseher weiterleitet.


Redundanz

 

 

Bei der digitalen Übertragung werden nur "Änderungen" zu einem Ausgangsbild übertragen - nachfolgende Bilder werden mit diesem verglichen und nur alle Abweichungen übertragen.


Reduktion

 

siehe Redundanz


Reed Schalter

 

Vorrichtung zur Unterbrechung eines elektrischen Kontaktes, der auf das magnetische Feld im Innern von H/H Motoren oder linearen Stellantrieben reagiert, mit dem Ziel, die Rotation des Motors in elektrische Impulse umzuwandeln.


Reed Sensor

 

In den Motor einer steuerbaren Antenne eingebaute Vorrichtung, die für jede kleine Antennendrehung einen Impuls gibt. Die Impulse dienen dem Positionierer dazu, die verschiedenen Positionen zu speichern und die notwendigen Antennendrehungen aufzuführen.


Reflektor

 

Element der Parabolantenne, das die Aufgabe hat, die aufgefangene Energie am Brennpunkt zu konzentrieren.


RGB - Rot-Grün-Blau


Regelbarer Kopfhörerverstärker
Die Lautstärke des Kopfhörers kann unabhängig von der Lautstärke des TV-Gerätes eingestellt werden. So können z.B. Hörgeschädigte separat die Kopfhörer-Lautstärke einstellen, ohne andere Personen im Raum zu stören, da die Raumlautstärke dadurch nicht verändert wird.


Remoty
Zusätzliche Fernbedienung, die optional für TechniSat-TV Geräte zu erhalten ist. Diese Fernbedienung verfügt nur über die wichtigsten Funktionen und vereinfacht somit die Bedienung der Geräte erheblich. Ungewolltes Umprogrammieren ist mit dieser Fernbedienung ausgeschlossen.


RF-Modulator - Radio Frequency-Modulator

 

Dient dazu ein Videosignal inklusive Ton auf einem Fernsehkanal (üblicherweise) im UHF-Band zu übertragen. Dazu wird das Kabel der terrestrischen Antenne über den SAT-Receiver (RF-Ein- und Ausgang) zum TV-Empfänger geführt.


RHCP - Right-Hand Circular Polarization

 

Rechtsdrehende Polarisation

siehe auch dazu LHCP


RS 232

 

Serielle Schnittstelle (COM-Schnittstelle) aus dem PC Bereich. 9 oder 25 polig. Die meisten Digital- aber auch einige Analogreceiver sind damit ausgestattet. Sie ermöglicht das Einspielen neuer Softwareversionen oder das Bearbeiten von Programmlisten auf dem PC per Nullmodem-Kabel.


RS Code - Reed Solomon Code


 

 


RST - Running Status Table

 

Tabelle im Datenstrom mit sendungsspezifischen Statusinformationen. Es wird angegeben, ob eine Sendung gerade läuft oder nicht. Diese Informationen können für die Videorecordersteuerung genutzt werden.


Rückkanal

 

 

Geplante interaktive Anwendungen,wie Home-Shopping oder Internet-Zugang, benötigen einen Rückkanal. Dieser kann beispielsweise durch ein in den digitalen Receiver integriertes Modem bereitgestellt werden.

Das in der d-box eingebaute Modem hat eine sehr geringe Geschwindigkeit und ist weiterhin nicht zu benutzen


Rückkanal
Um interaktives Fernsehen und Pay-TV-/Pay-Per-View-Angebote zu ermöglichen, wird eine direkte Kommunikation zwischen Anbieter und Konsument benötigt. Der Rückkanal kann über das Antennenkabel oder die Telefonleitung erfolgen.


Rückkanal

 

Geplante interaktive Anwendungen wie Home-Shopping oder Internet-Zugang benötigen einen Rückkanal. Dieser kann beispielsweise durch ein in den digitalen Receiver integriertes Modem bereitgestellt werden. Das in der d-box eingebaute Modem hat eine sehr geringe Geschwindigkeit und ist weiterhin nicht zu benutzen.



Begriffe mit "S" oder ↑ wieder nach oben ↑

 


S-Band

 

Frequenzband zur Übertragung zwischen 2,60 und 3,95 GHz. Das S-Band wird inzwischen immer seltener zur Satellitenübertragung genutzt. Es wird normalerweise für Interkontinentalverbindungen genutzt. Auf älteren Arabsat's und Insat's wurden im 2,5 GHz Bereich früher einige wenige TV Programme übertragen.


S/N - Signal / Noise


S/P-DIF (SPDIF)

Digitaler Audioausgang an Settop-Boxen. Über diesen Anschluss gelangen die digitalen Audiodaten zum Verstärker. Zum Empfang von Dolby Digital Ton zwingend erforderlich. In Form eines Cinch-Anschlusses oder optischen Ausganges an vielen Geräten zu finden.


Sat-Slope

 

 

Vorrangig bei den hohen Frequenzbereichen des ASTRA Satelliten Systems (ab 12,600 GHz) kommt es bei vielen Teilnehmern zu Empfangsproblemen durch eine zu hohe Dämpfung, Grund sind in der Regel zu lange Kabelverbindungen zwischen LNB und Digital-Receiver.


Sat-Slope

 

Vorrangig bei den hohen Frequenzbereichen des ASTRA Satelliten Systems (ab 12,600 GHz) kommt es bei vielen Teilnehmern zu Empfangsproblemen durch eine zu hohe Dämpfung. Die Gründe sind in der Regel zu lange Kabelverbindungen zwischen LNB und Digital-Receiver. Der "Sat-Slope" sorgt für eine hohe Dämpfung niedriger und geringe Dämpfung hoher Frequenzen.


Sat-ZF

 

 

 Unter den Begriff Sat-ZF versteht man die Sat-Zwischenfrequenz. Der LNB wandelt die hohen Frequenzen des Satellitensignals in tiefere um, damit diese über das Kabel zum Receiver weitergeleitet werden können. Der Sat-ZF-Bereich liegt zwischen 950 und 2150 MHz.


Satellit

 

 

 Ein Fernsehsatellit ist ein mit Elektronik vollgestopftes Gebilde, ca. 2.500kg schwer, mit einer Spannweite von 20 m, einer Sendeleistung von 60 dBWatt und einer Lebensdauer von 12-15 Jahren. Die Programme, die vom Satelliten abgestrahlt werden sollen, werden von verschiedenen Bodenstationen (im 14/18 GHz-Bereich) mit bis zu elf Metern großen Antennen zum Satelliten gesendet. Im Satelliten werden die Frequenzen umgesetzt (10,7-12,75 GHz), aufbereitet, verstärkt und wieder abgestrahlt. Den Strom für die Aggregate an Bord erhält der Satellit von Solarzellen. Die ASTRA-Satelliten befinden sich in einem Raumwürfel von ca.140 km Kantenlänge. Sie werden von der Erde ständig elektronisch überwacht und durch kleine Triebwerke laufend in ihrer Position korrigiert.


Satellit

 

Künstlicher Himmelskörper, der auf einer festen Umlaufbahn im Weltall schwebt und die Signale der Bodenstation empfängt, um sie zu verstärken und in eine bestimmte Region der Erde zurückzusenden.

 

 


Satellitenbahnparameter

 

Die Bahnen der Satelliten scheinen für uns Beobachter zum Teil recht kompliziert zu sein. So gibt es geostationäre Satelliten (ASTRA- Gruppe) oder Satelliten die nur einmal pro Tag erscheinen. Andere wiederum sind alle paar Stunden für kurze Zeit (MIR, AO-27) oder auch für Stunden (AO-10) sichtbar. Diese Bahnen entstehen durch die Überlagerung der Erdrotation mit ihrer eigenen Bewegung um die Erde. Dabei bewegen sich alle Satelliten auf Ellipsenbahnen um die Erde, genauso wie es Kepler schon am Anfang des 17. Jahrhunderts für die Planeten beschrieb. Manche Ellipsen sind nahezu kreisförmig, andere wiederum sind sehr langgestreckt. Immer steht die Erde in einem der Ellipsenbrennpunkte. Strenggenommen ändern sich die Bahnellipsen jedoch ständig. Ursachen hierfür sind die nichtgleichmäßige Masseverteilung der Erde, Wechselwirkungen des Satelliten mit Mond, Sonne und anderen natürlichen und künstlichen Himmelskörpern, Reibungseffekte in der Hochatmosphäre sowie andere Effekte (jedoch mit geringerer Wirkung). Dadurch sind die Bahnen komplizierte rosettenartige Gebilde, die jedoch immer für bestimmte Zeiträume durch Ellipsen angepasst werden können. Regelmäßig veröffentlichte Bahndaten, sogenannte Keplerelemente, müssen also immer wieder aktualisiert werden, da selbst Korrekturfaktoren nur für bestimmte Zeiträume gelten.


Satellitenreceiver

 

siehe Receiver


SCART - Syndicat des Constructeurs d'Appareils Radio récepteurs et Téléviseur

 

21-polige Kabelverbindung für Bild- und Tonübertragung, z.B. vom Satellitenreceiver oder Videorecorder zum Fernseher. Auch zum Anschluss von Decoder.


Scartbuchse
Verbindungsstandard für TV- und Videogeräte. Große Buchse mit 21 Leitungen, die vielfältige Übertragungsmöglichkeiten bietet.


Scartkabel

 

 

Diese bereits als Verbindung zwischen Videorecorder und Fernsehgerät verbreitete Kabelvariante dient auch zum Anschluss von Set-Top-Boxen.


Schlechtwetterreserve

 

Je grösser der Reflektor einer Satellitenantenne, desto geringer ist das Risiko von schlechtem Empfang bei Regen oder Schneefall.


Schnittstelle
Schnittstelle, wie z.B. SCART, RS232 und SCSI, zur Verbindung von elektronischen Geräten.


Schräglage

 

 

Bei der Übertragung von Hochfrequenzsignalen über Koaxialkabel werden physikalisch bedingt höhere Frequenzen stärker gedämpft als niedrigere. Dadurch können einzelne Frequenzteilbereiche die optimalen Eingangspegelwerte von SAT-Receivern und TV-Geräten über- bzw. unterschreiten. Als Schräglage bezeichnet man die unterschiedlich hohen Pegelwerte im übertragenen Frequenzbereich.


Schüssel

 

Als Schüssel wird im Volksmund (umgangssprachliche Bezeichnung) der parabolisch geformte Reflektor einer Satellitenantenne bezeichnet. Je größer der Reflektor, desto größer der Gewinn einer Satellitenantenne und damit auch eine größere Schlechtwetterreserve.


Schwelle (statisch)

 

Bezeichnung für die kleinstmögliche Signalstärke, die ein Receiver vom Rauschen unterscheiden kann. Der Treshold-Level wird in Dezibel (dB) gemessen. Je niedriger der Treshold-Level, desto empfindlicher ist ein Receiver. Der optimale Treshold-Level eines Receivers kann bei 6 dB liegen. Es gibt aber auch Receiver mit einem Treshold-Level unter 6 dB.


SCPC Signal

 

 

 Digitaler Einzelträger (Single Channel per Carrier), Symbolrate liegt bedeutend niedriger als bei einem Paket, teilweise unter 2000, beispielweise bei Reuters Financial TV auf EUTELSAT W3, 7º Ost.

Empfang von SCPC-Signalen kann bei einigen Receivern zu Problemen führen, da die Software nicht immer für solch geringe Symbolraten ausgelegt ist.

 

SCPC ("Single Channel Per Carrier")
Digitale Übertragungsform, bei der auf jedem Satellitenkanal (Transponder) nur ein Programm mit einer entsprechend niedrigen Datenrate übertragen wird.


SCPC - Single Channel per Carrier

 

Digitale Einzelsignale, die nicht innerhalb eines Paketes abgestrahlt werden. Bei SCPC kann das Signal von jedem Standort mit kleinen Fly-Aways oder SNGs (z.B. bei Live-Feeds) auf den Satelliten gebracht werden.

Symbolrate liegt bedeutend niedriger als bei einem Paket, teilweise unter 2.000, beispielsweise bei Reuters Financial TV auf EUTELSAT W3, 7° Ost. Empfang von SCPC-Signalen kann bei einigen Receivern zu Problemen führen, da die Software nicht immer für solch geringe Symbolraten ausgelegt ist.


Scrambling

 

Ein Begriff, der zur Beschreibung eines Fernsehkanals benutzt wird, in dem das Bild so behandelt wird, dass es für Unbefugte nicht mehr entzifferbar ist. Scrambling ist ein System, welches von kommerziellen Sendern verwendet wird, damit nur die Abonnenten die Bilder sehen können. Um einen verschlüsselten Kanal zu entschlüsseln, muss man einen geeigneten Decoder benutzen, der nur den Abonnenten des Senders zur Verfügung steht.


SCSI - Small Computer System Interface

 

Hochgeschwindigkeits-Datenschnittstelle z.B. für CD-ROM, Festplatten, usw.


SDTV - Standard Definition Television

 

Fernsehprogramme in Standardbildqualität (576 x 768 Bildpunkte).


SECA - Societe Europeenne de Controle d' Access

 

Digitales Verschlüsselungssystem, entwickelt von der Societe Europeenne de Controle d' Access und wird in mehreren europäischen Staaten eingesetzt. Nutzer der als sicher geltenden Codierung sind beispielsweise CANAL+ Frankreich, CANAL+ Spanien, Canal Digitaal Niederlande und D+ (Telepiu) Italien.


SECAM

 

 

Séquenze Couleur á Mémoire. In Frankreich entwickeltes Bildsystem, das dem NTSC hervorgegangen ist. Wird vorwiegend in Frankreich (SECAM West) und den Ostblockstaaten (SECAM OST) verwendet.


Sender
» siehe Programmsuchlauf


Service-ID

 

 

Anhand der Service-ID, kurz auch SID genannt, lässt sich jedes Datenpaket eines DVB-Transportstroms exakt dem entsprechenden Programm zuordnen. Darüber hinaus werden die einzelnen Programme, die im Multiplexer zu einem einzigen Transportstrom zusammengefügt werden, mit Hilfe der Service-ID vom Receiver wieder auseinander dividiert und zu einzelnen, vollständigen Programmen zusammengefügt.


Service ID
Die Service ID ermöglicht die eindeutige Markierung eines einzelnen Video- und Audioprogrammes innerhalb eines Transponderdatenstroms. Durch die Service ID können Set-Top-Boxen jeweils das gewünschte Programm aus einem Bouquet konkret lokalisieren.
Über die Audio-ID lässt sich bei mehrsprachigen Sendern der Tonkanal einstellen


Service ID - Service Identification

Da bei digitalen Übertragungen auf einen Transportstrom die Daten mehrerer Dienste gleichzeitig übertragen werden, benötigt man die Service ID, um einen bestimmten Dienst daraus herauszufiltern.


Service Information

 

Digitale Daten, die das Verteilsystem, den Inhalt und die Zeitpläne eines Rundfunkdatenstroms, etc. beschreiben. Die Information schließt MPEG-2 PSI zusammen mit unabhängig definierten Erweiterungen ein.


Servicekanal
Der Servicekanal ist ein Satellitenstrom auf dem Satelliten ASTRA 19,2 ° Ost. Hier werden die Daten für Software-Updates und den elektronischen Programmführer "SiehFern INFO" übermittelt.

Bei Receivern¸ mit denen es möglich ist, ein Softwareupdate durchzuführen, müssen die korrekten Daten des TechniSat Servicekanals eingestellt sein, damit diese Funktion nutzbar ist.

Die Transponderdaten für den TechniSat Servicekanal lauten:

Satellit Astra 19,2°
Transponderfrequenz 12.604 MHz
Polarisation horizontal
Symbolrate 22.000
» siehe EPG (Electronic Programm Guide)


SES - Societé Européenne des Satellites

 

Betreiber der ASTRA-Satelliten mit Sitz

im luxemburgischen Schloss Betzdorf.


Set-Top-Box

 

Eine andere Bezeichnung für digitaler Receiver bzw. digitaler Empfänger (Satelliten- oder Kabel-Receiver), welcher für die Darstellung von digital komprimierten Fernseh- und Hörfunksignalen zwingend benötigt wird. Neben der d-box gibt es inzwischen eine Vielzahl von unterschiedlichsten Geräten mit variablen Ausstattungsmerkmalen.


SFI
» siehe SiehFern INFO


SI - Service Information

 

Tabellen im Transportstrom mit Programminformationen und Steuerinformationen für den Decoder. Bei Änderungen der Kanal- oder Transponderbelegung, wechsel von Programmbezeichnungen oder Änderungen von Übertragungsparametern muss kein neuer Suchlauf mehr durchgeführt werden. Die Set-Top-Box stellt sich anhand der SI automatisch auf die Änderungen ein.


SiehFern INFO
Ihr kostenloser Programminformationsdienst!

"SiehFern INFO" ist der komfortable Programminformationsdienst von Deutschlands führendem Digitalreceiverhersteller TechniSat. Mit "SiehFern INFO" verfügen die Digitalreceiver über eine integrierte und redaktionell erstklassig aufbereitete elektronische Programmzeitschrift, die eine Programmzeitschrift in gedruckter Form entbehrlich macht.

» www.siehferninfo.de


SIF - Source Input Format


Signal

 

 

Allgemeine Bezeichnung für Daten, für eine Information einen Ton oder ein Bild, dessen Inhalt elektrisch verändert wird um über Entfernungen übertragen werden zu können, oder um verschiedene Apparate miteinander verbinden zu können.


Simple DiSEqC

 

siehe Tone-Burst


Simulcast

 

 

Beim Simulcast-Verfahren werden Programme gleichzeitig in analoger und in digitaler Form ausgestrahlt.


Simulcast

 

Gleichzeitige Abstrahlung eines Programmes in analoger und digitaler Norm.


Simulcrypt


Im Gegensatz zum Multicrypt- Verfahren fügt der Programmanbieter seinem Bouquet nur eine CA- Kennungen bei. Meistens setzen die Programmanbieter zum Empfang ihrer Programme eine Box mit einem integrierten Verschlüsselungssystem ein.

Das Verschlüsselungssystem ist in Einzelfällen nicht als CA- Modul erhältlich (z. B. d-box, betacrypt), obwohl dies technisch möglich wäre (BETACAM). Um dem DVB- Standard gerecht zu werden, müssten diese Pay- TV- Programmanbieter mit einem weiteren, als CA- Modul erhältlichen Verschlüsselungssystem ausstrahlen.

Derzeit stehen das Simulcrypt- und das Multicrypt- Verfahren in Europa auf dem politischen Prüfstand. Das Europäische Parlament fordert in einer Entschließung vom 1. März 2001 die Festschreibung des Multicrypt- Standards.
» siehe Multicrypt


Simulcrypt

Beim Simulcrypt-Verfahren wird die Möglichkeit des Empfangs von verschiedenen Programmen mit unterschiedlichen CA-Systemen auf der gleichen Set-Top-Box erreicht, indem ein Veranstalter sich vertraglich Rechte sichert, seinem Verbreitungssignal nebst seinem eigenen Schlüssel einen zweiten Schlüssel beifügen zu dürfen. Das Programm kann in der Folge nicht nur mit Boxen empfangen werden, die auf den ursprünglichen Schlüssel des Veranstalters ansprechen, sondern auch mit CA-Systemen, die den zweiten beigefügten Schlüssel verstehen (z.B. Viaccess und SECA bei AB-Sat, France).


Single-LNB

 

 

LNB mit einem Ausgang. Es kann alles empfangen werden, aber eben nur für einen Ausgang.


Single LNB

 

Geeignet für den Empfang für einen Teilnehmer. Ältere Single LNB besitzen nur das Unterband und haben eine LOF von 9,75 GHz (noch ältere sogar 10,00 GHz). Neuere LNB dagegen haben sowohl Unterband als auch Oberband. Deshalb heissen diese auch Universal LNB oder Universal Single LNB.


SIT - Satellit Interactive Terminal

 

Benutzerterminal für Empfang und Übertragung von Informationen via Satellit. Wird gewöhnlich in Kombination mit Systemen verwendet, die über Ku-Band empfangen und über Ku-Band oder Ka-Band senden.


Skew

 

Genaue Einstellung des Polarisators. Diese Feineinstellung ist bei schwenkbaren Antennen unentbehrlich, und sie muss Kanal für Kanal durchgeführt werden, um die bestmögliche Empfangsqualität zu erreichen. Bei der Skew-Regulierung ändert sich die Stromspannung für den magnetischen Polarisator oder der Impuls für den mechanischen Polarisator.


SkyPlex

 

 

Verfahren, Fernseh- und / oder Hörfunksignale von verschiedenen Uplink-Standorten in einem Paket zu "bündeln" und auf einer Frequenz abzustrahlen.


SkyPlex

 

Verfahren, Fernseh- und/oder Hörfunksignale von verschiedenen Uplink-Standorten in einem Paket zu "bündeln" und auf einer Frequenz abzustrahlen. EUTELSAT setzt bereits auf mehreren Transpondern die SkyPlex-Technologie erfolgreich ein.



SMS - Subscriber Management System


SMS-Band

 

Frequenzband zwischen 12,5 und 12,75 GHz. Dieses Band wird normalerweise Telecomband genannt, weil es zuerst von den französischen Telecomsatelliten genutzt wurde.


Smartcard

 

 

 Eine Art Scheckkarte mit Abonnentendaten für die Teilnehmer- identifikation und Zugriffskontrolle auf einen Pay-TV-Kanal, die in den Decoder geschoben wird, vgl. PCMCIA.


Smart-Card
Scheckkartengroße Chipkarte (ähnlich einer Telefonkarte), mit der das verschlüsselte Bezahlfernsehen dekodiert wird. Die Karte liefert dem dem embedded Kartenleser die Identifikation des Besitzers und ermöglicht damit den Zugang zum Pay-Prgramm. Zudem enthält sie Informationen darüber, welche Programme freigeschalten sind.


Smart-Card

 

Eine Art Scheckkarte, die mit dem CA-Modul der Set-Top-Box die Teilnehmeridentifikation und Zugangskontrolle auf einen verschlüsselten Pay-TV- oder TV-Kanal ermöglicht.


SMATV - Satellite delivered Master Antenna Television System

 

Gemeinschaftsanlage, die für den Empfang von Satellitensignalen erweitert ist.


SMATV - Satellite delivered Master Antenna Television System

Ein SMATV System (Gemeinschaftssatellitenanlage) ermöglicht mehreren Haushalten die gemeinsame Nutzung der selben Ressourcen beim Empfang von Satellitensignalen.


SNR - Signal to Noise Ratio


Software-Update


Eines der neuen Schlagworte im Zeitalter der Digitalisierung der multimedialen Welt ist das so genannte "Software-Update" von Digitalreceivern. Software-Update bedeutet, dass die aktuell vorhandene Betriebssoftware von Digitalreceivern durch eine neue Version ersetzt wird.

Die TechniSat DVB Receiver sind zukunftssicher, da Ihr TechniSat Receiver durch Software-Updates immer über den aktuellsten Software-Stand verfügt. Softwareänderungen und -verbesserungen werden automatisch über Nacht in das Gerät eingespielt, ohne dass Sie sich darum kümmern müssen.
» siehe Servicekanal


SP - Service Provider


Spartenkanäle

 

Programme sind themenbezogen, z.B. nach Sport, Business, Kino, Wetter, Politik, usw.


Spiegel

 

siehe Reflektor


Spikes

 

siehe Fische


Spot

 

 

Ausleuchtzone eines Satelliten, die auf einen kleinen Teil der Erdoberfläche beschränkt ist.


Spin-Up-Manöver

 

Die Lage des Satelliten wird nach Verlassen der Trägerrakete passiv durch eine langsame Rotation stabilisiert. Die Drehrate von etwa einer Umdrehung pro Minute wurde vom Träger durch ein so genanntes "Spin-up"- Manöver unmittelbar vor dem Aussetzen aufgebracht.

 

.


Spotbeam

 

Ausleuchtzone eines Satelliten, die auf einen kleinen Teil der Erdoberfläche beschränkt ist.


SR - Symbolrate

 

Datenmenge, die pro Sekunde für ein MCPC- oder SCPC-Signal übertragen wird. Je höher der Wert pro Einzelprogramm ist, desto höher ist auch die Überspielqualität, doch wird mehr Bandbreite innerhalb eines Paketes benötigt. Wird in Megasymbols pro Sekunde (MS/s) angegeben.


Station Aquisition Phase

 

Der Orbiter wird im GEO auf eine In-Orbit-Test-Position gebracht, wo das Aussetzen der Nutzlast (Transponder) durchgeführt wird. Die Testposition befindet sich bei 32° Ost, +-0,05°. Danach wird er auf seine eigentliche Arbeitsposition im GEO verschoben.


STB (Set-Top-Box)
Decoder für digitales Fernsehen. Die Set-Top-Box ist ein Digitalreceiver, der den digitalen MPEG- Datenstrom in analoge Bilder und Töne umwandelt. Der Receiver besteht aus drei hauptsächlichen Baugruppen.

 

1.             Empfangsmodul mit Tuner, QPSK-Demodulator und FEC-Korrektur

2.             CA-System. Hier wird mit Hilfe einer Smart-Card überprüft, ob die Set-Top-Box verschlüsselte Daten entschlüsseln und an den Nutzer übermitteln kann bzw. darf.

3.             MPEG-Modul. In diesem werden die Bild- und Tonsignale des übermittelten Programms voneinander getrennt und Zusatzdaten wie EPG, Länge des Programminhalts etc. aufbereitet und ausgegeben.


STB - Set-Top-Box

siehe Set-Top-Box


Steuersignal (22 kHz)

 

siehe 22 kHz-Schaltung


STM - Synchronous Transport Module


Submillimeter-Band

 

Frequenzband über 300 GHz.


Sun Positioning Mode

 

Der Satellit dreht sich in Richtung Sonne, um Energie über die Reflektoren aufzunehmen. In Notfällen wird dieser Modus verwendet, um die Energiezufuhr für den Satelliten sicherzustellen.


Superbeam

 

Strahlungsleistung eines Satelliten, wobei der EIRP-Wert sehr hoch ist und die Ausleuchtzone an der Erdoberfläche klein ist.


Super-Flat mit Invar-Maske


Die Super-Flat besitzt die gleichen hervorragenden Eigenschaften wie die Blackline-S, ist aber noch flacher und ermöglicht so auch bei seitlicher Betrachtung ein noch verzerrungsfreieres Bild.


Symbolrate

 

 

Hiermit wird die Datenmenge beschrieben, die pro Sekunde übertragen wird.


Symbolrate
Die Symbolrate ist ein Parameter für den Digitalempfang. Sie ist ein Maß für die Menge der Daten, die über einen Transponder pro Sekunde übertragen werden. Sie wird in Megasymbols pro Sekunde (MS/s) angegeben und ist abhängig von der Bandbreite des Transponders.

Die Symbolrate bezieht sich auf MCPC- oder SCPC-Signale. Üblich für MCPC-Kanäle ist eine Symbolrate von 27.500, SCPC-Kanäle arbeiten mit Symbolraten zwischen 4.000 und 7.000.
MCPC: Engl. Abkürzung für Multiple Channel Per Carrier. Übertragungssystem, das für mehrere Kanäle nur einen Transponder benutzt. (siehe auch SCPC)
SCPC: Engl. Abkürzung für Single Channel Per Carrier Übertragungssystem (digital oder analog), das auf einem Transponder einen separaten Träger für jeden Kanal benutzt. (siehe auch MCPC).
» siehe Transponder


Syster/ Nagravision

 

 

 Analoges und digitales Verschlüselungssystem, vor allem in Deutschland, Spanien und der Schweiz sehr populär.

Während Syster für die analogen Programme Premiere analog und Tele-Club sowie CANAL+Spanien eingesetzt wird, nutzt auch der digitale Pay-TV Anbieter Via Digital diese Verschlüsselung.

Auch in den spanischen Kabelnetzen werden die Pay-TV Kanäle durch der Telefinica überwiegend in dieser Norm codiert.


Syster/Nagravision

siehe Nagravision



Begriffe mit "T" oder ↑ wieder nach oben ↑

 


TDT - Time and Date Table

 

Tabelle im digitalen Datenstrom mit Datums- und Zeitinformationen.


TechniLink-Funktion
Alle TechniSat- DVB- Receiver TechniBox CAM 1 plus sind mit der bequemen und pfiffigen TechniLink- Funktion ausgestattet. Diese Funktion dient zur automatischen Aufnahmesteuerung von TV-Sendungen.

Dank TechniLink gehört die lästige Timerprogrammierung der Vergangenheit an. Durch Betätigen einer einzigen Taste auf der TechniSat Fernbedienung wird die ausgewählte Sendung aufgenommen. Die Eingabe der Start- und Stoppzeit entfällt, da diese aus den umfangreichen Daten des Programminformationsdienstes übernommen wird.

Voraussetzung dafür ist, dass der Videorekorder die TechniLink- Funktion unterstützt. Viele Videorecorder- Hersteller unterstützen diese Funktion unter den verschiedensten Bezeichnungen, wie z. B. Sony (SmartLink oder NextViewLink), JVC (T-V Link) und Philips (EasyLink).


Teilnehmer

 

siehe Mehrteilnehmeranlage


Tele-Shopping

 

Elektronischer Einkaufssender wie zum Beispiel H.O.T., bei dem man Produkte bestellen kann.

 

 

 

Teletext


 


Aktuelle Informationen aus unterschiedlichsten Bereichen wie Politik, Sport, Kultur, Medien sowie in der Regel ausführliche Informationen werden bei analogen Signalen in der vertikalen Austastlücke des Fernsehbildes übertragen, bei digitalen Programmen werden die Signale im Datenstrom "huckepack" verbreitet.


Teletext

Wird oft auch Videotext genannt. Aktuelle Informationen aus unterschiedlichsten Bereichen wie Politik, Sport, Wirtschaft, Kultur, Medien sowie in der Regel ausführliche Informationen zum TV-Programm des entsprechenden Fernsehsenders. Teletext-Informationen werden bei analogen Signalen in der vertikalen Austastlücke des Fernsehbildes übertragen, bei digitalen Programmen werden die Signale im Datenstrom "huckepack" verbreitet. Die Informationen sind auf maximal 999 Seiten festgehalten und können bei mit Teletext ausgestatteten Fernsehgeräten Seite für Seite abgerufen werden. Einige Fernsehgeräte speichern eine bestimmte Anzahl von Seiten, um sie direkt zugänglich zu machen.


Terrestrisch

 

Bezeichnet man auf die Erdoberfläche bezogen alle Funkdienste mit Ausnahme des Weltraum- und Astronomiefunks. Mit einer "normalen" (terrestrischen) Hausantenne können Fernseh- und Radioprogramme empfangen werden.


Testbild

 

Ein von Geräten wie Receiver oder TV einschaltbares, sich nicht veränderndes Bild, um den Bild-Kanal am Fernseher einzustellen. Ist nur notwendig bei Verbindung mit Antennenkabel. Außerdem ist es auch ein von Fernsehsendern ausgestrahltes Bild (manchmal mit Testton), um ein neues Programm anzukündigen oder bei Bildausfall.


Testton

 

Ein Signal, meistens bleibender Tonlage oder immerwiederkehrender Tonfolge zum fein justieren eines z.B. noch nicht vorhandenen Fernsehkanals.


TFT - Thin-Film-Transistor


LCD-Technologie mit nahezu bester Video-Qualität.


THX

 

Qualitätssicherungssystem für Bild und Ton.


Tiefpass

 

Das physikalische Phänomen, bei dem je höher die Frequenz, desto grösser die Dämpfung ist (z.B. bei der Weiterleitung eines Satellitensignals durch das Koaxkabel), bezeichnet man als Tiefpass.


Tilt

 

siehe LNB-Tilt


Timer
Die Timersteuerung bei Satellitenreceivern ermöglicht die Aufnahme von Sendungen während Ihrer Abwesenheit.

Alle 100 Hz-TechniSat TV-Geräte verfügen über einen Timer zum automatischen Ein- und Ausschalten des TV-Gerätes in der vorprogrammierten Zeit. Die Sommerzeit wird Dank automatischer Zeitumstellung berücksichtigt.


Timer

 

Fernsehsendungen können nach Programmierung des Timers des Videorecorders in Abwesenheit aufgezeichnet und zu einem späteren Zeitpunkt angesehen werden.

Um die korrekte Umschaltung auf den gewünschten Kanal sicherzustellen, wird der Timer auch bei analogen oder digitalen Receivern für die Programmierung der Uhrzeit benötigt.


Tone-Burst

 

Um ältere Anlagen kostengünstig um ein weiteres Schaltkriterium (neben 14/18 Volt und 22 kHz) zu erweitern, wurde eine Art Mini-DiSEqC definiert. Dieses wird oft auch als Simple DiSEqC oder als Tone-Burst bezeichnet. Hier wird lediglich eine Folge von den Bits "0" (Satellit A) oder "1" (Satellit B) auf das 22 kHz Signal moduliert.

Das Tone-Burst Signal wurde entwickelt, um die einfache Umschaltung zwischen zwei LNBs zu erlauben und eignet sich für die Steuerung von Relais (zwei Eingänge auf einen Ausgang) sowie für den neuen Monoblock LNB.

Für Sat-Position A wird das 22 kHz Signal durchgehend gesendet, für Sat-Position B getastet. Ein Tone-Burst Signal dauert ungefähr 12,5 ms.


 T.O.N.I

 

 

Kurzform für Tele-Online-Navigations-Instrument, der elektronischen Programmführer der d-box, wurde speziell für DF1 bzw. Premiere World entwickelt.


Tonunterträger

 

siehe Unterträger


TOP-FLOF
Es gibt verschiedene Videotext-Verfahren:

Als Top-Videotext bezeichnet man das deutsche Videotext-Verfahren, bei dem alle Seiten in Gruppen zu Blöcken geordnet sind. Dies vereinfacht den Umgang mit dem Videotext erheblich. So können z.B. mit den vier farbigen Tasten auf der fernbedienung alle Seiten ausgewählt werden, ohne das man die genaue Seitennummern kennen muss.
FLOF-Videotext ist ein weiteres, von aisländischen Sendern genutztes Videotext-Format.

Die TechniSat TV-Geräte können beide Systeme verarbeiten.
» siehe MegaText


Träger

 

Schwingung auf sehr hoher Frequenz, die aufgrund einer Modulation dazu in der Lage ist, ein Radio- oder TV-Signal über eine sehr große Entfernung zu transportieren.


Träger-Rausch-Verhältnis

 

Wichtig für rauschfreien Empfang. Beschreibt die Signalqualität der Antenne, die zum Receiver weitergeleitet wird. (auch C/N-Verhältnis, Carrier/Noise)


Transponder

 

 

Übertragungskanal / Umsetzer eines Satelliten. In analoger Technik können ein Fernsehprogramm und mehrere Tonkanäle übertragen werden. In digitaler Technik sind es 6 bis 9 FS-Programme mit Tonkanälen.


Transponder
Signalverstärker und Frequenzumsetzer. Übertragungssystem eines Satelliten mit definierter Frequenzbandbreite.

Der Transponder empfängt die von einer Erdfunkstelle (Uplinkstation) zum Satelliten gesendeten Signale, filtert Störungen heraus, verstärkt die Signale, setzt sie in eine auf den Empfänger abgestimmte Frequenz um und sendet die derart aufbereiteten Signale wieder zur Erde zurück.

Das Übertragungssystem eines Satelliten umfasst regelmäßig mehrere Transponder. Auf dem analogen Übertragungsweg können pro Transponder nur ein TV-Programm und mehrere Tonkanäle übertragen werden. In digitaler Technik kann ein einziger Transponder die Datenströme mehrerer TV- und Radio-Kanäle bewältigen.


Transponder

Satellitentransponder/Kanal mit definierter Frequenzbandbreite. In analoger Technik können pro Transponder ein TV-Programm und mehrere Tonkanäle übertragen werden. In digitaler Technik (QPSK) ist die Übertragungskapazität 6-10 TV-Programme mit Tonkanälen.


Transponder

Der Transponder eines Satelliten in 36.000 km Höhe empfängt ein Signal in einer bestimmten Frequenz von der Erde, setzt es in einer anderen Frequenz um und überträgt diese auf die Erde zurück. In analoger Technik können pro Transponder ein TV-Programm und mehrere Tonkanäle übertragen werden. In digitaler Technik (QPSK) ist die Übertragungskapazität 6-10 TV-Programme mit Tonkanälen. Moderne Satelliten verfügen über 20 bis 30 Transponder.


Treshold

 

siehe Schwelle


Treshold Level

 

siehe Schwelle


TS - Energiesparkonzept


In TechniSat Receivern befinden sich ein mechanischer Netzschalter und ein Schaltnetzteil mit hohem Wirkungsgrad. Durch dieses Schaltnetzteil arbeiten die Geräte extrem energiesparend.


TS - Transport Stream

 

Dient zur Signalüberwachung, noTS bedeutet das kein Signal empfangbar ist.


TTS (TechniSat Tuning System)
Der automatische Sendersuchlauf sucht, sortiert und speichert auf Knopfdruck alle verfügbaren TV- und Radioprogramme - egal ob Sat- oder Kabelprogramme - in einer sinnvollen Reihenfolge.

D. h. nach ARD und ZDF folgen - je nach Verfügbarkeit ProSieben, Sat.1, RTL, RTL2, etc. Natürlich ist auf Wunsch auch jede andere Reihenfolge einstellbar. Ob bei der Erstinstallation oder nach dem Umzug - Ihr TechniSat Fernsehgerät stellt sich automatisch auf die neue Umgebung ein.

Die umfangreiche Liste der Satellitensender ist dem TV-Gerät schon von Werk aus mitgegeben und wird bei SAT-Ausstattung durch TTS automatisch aktiviert.


Twin-LNB

 

 

Zwei Universal LNB´s in einem Gehäuse mit zwei Ausgängen. Ermöglicht den parallelen und unabhängigen Anschluss von zwei Receivern oder einem Twin-Receiver (für eine Orbitposition).


Twin LNB

 

Zwei Universal LNB in einem Gehäuse mit zwei Ausgängen. Erlaubt den parallelen, unabhängigen Anschluss von zwei Receivern (2 Teilnehmer) oder einem Twin-Receiver (1 Teilnehmer). Skizze hier!


Twin-Receiver

 

Satellitenreceiver mit zwei getrennten, unabhängigen Empfangsteilen in einem Gehäuse (z.B. für den unabhängigen Anschluss eines TV-Empfängers und eines Videorecorders)


TWTA - Travelling Wave Tube Amplifier

 

siehe Wanderfeldröhren


TXT-Decoder

 

Ein im TV-(SAT-) Empfänger eingebauter Decoder für den Teletext-Dienst. Bei einem Satellitenreceiver wird der Teletext-Dienst dabei über die Fernbedienung des Satellitenreceivers bedient.


TXT-Inserter

 

Verfahren für MPEG-SAT-Receiver um Teletext aus dem MPEG-Signal zu trennen und für den angeschlossen TV-Empfänger dem PAL-Signal wieder beizumischen. Der Teletext-Dienst wird dabei über die Fernbedienung des TV-Empfängers bedient.



Begriffe mit "U" oder ↑ wieder nach oben ↑

 

 


UFO®micro

Kathrein-Bezeichnung für ein Kommunikationsverfahren auf DiSEqC-Basis. Ermöglicht ungestörten Austausch von Befehlen und durch speziellen Privacy-Schutz besteht keine Möglichkeit, die Programmwahl anderer Teilnehmer festzustellen.


U-Band

 

Frequenzband zwischen 40,0 und 60,0 GHz


UHF

 

 

Ultra High Frequency zwischen 300 und 3000 MHz, die auch für terrestrische TV-Übertragungen von Kanal 21 (470 MHz) bis Kanal 69 (860 MHz) genutzt werden.


UHF - Ultra-High-Frequency

 

Frequenzen zwischen 300 und 3.000 MHz, die auch für terrestrische TV-Übertragungen genutzt werden. Das UHF Band gliedert sich in zwei Bereiche und umfasst die Frequenzen von Kanal 21 (470 MHz) bis Kanal 69 (860 MHz) (bzw. NTSC M Länder 890) MHz.


UKW - Ultra-Kurz-Welle


Umlaufzeit

 

Die Zeit, die der Satellit benötigt um wieder am gleichen Punkt in seiner Bahn zu stehen. Zwischen der Umlaufzeit und der großen Halbachse besteht über die Keplerschen Gesetze der Zusammenhang:

T^2 = (4 * Pi^2 * a^3) / (G * M ) bzw.

a^3 = (T^2 * G * M) / (4 * Pi^2)

Dabei ist G die Gravitationskonstante und M die Masse der Erde.

So beträgt die Umlaufzeit für WO-18 rund 100 min, AO-10 hat 11h 39 min Umlaufszeit.


Universal-Decoder

 

 

Empfängt die Digitalpakete von ARD/ ZDF mit dem Programmführer (EPG) und alle freien Programme privater Anbieter, zum Beispiel der ASR 610, vgl. Open-TV.


Universal-Decoder

Empfängt die Digitalpakete von ARD/ZDF mit dem Programmführer (EPG) und alle freien Programme privater Anbieter, zum Beispiel der UFD 510, vgl. Open-TV.


Universal-Decoder

 

Auch Universal-DVB-Receiver genannt. Empfängt die Digitalpakete von ARD/ZDF mit dem Programmführer (EPG) und alle freien Programme privater Anbieter, zum Beispiel der UFD 510, vgl. Open-TV.


Universal-LNB

 

 

 Der "Universal Low Noise Block" (Universal geräuscharme Einheit) bezeichnet das Empfangsteil einer Satellitenantenne (Konverter), das auch für den Empfang digitaler Signale geeignet ist. Bei den verbreiteten Sat-Antennen mit Parabolspiegel befindet sich dieser Konverter am Ende des vorstehen-den Tragarms.


Universal LNB
Empfangskopf an der Satellitenantenne, der sowohl den 11. GHz- Bereich als auch den für digitale Übertragungen genutzten 12. GHz- Bereich empfängt. Der Universal LNB ist digitaltauglich und ermöglicht den Empfang analoger und digitaler Sat- Programme. Die Umschaltung erfolgt über das 22kHz-Signal.


Universal LNB

 

Ein Universal-LNB hat eine erhöhte Frequenzstabilität und kann das gesamte Ku-Band (Unter- und Oberband) empfangen. Die LOF ist im Unterband 9,75 GHz und im Oberband 10,6 GHz, damit bei Dual-, Twin- und Quattro LNB keine Störungen der untersten Satellitenkanäle bei 10,700 GHz (durch die LOF) entstehen können. Die Umschaltung zwischen Unter- und Oberband erfolgt bei 11,7 GHz. Skizze hier!


Unterband

 

Frequenzbereich 10,7 bis 11,7 GHz eines Satelliten. Anlagen mit älteren LNB können nicht den ganzen Bereich empfangen (typischerweise nur 10,950 bis 11,7 GHz).


Unteres (Frequenz-)Band

 

 

Frequenzbereich 10,7 bis 11,7 GHz eines Satelliten.


Unteres Frequenzband

 

siehe Unterband


Unterträger

 

Technischer Ausdruck für einen untergeordneten Träger. Bei einer TV Satellitenübertragung gibt es mehrere Untenträger, die normalerweise für Hörfunkkanäle genutzt werden. Deshalb benutzt man den Ausdruck Tonunterträger zur Bezeichnung eines bestimmten Hörfunkkanals. Man kann auch Stereo Unterträger sagen, wenn es sich um zwei Tonunterträger handelt (einen für den linken Kanal, einen für den rechten). Um einen Unterträger zu definieren, muss man seine Frequenz kennen. Der Mono-Unterträger, der von ASTRA übertragen wird, liegt bei 6,50 MHz, während das erste Stereo Unterträgerpaar bei 7,02 und 7,20 MHz liegt.


Upgrade

 

Englischer Ausdruck für die Aufrüstung eines Bedienungssystems oder einer elektronischen Apparatur (Computer, Satreceiver usw.), so dass sie dem neuesten Stand der Technik entsprechen.

Upgrading bedeutet:

Bei einem schon funktionsfähigen Gerät wird ein Schaltkreis, eine Karte oder ein anderes Teil ausgetauscht oder das Gerät wird um die genannten Dinge erweitert, so dass es leistungsfähiger wird.


Uplink

 

 

Damit bezeichnet man den Weg von der Uplink-Bodenstation zu Satelliten.

Die Frequenz mit der hier gesendet wird ist die Uplink-Frequenz. Sie ist wesentlich höher als die Downlink-Frequenz. Das Gegenstück hierzu ist der Downlink.


Uplink

 

Aufwärtstrahlung (Übertragungsstrecke) zwischen dem Sendezentrum am Boden und dem Satellit. Der Uplink erfolgt auf eigenen Frequenzbändern.


USALS - Universal Satellites Automatic Location System

 

USALS ist ein Berechnungsmodell, das von STAB entwickelt wurde und gratis an alle Hersteller von Satellitenempfängern oder PC-Karten verteilt wird, mit dem der Receiver die Position aller Satelliten im Orbit mit einer Genauigkeit von mehr als 0,1 Grad im Bezug auf den Aufstellungsort berechnen kann. Das Ganze findet voll automatisch statt, daher ist kein technisches Vorwissen erforderlich.

Weitere Informationen finden Sie unter www.usals.info.


USB-Box

 

Externe Box, die über den USB-Port (Universal Serial Bus) mit dem PC verbunden wird. Mit dieser externen Box sind sowohl digitale Radio- und TV-Programme als auch multimediale Dienste via Satellit empfangbar.



Begriffe mit "V" oder ↑ wieder nach oben ↑

 

 

 


V-SEC - Vario-Satellite Equipment Control

 

Eine unidirektionale Kommunikation zwischen Satellitenreceivern und peripheren Bauteilen und dient zur Steuerung von intelligenten Multischaltern mit mehreren Eingängen, Koaxialrelais, VARIOSAT-Motorfeed oder Drehanlagen. Dabei wird eine Pulsweitenmodulation (PWM) mit 22 kHz Trägerfrequenz verwendet. Es erfolgt eine digitale 8-Bit Datenübertragung von einem V-SEC Satellitenreceiver oder Interface zu den Peripheriegeräten über das vorhandene Koaxialkabel ohne Steuerleitungen oder zusätzliche Kabel. Die V-SEC Steuersignale werden über Empfangsadressen den Bauteilen zugeordnet. Es können mehrere Bauteile mit Hilfe unterschiedlicher Adressen auf einer Koaxialleitung kombiniert werden. Der Satellitenreceiver benötigt nur einmalig 90ms zur Datenübertragung nach der Programmumschaltung. Die Standardsignale 14/18V und 22kHz stehen deshalb weiterhin auf der Koaxialleitung zur Verfügung. Satellitenreceiver können mit V-SEC relativ einfach angepasst werden. Bei V-SEC wurde mit Absicht eine unidirektionale Kommunikation gewählt, um eine kostengünstige Lösung zu verwirklichen.


VBR - Variable Bit Rate

 

Je nach Informationsinhalt verändert sich die Bitrate. Somit wird im Gegensatz zu CBR eine gleichbleibende Bildqualität erreicht.


VCO - Voltage-Controlled-Oscillator

 

Spannungsgesteuerter Oszillator. Ein Oszillator, dessen Oszillationsfrequenz durch seine Steuerspannung bestimmt wird.


VCR - Video Cassette Recorder


Verschlüsselung

 

 

Durch die Verschlüsselung von Programmen wird mit Hilfe eines technischen Verfahrens erreicht, dass diese nur einem begrenzten Zuschauer- bzw. Zuhörerkreis zugänglich sind. Hierfür kommen verschiedene Systeme zum Einsatz, darunter Irdeto, Cryptoworks, Seca, Viacces etc..


Verschlüsselung


Die Verschlüsselung von Programminformationen wird im Pay-TV oder Bezahlfernsehen eingesetzt.

Somit ist es möglich, Programminhalte nur für einen berechtigten Nutzerkreis (z.B. Abonnenten) nutzbar zu machen. Die Programminhalte können aus verschiedenen Informationen bestehen, so z.B. Video, Audio oder Daten.

Die bekanntesten Verschlüsselungssysteme:
BetaCrypt, Irdeto, Viaccess, Seca, Cryptoworks, Mediaguard, Nagravision, Videoguard
» siehe Pay-TV

 

 

 

Verschlüsselungssymbol
Sender, die bei einem Sendersuchlauf gefunden werden und nicht frei empfangbar sind, erscheinen in der Auswahlliste der TechniSat DVB- Receiver mit einem Verschlüsselungssymbol.


Versorgungsspannung

 

Der Satellitenreceiver versorgt den LNB mit Strom über das Koaxialkabel. Die gelieferte Spannung legt außerdem fest, welche Polarisationsebene der LNB zurückgibt.

14 Volt = vertikale

18 Volt = horizontale Polarisationsebene.


Verteiler

 

Signalverteiler, der benötigt wird, um das Ausgangssignal einer Vorrichtung (LNB oder Verstärker) an mehrere Receiver zu verteilen.


Verwürfelung

Die Verwürfelung bzw. Verschlüsselung eines Datenstroms erfolgt durch das Hinzufügen einer CA- Kennung eines Verschlüsselungssystems. Die Einzelheiten des jeweiligen Verfahrens sind nicht offen gelegt, um möglichen Angriffen auf das Verschlüsselungssystem möglichst wenige Ansatzpunkte zu geben.
Die allgemeinen Komponenten und Prozesse sind im DVB- Standard des Common-Scrambling-Systems vorgegeben.


Verwürfelung

 

Die Verwürfelung bzw. Verschlüsselung eines Datenstroms erfolgt durch das Hinzufügen einer CA- Kennung eines Verschlüsselungssystems. Die Einzelheiten des jeweiligen Verfahrens sind nicht offen gelegt, um möglichen Angriffen auf das Verschlüsselungssystem möglichst wenige Ansatzpunkte zu geben. Die allgemeinen Komponenten und Prozesse sind im DVB- Standard des Common-Scrambling-Systems vorgegeben.


 VHF

 

 

Elektrische Information, die aus der Umwandlung eines realen Bildes in ein elektrisches Signal resultiert. Das Videosignal hat genau festgelegte Eigenschaften, so dass es dem auf der ganzen Welt gültigen Standard für Bildübertragungen entspricht.


VHF - Very-High-Frequency

 

Frequenzbereich beim terrestrischen Fernsehen. Das VHF Band gliedert sich in drei Bereiche VHF1 entspricht in etwa dem Frequenzbereich 47 bis 68 MHz, VHF2 entspricht weitgehend dem UKW Hörfunkband und wird nicht für TV verwendet, VHF3 beschreibt den Bereich von ca. 174 bis 230 MHz. Da in den verschiedenen Weltregionen abweichende Kanalraster verwendet werden, können hier nur ungefähre Werte angegeben werden.


VHS - Video Home System

 

Ein Aufzeichnungssystem für Video- und Audioaufnahmen, welches von fast allen erhältlichen Videorecordern unterstützt wird.


VHS-C

 

Ein kompaktes VHS-System, welches in vielen Camcordern verwendet wird. Dazu gibt es Adapterkasseten um VHS-C-Kassetten in herkömmlichen Videorecordern abzuspielen.


Viaccess

 

 

Digitales Verschlüsselungssystem, entwickelt von der France Telecom. Das Viacess-System gilt bislang als sicher und wird vorrangig von französischen Pay-TV Anbietern eingesetzt, aber auch das Zuführungs- Signal einiger TV-Kanäle für Programm-Plattformen in Frankreich wird in dieser Norm ver-schlüsselt.


Viaccess

Digitales Verschlüsselungssystem, entwickelt von der France Telecom.

Das Viacess-System gilt bislang als sicher und wird vorrangig von französischen Pay-TV Anbietern eingesetzt, aber auch das Zuführungssignal einiger TV-Kanäle für Programmplattformen in Frankreich wird in dieser Norm verschlüsselt.

Wird aber auch von der SRG für die Verschlüsselung ihres digitalen SAT-Programmangebotes verwendet (zur Einschränkung der technischen Reichweite aus lizenzrechtlichen Gründen).


Video

Elektrische Information, die aus der Umwandlung eines realen Bildes in ein elektrisches Signal resultiert. Das Videosignal hat genau festgelegte Eigenschaften, so dass es dem auf der ganzen Welt gültigen Standard für Bildübertragungen entspricht.


Video Bitrate

 

 

Übertragene Datenmenge pro Sekunde eines digitalisierten Videosignals.


Video on Demand

 

Im Gegensatz zum Pay-TV, wo ein komplettes Programm abonniert wird, werden hier nur einzelne Sendungen und Filme bestellt und bezahlt.


Video-Bandbreite

 

Charakteristikum des Video Zwischenfrequenzbereiches eines Empfängers. Im Satellitenempfang ist die Bandbreite abhängig von der Abweichung des zu empfangenden Kanals. Wird ein breites Band gesendet und empfangen, können darin mehr Informationen übertragen werden als in einem schmalen.


Videocrypt

 

Verschlüsselungssystem für Pay-TV. Wird z.B. von British Sky Broadcasting Corporation zur Verschlüsselung ihrer analogen Programme verwendet. Während VC1 noch immer (bescheidener werdende) Anwendung findet, wurde VC2 schon nach wenigen Jahren wieder eingestellt.


 Videoguard

 

 

 Digitales Verschlüsselungssystem, exclusiv entwickelt von Rupert Murdoch's Tochtergesellschaft NDS für das digitale Programm-Bouquet von British Sky Broadcasting auf ASTRA 2 A, 28,2º Ost.


Videohub

 

Die Satelliten senden ihre Signale mit unterschiedlichem Videohub aus. Die Einstellung des Videohubs (z.B.: 16 MHz oder 27 MHz) wirkt sich direkt auf die Bildhelligkeit aus.


Videopegel

 

Die elektrische Stärke des Bildsignals. Wird von der Stärke des empfangenen Satelliten Signals vorgegeben und bestimmt den Kontrast:

höherer Pegel = größere Unterschiede zwischen hellen und dunklen Flächen.

Viele Satellitenreceiver können den empfangenen Videopegel wahlweise abschwächen.

Zweck: Anpassung an verschiedene Fernsehgeräte und Satelliten.


Videopolarität

 

Elektrische Orientation der zu einem Videosignal gehörenden Teile, die positiv oder negativ sein kann. Die Kanäle, die im Ku-Band übertragen werden, haben alle eine positive Video-Polarität, während die im C-Band übertragenen eine negative Polarität aufweisen.


Videorecorder

 

Gerät zum Aufzeichnen und Abspielen von Filmen im Fernsehen oder zum Abspielen von VHS-Videokassetten.


Videotext

 

siehe Teletext


Viterbi

 

Die Viterbirate (auch FEC) ist der vom Programmanbieter verwendete Fehlerschutz. DVB Standardwerte sind: 1/2, 2/3, 3/4, 4/5, 5/6, 6/7 und7/8.


 Vod

 

 

 Bei "Video on Demand" ist es dem Zuschauer bzw. Zuhörer möglich, beim Anbieter zu jedem gewünschten Zeitpunkt eine bestimmte Sendung abzurufen. Damit wird man quasi zu seinem eigenen Programmdirektor.


VPS - Video Programm-System



Begriffe mit "W" oder ↑ wieder nach oben ↑



W

 

Maßeinheit für elektrische Leistung.


Wärmeaustauschröhren

 

Durch die Signalverstärkung im TWTA entsteht Wärme, die über Wärmeaustauschröhren (Heat Pipes) in den freien Raum abgelassen wird.


Wanderfeldröhren

 

Zur Verstärkung des über den Uplink an den Satelliten gesendeten Signals werden so genannte Wanderfeldröhren (TWTA: Travelling Wave Tube Amplifier) eingesetzt.


Watt

 

Maßeinheit für elektrische Leistung.


Wegener

 

Auch Panda 1 genannt. Meistverbreitetes analoges Ton-Übertragungssystem (Entzerrung zur Verringerung des Rauschens bei analogen Tonübertragungen).


Wide

 

Begriff zur Beschreibung der Bandbreite der Video- und Audio-Zwischenfrequenzen eines Satt-Receivers. Wide bezeichnet die größtmögliche Bandbreite. Einige Wide Bandbreiten sind: 27 MHz für die Video Zwischenfrequenz und 280 kHz für die Audio Zwischenfrequenz. Bei einigen Receivern können diese Werte auch höher liegen.


Widebeam

 

Breites Abstrahlbündel eines Satelliten (wide = breit). Ein Widebeam wird benutzt, um die Erdoberfläche möglichst weiträumig abzudecken und so mehr Teilnehmer zu erreichen.


Widerstand

 

In Ohm gemessenes elektrisches Maß, das Bezug auf die Verbindung von verschiedenartigen Signalen nimmt. Zwei Geräte, die miteinander verbunden sind, müssen den gleichen Eingangs- und Ausgangswiderstand haben. Auch das Verbindungskabel muss den gleichen Widerstand haben.

Zum Beispiel:

Um eine Antenne an einen Receiver anzuschließen, benutzt man ein Kabel mit einem Widerstand von 75 Ohm, weil dies der Widerstandswert des Receiver-Eingangs und des Antennenausgangs ist.


Winkelmesser

 

Instrument zur Messung der Antennenelevation im Verhältnis zum Boden.


WorldSpace

 

WorldSpace betreibt derzeit zwei Radiosatelliten, AfriStar und AsiaStar. AmeriStar soll im Laufe des Jahres 2001 folgen. In digitaler Übertragungstechnik werden im 1,5 GHz Bereich Radioprogramme und Datendienste aus bzw. für die ärmsten Regionen der Welt übertragen. WorldSpace hat sich zum Ziel gesetzt, Regionen mit unzureichender Infrastruktur mit Informationen zu versorgen. Nebenbei ist es mit diesem Satellitensystem auch erstmals möglich, via Satellit abgestrahlte Rundfunksender mobil zu empfangen.



Begriffe mit "X" oder ↑ wieder nach oben ↑

 

 


X-Band

 

Frequenzband zwischen 7,25 und 8,4 GHz, das militärischen Zwecken vorbehalten ist.



Begriffe mit "Y" oder ↑ wieder nach oben ↑

 

 


Y - Luminanz

 

siehe Luminanz


Yagi Antenne

 

Die am weitesten verbreitete Bauform terrestrischer Fernsehantennen ist die Yagi Antenne. Mit dieser Bauart lassen sich auch niederfrequentere Satellitenabstrahlungen, wie etwa WorldSpace im 1,5 GHz Bereich empfangen.


Yaw Slew

 

siehe Gier-Wende


YUV

 

Helligkeits- und Farbdifferenzsignale im PAL-Verfahren. YUV wir oft mit Komponentensignalen verwechselt.



Begriffe mit "Z" oder ↑ wieder nach oben ↑

 

 


Zapping

 

Schnelles Hin- und Herschalten zwischen Sendern.


Zentripetalkraft

 

Bei einer elliptischen oder kreisförmigen Bahn eine nach innen gerichtete Kraft, die den Körper auf seiner Bahn hält. Wird oft mit Zentrifugalkraft verwechselt, die den Körper scheinbar nach außen zieht.


ZF – Zwischenfrequenz

 

Satelliten-Zwischenfrequenz = Ausgangsfrequenzbereich des LNB, z.B. 950 bis 2150 MHz. Entsteht durch Mischung der Satellitenempfangsfrequenz mit der Lokal-Oszillatorfrequenz (LOF) im LNB (entspricht der Differenz von Satellitenempfangs- und Lokal-Oszillatorfrequenz).

 

 

Zwischenfrequenz
Der vom Satelliten ausgestrahlte Frequenzbereich läßt sich nicht durch ein Kabel übertragen und wird daher vom LNB in den Zwischenfrequenzbereich von 950 bis 2150 MHz umgesetzt. Dadurch ist eine Übertragung und Verarbeitung im Receiver möglich.
1. ZF = 1. Zwischenfrequenz



Begriffe mit "0-9" oder ↑ wieder nach oben ↑

 

 


100 Hz

 

Bei der 100 Hz- Technik wird durch einen technischen Trick eine Verdoppelung der Bildwechselfrequenz von 50 Hz auf 100 Hz vorgenommen. Eine Bildwechselfrequenz von 100 Hz ist vom menschlichem Auge nicht mehr wahrnehmbar. Das Fernsehbild wirkt flimmerfrei und ist somit eine Wohltat für die Augen.


11-/12-GHz-Bereich

 

Ursprünglich unterteilt in FSS- (10,9 - 11,7 GHz), DBS- (11,7 - 12,5 GHz), und Telecom- (12,5 - 12,75 GHz) Band, entsprechend der dort sendenden Satelliten. Heute spricht man allgemein vom Ku-Band oder vom Unterband (10,7 -11,7 GHz) und Oberband (11,7 - 12,75 GHz).


14/18V-Umschaltung

 

Wird meist für die Umschaltung der Polarisationsebenen im LNB bzw. im Multischalter verwendet.

14 Volt = vertikale Polarisationsebene

18 Volt = horizontale Polarisationsebene


22 kHz-Schaltung

 

Mittels eines 22 kHz-Tonsignales können Receiver einen von mehreren LNB bei Multifeed-Empfang umschalten. Wird aber teilweise auch für die Umschaltung zwischen Low-Band und High-Band des LNB verwendet. Ergänzend oder alternativ kommt heute meist DiSEqC zum Einsatz.


3-/4-GHz-Bereich

 

Frequenzbereich zwischen 3,6 und 4,2 GHz, auch C-Band genannt.


60H

 

Auch das 60Hz-Schaltsignal wird auf der LNB-Speisung aufmoduliert und dient zum Beispiel zum Umschalten zwischen zwei Universal-Konvertern (selten im Einsatz).

 




 



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